Russland: Humanoider Robot leidet zum Start unter Wodka-Symptomen
Mit dramatischer Musik aus dem Filmklassiker "Rocky" begann kürzlich in Moskau der große Auftritt eines neuen humanoiden Roboters, der weitgehend auf russischer Technologie basieren soll. Die Präsentation endete keine halbe Minute später recht peinlich.
Rund 50 Journalistinnen und Journalisten waren zu der Präsentation gekommen, die den offiziellen Start Russlands in den wachsenden Markt menschlich wirkender Roboter markieren sollte. Doch nach nur wenigen Sekunden musste das Experiment abgebrochen werden. Mitarbeiter zogen den Roboter rasch hinter einen schwarzen Vorhang, um das Missgeschick zu verdecken.
"Zuerst herrschte Stille, dann applaudierte das Publikum, um Unterstützung zu zeigen", berichtete Dmitri Filonow, Chefredakteur des Technologieportals Edinorog Media, der bei der Vorführung anwesend war gegenüber der New York Times. Das Entwicklerunternehmen, ebenfalls unter dem Namen AIDOL tätig, äußerte sich zunächst nicht zu dem Vorfall. Laut mehreren anwesenden Journalisten führten die Organisatoren den Sturz auf Probleme bei der Kalibrierung und Beleuchtung zurück.
Weltweit investieren immer mehr Unternehmen in die Entwicklung humanoider Roboter. 2024 beliefen sich die Investitionen laut Branchenberichten auf über 1,6 Milliarden Dollar, ohne die milliardenschweren Projekte von Elon Musks Tesla, die seit 2021 am Roboter "Optimus" arbeiten.
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Spektakulär schief gegangen
Der künstlich-intelligente Roboter namens AIDOL, der als einer der ersten seiner Art in Russland gilt, betrat bereits mit etwas unsouverän wirkenden Schritten die Bühne. Kurz darauf begann er zu torkeln, als hätte er Backstage bereits an der Wodka-Flasche genippt. Schließlich fiel das System der Länge nach hin. Helfer probierten, den Roboter wieder aufzurichten, andere verzweifelten beim Versuch, die Sicht mit einer schwarzen Stoffbahn zu verdecken.Rund 50 Journalistinnen und Journalisten waren zu der Präsentation gekommen, die den offiziellen Start Russlands in den wachsenden Markt menschlich wirkender Roboter markieren sollte. Doch nach nur wenigen Sekunden musste das Experiment abgebrochen werden. Mitarbeiter zogen den Roboter rasch hinter einen schwarzen Vorhang, um das Missgeschick zu verdecken.
"Zuerst herrschte Stille, dann applaudierte das Publikum, um Unterstützung zu zeigen", berichtete Dmitri Filonow, Chefredakteur des Technologieportals Edinorog Media, der bei der Vorführung anwesend war gegenüber der New York Times. Das Entwicklerunternehmen, ebenfalls unter dem Namen AIDOL tätig, äußerte sich zunächst nicht zu dem Vorfall. Laut mehreren anwesenden Journalisten führten die Organisatoren den Sturz auf Probleme bei der Kalibrierung und Beleuchtung zurück.
Er lernt noch
AIDOL-Geschäftsführer Wladimir Wituchin erklärte der russischen Nachrichtenagentur Tass, der Roboter befinde sich "noch in der Lernphase". Man hoffe, dass der Fehlstart zu einem wichtigen Erfahrungswert werde. Nach Angaben der Entwickler soll AIDOL künftig laufen, Objekte greifen und mit Menschen kommunizieren können. Damit könnte er in Bereichen wie Automobilproduktion, Logistik, Medizin oder Unterhaltung eingesetzt werden.Weltweit investieren immer mehr Unternehmen in die Entwicklung humanoider Roboter. 2024 beliefen sich die Investitionen laut Branchenberichten auf über 1,6 Milliarden Dollar, ohne die milliardenschweren Projekte von Elon Musks Tesla, die seit 2021 am Roboter "Optimus" arbeiten.
Zusammenfassung
- Russischer Roboter AIDOL stürzt bei dramatischer Premiere in Moskau
- Torkelnde Bewegungen des Roboters erinnerten an Alkoholeinfluss
- Nach weniger als 30 Sekunden musste die Vorführung abgebrochen werden
- Entwickler führten den Fehlstart auf Kalibrierungsprobleme zurück
- AIDOL-Geschäftsführer Wituchin bezeichnete den Roboter als noch lernend
- Geplante Einsatzgebiete umfassen Automobilindustrie, Logistik und Medizin
- Weltweite Investitionen in humanoide Roboter betrugen 2024 über 1,6 Mrd USD
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Christian Kahle
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