Intel "Big Battlemage":
Grafikkarte mit 32 GB VRAM greift Nvidia an

Intels leistungsstärkster Battlemage-Chip BMG-G31 steht vor dem Start, zielt aber nicht auf Gamer. Der Hersteller verbaut die GPU exklusiv in der Arc Pro B70 für Workstations. Profis erhalten dabei Zugriff auf üppige 32 GB Speicher für Rendering und KI.
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WinFuture/KI-generiert

Intels Top-Chip exklusiv für Profis

Das lange Warten auf Intels leistungsstärksten Grafikchip der Battlemage-Generation, den BMG-G31, nähert sich offenbar dem Ende. Allerdings dürften die Nachrichten aus der Gerüchteküche für Gaming-Enthusiasten eher ernüchternd ausfallen. Aktuellen Berichten zufolge plant Intel den Marktstart dieses leistungsstarken Chips nämlich nicht im Endkundenmarkt für Spieler, sondern exklusiv für den professionellen Sektor - eine Nachricht, die dieser Tage fast schon zur Gewohnheit wird.

Der renommierte Hardware-Leaker Jaykihn bestätigte, dass Intel zeitnah eine neue Grafikkarte unter dem Namen Arc Pro B70 veröffentlichen wird. Das Modell soll auf dem Vollausbau des BMG-G31 basieren und sich primär an Workstation-Nutzer richten, die hohe Rechenleistung für Rendering oder lokale KI-Workloads benötigen.

Intels Naming-Schema für seine GPU-Architekturen folgt bekanntlich Charakterklassen aus Rollenspielen. Nach der ersten Generation Alchemist folgt nun Battlemage, bevor in Zukunft Celestial und Druid erscheinen sollen. Während die kleinere Battlemage-Variante (G21) bereits in Einsteiger-Produkten wie der Arc B580 zu finden ist, fehlte vom "großen Magier" bisher jede Spur. Das Ausbleiben einer entsprechenden Gaming-Variante, in der Community oft als Arc B770 bezeichnet, zeichnete sich bereits ab, als Intel auf der CES 2026 im Januar keine entsprechenden Ankündigungen machte.

Speicherriese mit 32 GB VRAM

Wie VideoCardz berichtet, wird die kommende Arc Pro B70 mit üppigen 32 GB VRAM ausgestattet sein. Das bestätigt die technische Vermutung, dass der BMG-G31 über ein 256-Bit-Speicherinterface verfügt. Ein solches Interface ermöglicht technisch Bestückungen von 16 GB oder eben 32 GB, wobei letzteres im Workstation-Segment fast schon Pflicht ist, um gegen Nvidias RTX-Profi-Karten bestehen zu können. Im professionellen Umfeld sind große Videospeicher für komplexe 3D-Szenen oder das Training kleinerer KI-Modelle oft entscheidender als die reine Rasterleistung.


Technisch basiert der Chip auf der Xe2-Architektur, die eine deutlich verbesserte Effizienz und Treiberstabilität gegenüber der ersten Alchemist-Generation bietet. Die Fertigung dürfte, analog zu den kleineren Modellen, bei TSMC im 4-Nanometer-Verfahren erfolgen, was eine höhere Transistordichte erlaubt. Gerüchten zufolge könnte der Vollausbau des Chips bis zu 32 Xe-Cores beziehungsweise 4096 Shader-Einheiten bieten.

Neben der Arc Pro B70 deutete ein weiterer Leaker an, dass auch eine etwas kleinere Variante, die Arc Pro B65, in Planung sei. Das würde Intels Portfolio im mittleren Workstation-Segment verbreitern und an die bisherigen Pro-Modelle wie die Arc Pro A60 anknüpfen.

Die Entscheidung, den BMG-G31 vorerst nicht als Gaming-Karte auf den Markt zu bringen, ist wirtschaftlich nachvollziehbar. Der Markt für Grafikkarten erlebt derzeit eine Phase extrem hoher VRAM-Kosten. Eine Gaming-Karte mit 32 GB Speicher müsste zu einem Preis angeboten werden, der sie in direkte Konkurrenz zu etablierten High-End-Modellen von Nvidia treibt. Ohne ein über Jahre gefestigtes Image im High-End-Gaming wäre das für Intel ein enormes finanzielles Risiko.

Hattet ihr auf eine Gaming-Version der großen Battlemage gehofft oder ergibt der Fokus auf den Profi-Markt für euch Sinn? Schreibt uns eure Meinung dazu jetzt in die Kommentare!

Zusammenfassung
  • Intels leistungsstärkster BMG-G31 Chip erscheint exklusiv für Workstations
  • Arc Pro B70 mit 32 GB Speicher zielt auf professionelle Anwender ab
  • Vollausbau mit 32 Xe-Cores und 4096 Shader-Einheiten wird vermutet
  • Xe2-Architektur verspricht bessere Effizienz und Treiberstabilität
  • Kleinere Variante Arc Pro B65 soll das Workstation-Segment erweitern
  • Gaming-Version bleibt aus wegen hoher VRAM-Kosten und Marktrisiken

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