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Ukrainischer Roboter hielt eineinhalb Monate erfolgreich die Position
Ein ukrainischer Kampfroboter namens Droid TW 12.7 hielt 45 Tage lang eigenständig eine Frontstellung und ersetzte komplett eine Infanterieeinheit. Das mit einem 12,7-mm-Maschinengewehr bewaffnete System verhinderte mehrere russische Durchbrüche.
Jeden Morgen schickten die Operateure den Roboter in Position und holten ihn abends zur Basis zurück. Während der eineinhalb Monate führte das System mehrere erfolgreiche Kampfeinsätze gegen feindliche Kräfte durch. Wie das ukrainische Militärportal Militarnyi unter Berufung auf ein Interview mit dem Entwicklerteam berichtet, konnten die Angreifer weder das Gebiet durchqueren noch die Position einnehmen, da sie unter ständigem Feuer des Roboters standen.
Die Fernsteuerung erfolgt über Tablet oder Gamepad mit sicheren digitalen Kommunikationssystemen inklusive Starlink- und LTE-Integration. Die Reichweite beträgt bis zu 15 Kilometer, effektive Ziele können bis zu 1000 Meter entfernt bekämpft werden. Die Zielerfassung funktioniert über optisch-elektronische Systeme mit Wärmebildfähigkeiten in verschiedenen Modi.
Die ukrainischen Streitkräfte arbeiten bereits daran, die Roboter-Operateure weiter von der Frontlinie zu entfernen, da deren Ausbildung sehr zeitaufwendig sei. Außerdem werden Tests mit Gruppen von zwei bis vier Kampfrobotern für Angriffseinsätze durchgeführt. Der Droid TW 12.7 kann für verschiedene Aufgaben eingesetzt werden: Aufklärung, direkte Kampfeinsätze, Schutz, Patrouillen sowie Minen- und Hindernisräumung.
Der Kommandeur der NC13-Kampfroboter-Einheit betont, dass solche Systeme die Infanterie sowohl bei Angriffs- als auch bei Verteidigungsoperationen entlasten können. Bodenroboter werden bereits in anderen Bereichen an der Front eingesetzt, etwa für die Lieferung von Nahrung und Munition sowie für Verwundetentransporte aus unzugänglichen Gebieten. Dank des modularen Designs lassen sich verschiedene Konfigurationen und Upgrades realisieren. Die Produktionszeit beträgt bis zu 45 Tage pro Einheit.
Was haltet ihr von diesem Einsatz autonomer Kampfsysteme? Diskutiert mit uns über die Zukunft der Roboterkriegführung!
Siehe auch:
Roboter übernimmt Infanterie-Position
Ein ukrainischer Kampfroboter des Typs Droid TW 12.7 hat über sechs Wochen hinweg erfolgreich eine Frontstellung gehalten und dabei eine komplette Infanterieeinheit ersetzt. Das unbemannte Bodenfahrzeug der 3. Sturmbrigade kontrollierte eine strategisch wichtige Kreuzung, von der aus russische Truppen regelmäßig Vorstöße unternahmen.Jeden Morgen schickten die Operateure den Roboter in Position und holten ihn abends zur Basis zurück. Während der eineinhalb Monate führte das System mehrere erfolgreiche Kampfeinsätze gegen feindliche Kräfte durch. Wie das ukrainische Militärportal Militarnyi unter Berufung auf ein Interview mit dem Entwicklerteam berichtet, konnten die Angreifer weder das Gebiet durchqueren noch die Position einnehmen, da sie unter ständigem Feuer des Roboters standen.
DevDroid stellt den Kampfroboter Droid TW 12.7 in einem Video vor
Technische Ausstattung und Einsatzfähigkeiten
Der Droid TW 12.7 wird vom ukrainischen Unternehmen DevDroid hergestellt und kostet rund 25.000 Euro pro Einheit. Das System basiert auf einer Kettenplattform und ist mit einem 12,7-mm-Browning-M2-Maschinengewehr ausgerüstet, das über eine Munitionskapazität von 300 Schuss verfügt.Die Fernsteuerung erfolgt über Tablet oder Gamepad mit sicheren digitalen Kommunikationssystemen inklusive Starlink- und LTE-Integration. Die Reichweite beträgt bis zu 15 Kilometer, effektive Ziele können bis zu 1000 Meter entfernt bekämpft werden. Die Zielerfassung funktioniert über optisch-elektronische Systeme mit Wärmebildfähigkeiten in verschiedenen Modi.
Die ukrainischen Streitkräfte arbeiten bereits daran, die Roboter-Operateure weiter von der Frontlinie zu entfernen, da deren Ausbildung sehr zeitaufwendig sei. Außerdem werden Tests mit Gruppen von zwei bis vier Kampfrobotern für Angriffseinsätze durchgeführt. Der Droid TW 12.7 kann für verschiedene Aufgaben eingesetzt werden: Aufklärung, direkte Kampfeinsätze, Schutz, Patrouillen sowie Minen- und Hindernisräumung.
Der Kommandeur der NC13-Kampfroboter-Einheit betont, dass solche Systeme die Infanterie sowohl bei Angriffs- als auch bei Verteidigungsoperationen entlasten können. Bodenroboter werden bereits in anderen Bereichen an der Front eingesetzt, etwa für die Lieferung von Nahrung und Munition sowie für Verwundetentransporte aus unzugänglichen Gebieten. Dank des modularen Designs lassen sich verschiedene Konfigurationen und Upgrades realisieren. Die Produktionszeit beträgt bis zu 45 Tage pro Einheit.
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Zusammenfassung
- Ukrainischer Kampfroboter Droid TW 12.7 hielt 45 Tage eine Frontposition
- Das unbemannte Bodenfahrzeug ersetzte komplett eine Infanterieeinheit
- Mit 12,7-mm-Maschinengewehr bewaffnet verhinderte er russische Durchbrüche
- Der vom Unternehmen DevDroid entwickelte Roboter kostet etwa 25.000 Euro
- Fernsteuerung über Tablet oder Gamepad mit Reichweite bis zu 15 Kilometern
- Ukrainische Streitkräfte testen bereits Kampfrobotergruppen für Angriffe
- Einsatzbereiche umfassen Aufklärung, Kampf, Schutz und Minenräumung
Siehe auch:
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