The Elder Scrolls 6 braucht noch Geduld:
Release noch weit entfernt

Todd Howard dämpft Erwartungen an The Elder Scrolls 6 und bittet Fans um Geduld. Gleichzeitig deutet der Bethesda-Chef einen mög­li­chen Shadow-Drop an - die Oblivion-Neuauflage sei nur ein Testlauf gewesen.
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Release noch Jahre entfernt

Todd Howard macht deutlich: The Elder Scrolls 6 ist noch weit von der Veröffentlichung entfernt. Der Bethesda-Chef bittet die Fans um Geduld und warnt vor zu hohen Erwartungen an das mit Spannung erwartete Fantasy-Rollenspiel. Die Ungeduld der Fans kommt nicht von ungefähr, denn seit dem Release von Skyrim sind bereits 14 Jahre vergangen - und ein Ende der Wartezeit ist offenbar noch lange nicht in Sicht.

Während Hunderte von Entwicklern an verschiedenen Fallout-Projekten arbeiten, hat sich The Elder Scrolls 6 mittlerweile zum alltäglichen Projekt im Studio entwickelt. In einem Interview mit GQ verriet Howard, dass das Team regelmäßig Spieltests durchführt, um den aktuellen Entwicklungsstand zu bewerten. Laut Howard habe man einen umfangreichen Spieltest absolviert. Dabei gehe es darum, kritisch zu hinterfragen, was das Spiel ausmache und wo noch Verbesserungen nötig seien, so der Studiochef.


Shadow-Drop nach Oblivion-Vorbild?

Das bemerkenswerteste Detail aus dem GQ-Interview betrifft Howards Vorliebe für überraschende Veröffentlichungen. Er erklärte, dass er gerne überraschend Projekte ankündige, um sie zeitnah zu veröffentlichen. Seine ideale Vorstellung sei es, dass The Elder Scrolls 6 nach einer längeren Entwicklungszeit plötzlich und ohne große Vorankündigung erscheine.

Auf die Frage, ob Bethesda bei The Elder Scrolls 6 einen ähnlichen Shadow-Drop wie bei der Oblivion-Neuauflage im April durchziehen könnte, antwortete Howard vielsagend, das sei ein Testlauf gewesen, der gut funktioniert habe. Bereits seit Fallout 4 im Jahr 2015 spricht Howard über kürzere Ankündigungszeiträume zwischen Enthüllung und Release. Ob Bethesda das aber bei einem Projekt dieser Größenordnung durchziehen kann, muss man wohlgemerkt bezweifeln.

Kreative Pause

Howard rechtfertigt die ausgedehnte Entwicklungszeit als notwendige kreative Pause. Fortsetzungen sollten nicht wie einfache Erweiterungen wirken, sondern echte Innovationen bieten. Starfield habe als kreativer Neuanfang gedient, auch wenn das Weltraum-Rollenspiel gemischte Reaktionen bei Kritikern und Spielern erhielt.

Die aktuellen Spieltests deuten darauf hin, dass das Entwicklerteam noch grundlegende Fragen zum Gameplay und zur Spielmechanik klärt. Das ist ein deutliches Zeichen dafür, dass der Release tatsächlich noch Jahre entfernt sein könnte. Howard betont, dass großartige Spiele gespielt und nicht nur entwickelt werden müssten: "Der Bildschirm lügt nicht."

Was haltet ihr von Howards Gedulds-Appell? Würdet ihr euch über einen überraschenden Shadow-Drop freuen oder bevorzugt ihr eine klassische Marketing-Kampagne mit ausführlichen Vorab-Informationen?

Zusammenfassung
  • Todd Howard dämpft Erwartungen an The Elder Scrolls 6 und bittet Fans
  • Entwicklung läuft mit regelmäßigen Spieltests zur kritischen Bewertung
  • 14 Jahre nach Skyrim ist ein Release noch immer nicht in Sicht
  • Howard bevorzugt überraschende Veröffentlichungen ohne große Vorankündigung
  • Oblivion-Neuauflage im April war ein gelungener Testlauf für Shadow-Drops
  • Lange Entwicklungszeit wird als kreative Pause für echte Innovationen erklärt
  • Aktueller Entwicklungsstand deutet auf noch jahrelange Wartezeit hin

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