Schwebendes Minenfeld: Ukraine bekommt eine Mauer aus Drohnen
Drohnen-Formationen, mit denen klassische Feuerwerke ersetzt werden, haben schon vielfach für Staunen gesorgt. Die dem zugrunde liegende Technologie soll nun auch eingesetzt werden, um die Ukraine vor den andauernden Angriffen Russlands zu schützen.
Die Drohnen-Mauer besteht aus Dutzenden kleiner Fluggeräte, die ähnlich wie ein schwebendes Minenfeld in der Lage sind, anfliegende Raketen, Gleitbomben oder Kamikaze-Drohnen abzufangen. "Wir verstehen uns als letzte Verteidigungslinie", erklärte der Gründer von Atreyd, der anonym bleiben möchte.
Vorbereitung der Drohnen-Mauer
Die Besonderheit der Drohnen-Mauer liegt in ihrem mehrschichtigen Schutzkonzept: Sobald Radarsysteme einen Angriff erkennen, starten batteriebetriebene Drohnen von speziellen Bodenplattformen. Diese ordnen sich mithilfe von KI-Algorithmen in Formation und können gezielt in der Nähe eines feindlichen Flugkörpers detonieren, um diesen zu neutralisieren. Nicht eingesetzte Drohnen kehren anschließend zur Basis zurück und können erneut verwendet werden.
Das System gilt als kosteneffizient, ein Abfangvorgang soll nur wenige tausend Dollar kosten. Zudem funktioniert die Technologie auch in GPS-gestörten Gebieten, was in der elektronisch stark umkämpften Ukraine von entscheidender Bedeutung ist. Eine vorinstallierte 3D-Karte ermöglicht den Drohnen die Navigation, selbst wenn Signale blockiert werden.
Die Drohnen sollen zunächst ukrainische Städte und Energieinfrastruktur vor russischen Angriffen schützen. Später könnte das System auch näher an der Frontlinie eingesetzt werden, um gegen schwer abfangbare Gleitbomben vorzugehen. Allerdings müssten die Kommunikations-Systeme der Drohnen hierfür noch deutlich verbessert werden, da im Frontbereich ständig eine Vielzahl von Störsendern im Einsatz sind.
Siehe auch:
System bereits geliefert
Eine sogenannte Drohnen-Mauer, entwickelt von dem französischen Rüstungsunternehmen Atreyd, soll russische Angriffswaffen bereits in der Luft zerstören, bevor sie Städte und Zivilisten erreichen können. Nach Angaben des Unternehmens wurde das System DWS-1 bereits an die Ukraine geliefert und soll in den kommenden Wochen einsatzbereit sein, wie Business Insider berichtet.Die Drohnen-Mauer besteht aus Dutzenden kleiner Fluggeräte, die ähnlich wie ein schwebendes Minenfeld in der Lage sind, anfliegende Raketen, Gleitbomben oder Kamikaze-Drohnen abzufangen. "Wir verstehen uns als letzte Verteidigungslinie", erklärte der Gründer von Atreyd, der anonym bleiben möchte.
Vorbereitung der Drohnen-Mauer
Die Besonderheit der Drohnen-Mauer liegt in ihrem mehrschichtigen Schutzkonzept: Sobald Radarsysteme einen Angriff erkennen, starten batteriebetriebene Drohnen von speziellen Bodenplattformen. Diese ordnen sich mithilfe von KI-Algorithmen in Formation und können gezielt in der Nähe eines feindlichen Flugkörpers detonieren, um diesen zu neutralisieren. Nicht eingesetzte Drohnen kehren anschließend zur Basis zurück und können erneut verwendet werden.
Das System gilt als kosteneffizient, ein Abfangvorgang soll nur wenige tausend Dollar kosten. Zudem funktioniert die Technologie auch in GPS-gestörten Gebieten, was in der elektronisch stark umkämpften Ukraine von entscheidender Bedeutung ist. Eine vorinstallierte 3D-Karte ermöglicht den Drohnen die Navigation, selbst wenn Signale blockiert werden.
Hohe Erfolgsquote
Ein Soldat kann laut Atreyd bis zu 100 Drohnen gleichzeitig steuern, ohne eine spezielle Pilotenausbildung zu benötigen. Zwar arbeitet das System vollständig autonom, doch ein manueller Kill-Switch bleibt jederzeit verfügbar. In Tests erreichte die Drohnen-Mauer nach Unternehmensangaben eine Erfolgsquote von nahezu 100 Prozent, der bevorstehende Einsatz in realen Gefechten wird jedoch die erste echte Bewährungsprobe.Die Drohnen sollen zunächst ukrainische Städte und Energieinfrastruktur vor russischen Angriffen schützen. Später könnte das System auch näher an der Frontlinie eingesetzt werden, um gegen schwer abfangbare Gleitbomben vorzugehen. Allerdings müssten die Kommunikations-Systeme der Drohnen hierfür noch deutlich verbessert werden, da im Frontbereich ständig eine Vielzahl von Störsendern im Einsatz sind.
Zusammenfassung
- Französisches Rüstungsunternehmen Atreyd liefert Drohnen-Mauer an Ukraine
- System DWS-1 fungiert als schwebendes Minenfeld gegen russische Luftangriffe
- KI-gesteuerte Drohnenformation kann gezielt feindliche Flugkörper neutralisieren
- Kosteneffizienz und GPS-unabhängige Navigation durch vorinstallierte 3D-Karten
- Ein Soldat kann bis zu 100 autonom agierende Drohnen gleichzeitig steuern
- Drohnen-Mauer soll zunächst Städte und kritische Infrastruktur schützen
- Späteren Fronteinsatz erfordert verbesserte Kommunikationssysteme der Drohnen
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