AMD lässt sich von Intel-Erholung kein Stück einschüchtern
Der US-Chiphersteller AMD kann seinen Erfolgskurs eindrucksvoll fortsetzen. Obwohl der große Konkurrent Intel sich zuletzt etwas aus seiner langen Krise kämpfen konnte, verzeichnete man keine negativen Auswirkungen auf das Wachstum.
Konzernchefin Lisa Su sprach von einem "herausragenden Quartal". Das Ergebnis zeige die anhaltend starke Nachfrage nach AMDs Hochleistungsprozessoren der EPYC- und Ryzen-Reihen sowie nach den Instinct-Beschleunigern für Anwendungen mit Künstlicher Intelligenz. Nach ihren Worten markiert das dritte Quartal einen Wendepunkt: AMD befinde sich auf einem klaren Wachstumspfad, getragen von der schnell wachsenden Sparte für Rechenzentren und KI-Rechenlasten.
Tatsächlich spielt das Datacenter-Geschäft für AMD inzwischen eine Schlüsselrolle. Bereits Ende 2024 hatte Su angekündigt, den strategischen Fokus stärker in Richtung Rechenzentren zu legen und damit den Konkurrenten Nvidia direkt herauszufordern. Seither war die Sparte in drei der vergangenen vier Quartale größter Umsatztreiber.
Gut lief es auch in weiteren Geschäftsbereichen. Die Sparte "Client" - also Prozessoren für Desktop- und Notebook-PCs - setzte 2,8 Milliarden Dollar um, ein Anstieg um 46 Prozent, laut AMD getragen von Rekordverkäufen der Ryzen-Modelle. Der Gaming-Bereich profitierte ebenfalls von der gestiegenen Nachfrage im Konsolen- und PC-Segment und verbuchte einen Umsatzsprung um 181 Prozent auf 1,3 Milliarden Dollar.
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Massives Wachstum
AMD hat laut den jetzt veröffentlichten Zahlen im letzten Quartal deutliche Zuwächse bei Umsatz und Gewinn erzielt. Wie das Unternehmen mitteilte, belief sich der Nettogewinn im Zeitraum von Juli bis September auf rund 1,2 Milliarden Dollar. Der Umsatz erreichte 9,2 Milliarden Dollar. Damit legte AMD im Jahresvergleich um 61 Prozent beim Gewinn und um 36 Prozent beim Umsatz zu.Konzernchefin Lisa Su sprach von einem "herausragenden Quartal". Das Ergebnis zeige die anhaltend starke Nachfrage nach AMDs Hochleistungsprozessoren der EPYC- und Ryzen-Reihen sowie nach den Instinct-Beschleunigern für Anwendungen mit Künstlicher Intelligenz. Nach ihren Worten markiert das dritte Quartal einen Wendepunkt: AMD befinde sich auf einem klaren Wachstumspfad, getragen von der schnell wachsenden Sparte für Rechenzentren und KI-Rechenlasten.
Tatsächlich spielt das Datacenter-Geschäft für AMD inzwischen eine Schlüsselrolle. Bereits Ende 2024 hatte Su angekündigt, den strategischen Fokus stärker in Richtung Rechenzentren zu legen und damit den Konkurrenten Nvidia direkt herauszufordern. Seither war die Sparte in drei der vergangenen vier Quartale größter Umsatztreiber.
Stark in allen Bereichen
Auch im aktuellen Bericht lag der Bereich mit Einnahmen von vier Milliarden Dollar vorn, ein Plus von 22 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Das Unternehmen führt das Wachstum auf eine "sehr hohe Nachfrage" nach Prozessoren der fünften EPYC-Generation sowie den Instinct-Grafikprozessoren der MI350-Serie zurück. Dennoch reagierten Anleger verhalten: Die Aktie gab im nachbörslichen Handel um rund drei Prozent nach, da einige Investoren offenbar noch stärkere Zuwächse erwartet hatten.Gut lief es auch in weiteren Geschäftsbereichen. Die Sparte "Client" - also Prozessoren für Desktop- und Notebook-PCs - setzte 2,8 Milliarden Dollar um, ein Anstieg um 46 Prozent, laut AMD getragen von Rekordverkäufen der Ryzen-Modelle. Der Gaming-Bereich profitierte ebenfalls von der gestiegenen Nachfrage im Konsolen- und PC-Segment und verbuchte einen Umsatzsprung um 181 Prozent auf 1,3 Milliarden Dollar.
Zusammenfassung
- AMD verzeichnet starkes Quartal mit 61 Prozent mehr Gewinn
- Umsatzsteigerung von 36 Prozent auf 9,2 Milliarden Dollar erreicht
- Datacenter-Sparte entwickelt sich zum wichtigsten Umsatztreiber
- Hohe Nachfrage nach EPYC-Prozessoren und Instinct-Beschleunigern
- Client-Bereich wächst um 46 Prozent dank Rekordverkäufen bei Ryzen
- Gaming-Segment verzeichnet beeindruckendes Wachstum von 181 Prozent
- Trotz Intels Erholung setzt AMD seinen Erfolgskurs ungebremst fort
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