BitLocker: Microsoft plant Verschlüsselung mit Hardwarebeschleunigung
Microsoft hat eine Reihe von Änderungen rund um die Laufwerksverschlüsselung BitLocker angekündigt. Ab 2026 will man eine neue Variante mit "Hardware-Beschleunigung" einführen, die Daten schneller verschlüsseln kann als unter Verwendung der CPU.
Laut Microsofts Ankündigung übernimmt die dedizierte Hardware den Umgang mit den verschlüsselten Daten und steigert so die Leistung, während die Systemauslastung sinkt. Bei entsprechend kompatibler Hardware sollen die Verschlüsselungs-Keys künftig "auf Silizium-Ebene isoliert" und so "hardwaregeschützt" sein. Die Bedrohung durch Angriffe auf CPU oder Speicher des jeweiligen Hostsystems wird dadurch minimiert, versprach der Softwarekonzern.
BitLocker wird schon seit Vista-Zeiten mit Windows ausgeliefert und dient dazu, Daten auf dem vom Betriebssystem genutzten Laufwerk standardmäßig zu verschlüsseln. Wer mit einem Microsoft-Konto angemeldet ist, kann dabei auch eine Cloud-Synchronisation nutzen, um über die Website für den Microsoft-Account auf BitLocker-Schlüssel zuzugreifen. Der Vorteil von BitLocker besteht darin, dass die Daten auf der jeweiligen Festplatte oder SSD nur dann gelesen werden können, wenn der Nutzer sich ordnungsgemäß angemeldet hat.
Auch wenn BitLocker bei jeder Windows-Installation ab Werk aktiviert ist, lässt es sich auf Wunsch des Nutzers abschalten. Mit einer aktiven Hardware-Beschleunigung könnte der Prozess tatsächlich schneller und sicherer werden. Wie genau und unter welchen Voraussetzungen Microsoft das Ganze umsetzen will, verriet der Konzern bisher noch nicht. Auch zur Zeitplanung liegen noch keine Angaben vor.
Siehe auch:
BitLocker soll schneller und sicherer werden
Ab 2026 plant Microsoft die Einführung von "Hardware-beschleunigtem BitLocker", um so eine schnellere und noch sicherere Verschlüsselung unter Windows durch Zuhilfenahme von "modernen System-On-Chips und CPUs" zu ermöglichen, erklärte das Unternehmen im Zuge seiner IT-Pro-Konferenz Ignite in einem Blog-Eintrag. Dabei sollen dedizierte Recheneinheiten, die in modernen Plattformen enthalten sind, die Verschlüsselung übernehmen und so die CPU entlasten.Laut Microsofts Ankündigung übernimmt die dedizierte Hardware den Umgang mit den verschlüsselten Daten und steigert so die Leistung, während die Systemauslastung sinkt. Bei entsprechend kompatibler Hardware sollen die Verschlüsselungs-Keys künftig "auf Silizium-Ebene isoliert" und so "hardwaregeschützt" sein. Die Bedrohung durch Angriffe auf CPU oder Speicher des jeweiligen Hostsystems wird dadurch minimiert, versprach der Softwarekonzern.
BitLocker wird schon seit Vista-Zeiten mit Windows ausgeliefert und dient dazu, Daten auf dem vom Betriebssystem genutzten Laufwerk standardmäßig zu verschlüsseln. Wer mit einem Microsoft-Konto angemeldet ist, kann dabei auch eine Cloud-Synchronisation nutzen, um über die Website für den Microsoft-Account auf BitLocker-Schlüssel zuzugreifen. Der Vorteil von BitLocker besteht darin, dass die Daten auf der jeweiligen Festplatte oder SSD nur dann gelesen werden können, wenn der Nutzer sich ordnungsgemäß angemeldet hat.
Auch wenn BitLocker bei jeder Windows-Installation ab Werk aktiviert ist, lässt es sich auf Wunsch des Nutzers abschalten. Mit einer aktiven Hardware-Beschleunigung könnte der Prozess tatsächlich schneller und sicherer werden. Wie genau und unter welchen Voraussetzungen Microsoft das Ganze umsetzen will, verriet der Konzern bisher noch nicht. Auch zur Zeitplanung liegen noch keine Angaben vor.
Zusammenfassung
- Microsoft kündigt für 2026 hardwarebeschleunigten BitLocker an
- Dedizierte Recheneinheiten sollen CPU entlasten und Verschlüsselung optimieren
- Verschlüsselungs-Keys werden künftig auf Silizium-Ebene isoliert sein
- Angriffe auf CPU oder Speicher des Hostsystems werden minimiert
- BitLocker existiert seit Windows Vista und verschlüsselt Laufwerksdaten
- Cloud-Synchronisation ermöglicht Zugriff auf BitLocker-Schlüssel via Microsoft-Konto
- Details zur Umsetzung und genauer Zeitplan sind noch nicht bekannt
Siehe auch:
- Windows Oktober-Updates lösen BitLocker-Wiederherstellung aus
- Windows 10: Out-of-Band-Update beendet BitLocker-Wiederherstellung
- Windows 10: Mai-Update sorgt für BSOD-Gefahr und BitLocker-Chaos
- Windows 10/11 BitLocker-Bug: Falsche Admin-Meldung verwirrt Nutzer
- CCC warnt: Windows 11 BitLocker-Schutz ist leicht zu knacken
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