Keiner will sie: Fast alle Hersteller beerdigen ihre Pläne für Slim-Handys
Der Trend zu extrem dünnen Smartphones endet wohl abrupt. Nach enttäuschenden Verkaufszahlen bei Samsung und Apple ziehen chinesische Hersteller angeblich die Notbremse und stoppen die Entwicklung eigener ultraflacher Modelle - mit einer Ausnahme.
Wie DIGITIMES unter Berufung auf Quellen aus der Zulieferkette berichtet, verfolgen Konkurrenten wie Xiaomi, Oppo und Vivo keine Entwicklung entsprechender eigener Geräte mehr. Ursprünglich reservierte Hardware-Ressourcen werden demnach bereits auf andere Produktionslinien für Standardmodelle umverteilt. Der Bericht verdeutlicht, dass die chinesischen Hersteller den Misserfolg der Konkurrenz genau analysiert haben. Sie wollen finanzielle Risiken minimieren, statt einem Trend zu folgen, der beim Endverbraucher keinen Anklang findet.
Das iPhone Air, das erst Anfang September 2025 auf den Markt kam, leidet massiv unter seiner Positionierung. Mit einem Einstiegspreis von 1199 Euro ist es nur unwesentlich günstiger als das deutlich leistungsstärkere iPhone 17 Pro. Letzteres bietet für einen Aufpreis von nur 100 Euro ein modernes Dreifach-Kamerasystem, ein 120-Hertz-Display ohne Einschränkungen und eine signifikant bessere Akkulaufzeit.
Während der Großteil der Industrie also den Rückzug antritt, gibt es jedoch eine Ausnahme. So hält Huawei wohl an seinen Plänen fest. Mit dem Mate 70 Air stellte der Konzern Anfang November ein Gerät vor, das trotz einer offiziellen Tiefe von 6,6 Millimetern einen beachtlichen 6500-mAh-Akku besitzt. Dabei kommt eine neue Silizium-Karbon-Akkutechnologie zum Einsatz, die eine höhere Energiedichte erlaubt. Ob sich das Gerät allerdings verkauft, oder ob es das selbe Schicksal erleidet wie das Galaxy Edge und das iPhone Air, muss sich erst noch zeigen.
Wie seht ihr die Situation? Sind ultradünne Smartphones für euch ein Designtraum oder aufgrund der technischen Nachteile unnützer Firlefanz? Schreibt uns eure Meinung gerne in die Kommentare!
Siehe auch:
Das Ende der Slim-Ära
Der Traum von hauchdünnen Smartphones ist für die meisten Hersteller wohl ausgeträumt, bevor er richtig begonnen hat. Nachdem das Samsung Galaxy S25 Edge bei der Kundschaft auf wenig Gegenliebe stieß und auch das iPhone Air weit hinter den internen Erwartungen zurückblieb, zieht die Industrie nun die Reißleine. Große Smartphone-Anbieter, die ihre Produktstrategien oft an den Innovationen der beiden Marktführer orientieren, haben ihre Pläne für sogenannte "Slim"-Modelle Berichten zufolge vorerst auf Eis gelegt oder komplett gestrichen.Wie DIGITIMES unter Berufung auf Quellen aus der Zulieferkette berichtet, verfolgen Konkurrenten wie Xiaomi, Oppo und Vivo keine Entwicklung entsprechender eigener Geräte mehr. Ursprünglich reservierte Hardware-Ressourcen werden demnach bereits auf andere Produktionslinien für Standardmodelle umverteilt. Der Bericht verdeutlicht, dass die chinesischen Hersteller den Misserfolg der Konkurrenz genau analysiert haben. Sie wollen finanzielle Risiken minimieren, statt einem Trend zu folgen, der beim Endverbraucher keinen Anklang findet.
Zu große Kompromisse
Die Gründe für den Misserfolg der Geräte ist wohl in der technischen Realität und dem Preis-Leistungs-Verhältnis zu finden. Um Gehäusedicken von unter sechs Millimetern zu realisieren, müssen Ingenieure schmerzhafte Kompromisse eingehen. Beim Galaxy Edge und iPhone Air betrafen sie primär die Akkukapazität, das Wärmemanagement und die Qualität der Kameramodule. Für Kunden, die lange Laufzeiten und hochqualitative Hardware schätzen, stellten die Geräte aufgrund ihres Premium-Preises keine attraktive Option dar.Das iPhone Air, das erst Anfang September 2025 auf den Markt kam, leidet massiv unter seiner Positionierung. Mit einem Einstiegspreis von 1199 Euro ist es nur unwesentlich günstiger als das deutlich leistungsstärkere iPhone 17 Pro. Letzteres bietet für einen Aufpreis von nur 100 Euro ein modernes Dreifach-Kamerasystem, ein 120-Hertz-Display ohne Einschränkungen und eine signifikant bessere Akkulaufzeit.
Produktion und Ausnahmen
Die Konsequenzen in der Fertigung sind weitreichend. Zulieferer wie Foxconn sollen spezialisierte Fertigungslinien für das iPhone Air bereits abgebaut haben, während Luxshare die Produktion Berichten zufolge Ende Oktober stoppte. Auch Samsung hat auf die schleppenden Verkäufe des Galaxy S25 Edge reagiert. Das potenzielle Nachfolgemodell, ein Galaxy S26 Edge, wurde laut aktuellen Informationen komplett gestrichen.Während der Großteil der Industrie also den Rückzug antritt, gibt es jedoch eine Ausnahme. So hält Huawei wohl an seinen Plänen fest. Mit dem Mate 70 Air stellte der Konzern Anfang November ein Gerät vor, das trotz einer offiziellen Tiefe von 6,6 Millimetern einen beachtlichen 6500-mAh-Akku besitzt. Dabei kommt eine neue Silizium-Karbon-Akkutechnologie zum Einsatz, die eine höhere Energiedichte erlaubt. Ob sich das Gerät allerdings verkauft, oder ob es das selbe Schicksal erleidet wie das Galaxy Edge und das iPhone Air, muss sich erst noch zeigen.
Wie seht ihr die Situation? Sind ultradünne Smartphones für euch ein Designtraum oder aufgrund der technischen Nachteile unnützer Firlefanz? Schreibt uns eure Meinung gerne in die Kommentare!
Zusammenfassung
- Trend zu extrem dünnen Smartphones endet nach Verkaufsmisserfolgen wohl
- Samsung und Apples ultra-dünne Modelle bleiben hinter den Erwartungen
- Chinesische Hersteller stoppen ihre Entwicklungsprojekte für Slim-Modelle
- Technische Kompromisse bei Akku, Wärmemanagement und Kamera nötig
- iPhone Air mit 1199 Euro kaum günstiger als leistungsstärkeres iPhone 17 Pro
- Foxconn und Luxshare bauen Fertigungslinien für iPhone Air bereits ab
- Huawei hält mit neuer Akku-Technologie an dünnen Smartphone-Plänen fest
Siehe auch:
- Flop oder Absicht? iPhone Air war wohl nie als jährliches Modell gedacht
- Flacher Flop iPhone Air: Apple soll Nachfolgemodell auf Eis gelegt haben
- iPhone Air verkauft sich schlecht - Apple drosselt angeblich Produktion
- Galaxy S26 Edge fliegt raus - Samsung plant traditionelles Lineup
- Edge 70: Motorola bringt 6 Millimeter dünne Alternative zum iPhone Air
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