Apple iPhone Air floppt - angeblich quasi ohne Nachfrage

Apple drosselt die Produktion des iPhone Air drastisch und stellt sie fast auf das Niveau des Produktionsendes ein. Die Nachfrage ist außerhalb Chinas nahezu komplett eingebrochen, was das Unternehmen zu drastischen Maßnahmen zwingt.
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fpt. / zellzoi

Drastische Produktionskürzung bestätigt

Apple reagiert auf die schwache Nachfrage nach dem iPhone Air mit deutlichen Einschnitten in der Produktion. Wie Nikkei Asia berichtet, sind die Bestellungen für das ultradünne Smartphone außerhalb Chinas nahezu eingebrochen. Das Unternehmen habe seine Produktionsaufträge bereits auf ein Niveau nahe dem "End of Production" reduziert.

Ab November sollen die Bestellmengen nur noch knapp über dem üblichen Schlussniveau liegen. Ursprünglich sollte das iPhone Air rund zehn bis 15 Prozent der iPhone-Neuproduktion 2025 ausmachen. Ein Zulieferer-Manager bestätigte laut Nikkei, die Gesamtprognose sei im Vergleich zu den ursprünglichen Planungen deutlich gesenkt worden.


Wartezeiten zeigen schwache Nachfrage

Mehrere Quellen aus der Zulieferkette berichten, Apple fahre die Fertigung ab November auf rund zehn Prozent des September-Volumens herunter - ein fast kompletter Nachfrageeinbruch außerhalb des chinesischen Marktes.

Die schwache Nachfrage zeigt sich auch in den Lieferzeiten: Während Käufer in den USA aktuell zwei bis drei Wochen auf ein iPhone 17 und ein bis zwei Wochen auf das iPhone 17 Pro warten müssen, ist das iPhone Air sofort verfügbar - ein deutliches Signal für das geringe Interesse. Die Kürzungen betreffen vor allem westliche Märkte.

In China ist das Modell erst seit einer Woche erhältlich, dort jedoch deutlich gefragter. Parallel hat Apple die Bestellungen für das iPhone 17 und 17 Pro erhöht; die Gesamtprognose von 85 bis 90 Millionen Einheiten bleibt unverändert.

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China als positive Ausnahme

In China war das iPhone Air kurz nach Verkaufsstart ausverkauft. Nach Angaben von 9to5Mac waren die Geräte in Peking und Shanghai innerhalb weniger Minuten vergriffen. Der verspätete Marktstart war auf Vorgaben zur eSIM-Technologie zurückzuführen.

Auswirkung auf Falt-iPhone

Apple soll daher die Produktion des iPhone 17 und 17 Pro um etwa fünf Millionen Geräte aufgestockt haben, um die Verluste durch das schwächere Air-Modell auszugleichen. Das iPhone Air gilt als Wegbereiter für Apples erstes faltbares Modell, das 2026 erwartet wird. Insider sehen die enttäuschende Marktentwicklung nun als mögliches Risiko für die Zukunft dünner und faltbarer iPhone-Designs.

Was denkt ihr über Apples drastische Produktionskürzung beim iPhone Air? Teilt eure Meinung zu diesem unerwarteten Marktflop in den Kommentaren!
Zusammenfassung
  • Apple drosselt iPhone Air-Produktion wegen eingebrochener Nachfrage
  • Produktionsmenge sinkt ab November auf etwa 10 Prozent des September-Volumens
  • Während iPhone 17 Wartezeiten hat, ist das iPhone Air sofort verfügbar
  • China bildet positive Ausnahme mit schnellem Ausverkauf des iPhone Air
  • Apple erhöht Produktion von iPhone 17 und 17 Pro um fünf Millionen Geräte
  • Marktflop könnte Auswirkungen auf geplante faltbare iPhone-Modelle haben

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