AMD Radeon: Ältere GPUs verlieren vollen Support, aus für Windows 10
AMD beendet mit seinem neuesten Adrenalin-Update offiziell den Support für Windows 10 und schränkt zusätzlich Optimierungen für neue Spiele auf RDNA-1- und RDNA-2-GPUs ein. Besitzer älterer RX-5000- und RX-6000-Karten gehen damit in Zukunft leer aus.
Parallel dazu beschränkt AMD nämlich auch die Optimierungen für neue Spiele drastisch. Der im aktuellen Update enthaltene "New Game Support" für Battlefield 6 und Vampire: The Masquerade - Bloodlines 2 erreicht nur noch die Radeon RX 7000- und RX 9000-Grafikkarten. RDNA-1- und RDNA-2-Karten wie die RX 6800 oder RX 5700 XT bleiben von den neuen Spieleoptimierungen ausgeschlossen, obwohl der Treiber grundsätzlich weiterhin mit diesen älteren Generationen kompatibel ist.
Diese Entscheidung markiert einen strategischen Wandel hin zur Fokussierung auf moderne Hardware-Architekturen. Die RDNA-1-Generation, die 2019 mit der RX 5700-Serie debütierte, war AMDs erste GPU-Architektur nach dem Wechsel von der Graphics Core Next-Architektur. RDNA 2 folgte 2020 und brachte hardwarebeschleunigtes Raytracing sowie Unterstützung für DirectX 12 Ultimate mit sich.
AMD führt mit diesem Treiber erstmals auch Work-Graphs-Unterstützung ein, allerdings ausschließlich die RX-9000-Serie. Die Technologie soll die GPU-Autonomie verbessern und die CPU-Last reduzieren. Work Graphs ermöglichen es der GPU, eigenständig neue Arbeitslasten zu generieren, ohne auf CPU-Befehle warten zu müssen, was ein wichtiger Schritt für moderne Rendering-Pipelines ist.
All diese Entwicklungen zeigen AMDs klare Strategie, sich auf moderne Hardware und aktuelle Betriebssysteme zu konzentrieren. Diese Vorgehensweise ist allerdings nicht ungewöhnlich. Auch Nvidia hat in der Vergangenheit den Support für ältere Architekturen schrittweise eingestellt. Nutzer älterer Grafikkarten müssen künftig auf neue Spieleoptimierungen verzichten, erhalten momentan aber immerhin noch grundlegende Treiberunterstützung.
Was haltet ihr von AMDs Entscheidung, den Support für Windows 10 sowie RDNA 1 und RDNA 2 einzuschränken? Teilt eure Erfahrungen mit den neuen Treibern in den Kommentaren!
Download Radeon Software Adrenalin - AMD-Treiber
Siehe auch:
UPDATE 1. November: AMD hat mittlerweile verlauten lassen, dass man den Support für RDNA-1/2-GPUs doch nicht ganz so stark einschränkt. Auch bei Windows 10 und dem Laden über USB-C bei der RX 7900-Serie macht man einen Rückzieher. Wir haben alles in einem neuen Artikel zusammengefasst.
Schluss mit Windows 10 und alten GPUs
AMD hat mit seinem neuesten Adrenalin-Treiber 25.10.2 den Support für Windows 10 komplett eingestellt. Nachdem auch Windows zum 14. Oktober die Unterstützung seines Betriebssystems mit Ausnahme des ESU-Programms beendet hatte, folgt jetzt also auch AMD mit seiner Software. Die neue Version funktioniert offiziellen Angaben zufolge nur noch mit Windows 11 Version 21H2 oder neuer. Doch das ist nicht die einzige größere Änderung.Parallel dazu beschränkt AMD nämlich auch die Optimierungen für neue Spiele drastisch. Der im aktuellen Update enthaltene "New Game Support" für Battlefield 6 und Vampire: The Masquerade - Bloodlines 2 erreicht nur noch die Radeon RX 7000- und RX 9000-Grafikkarten. RDNA-1- und RDNA-2-Karten wie die RX 6800 oder RX 5700 XT bleiben von den neuen Spieleoptimierungen ausgeschlossen, obwohl der Treiber grundsätzlich weiterhin mit diesen älteren Generationen kompatibel ist.
Diese Entscheidung markiert einen strategischen Wandel hin zur Fokussierung auf moderne Hardware-Architekturen. Die RDNA-1-Generation, die 2019 mit der RX 5700-Serie debütierte, war AMDs erste GPU-Architektur nach dem Wechsel von der Graphics Core Next-Architektur. RDNA 2 folgte 2020 und brachte hardwarebeschleunigtes Raytracing sowie Unterstützung für DirectX 12 Ultimate mit sich.
Erweiterte Vulkan-Features nur für moderne GPUs
Auch die erweiterten Vulkan-Funktionen beschränkt AMD nun auf RDNA-3- und RDNA-4-Grafikkarten. Diese Entscheidung dürfte besonders Entwickler und Enthusiasten treffen, die auf die neuesten API-Features angewiesen sind. Die neuen Vulkan-Erweiterungen umfassen unter anderem verschiedene Video-Encode/Decode-Extensions.AMD führt mit diesem Treiber erstmals auch Work-Graphs-Unterstützung ein, allerdings ausschließlich die RX-9000-Serie. Die Technologie soll die GPU-Autonomie verbessern und die CPU-Last reduzieren. Work Graphs ermöglichen es der GPU, eigenständig neue Arbeitslasten zu generieren, ohne auf CPU-Befehle warten zu müssen, was ein wichtiger Schritt für moderne Rendering-Pipelines ist.
Ungewöhnliche USB-C-Entscheidung bei RX 7900
In einer überraschenden Wendung hat AMD auch die USB-C-Stromversorgung für RX-7900-Karten deaktiviert und empfiehlt Nutzern, die diese Funktion benötigen, bei Adrenalin in Version 25.3.1 zu bleiben. Eine Begründung für die Entscheidung liefert AMD nicht. Die USB-C-Stromversorgung war ursprünglich als praktisches Feature für externe Displays und Geräte gedacht.All diese Entwicklungen zeigen AMDs klare Strategie, sich auf moderne Hardware und aktuelle Betriebssysteme zu konzentrieren. Diese Vorgehensweise ist allerdings nicht ungewöhnlich. Auch Nvidia hat in der Vergangenheit den Support für ältere Architekturen schrittweise eingestellt. Nutzer älterer Grafikkarten müssen künftig auf neue Spieleoptimierungen verzichten, erhalten momentan aber immerhin noch grundlegende Treiberunterstützung.
Was haltet ihr von AMDs Entscheidung, den Support für Windows 10 sowie RDNA 1 und RDNA 2 einzuschränken? Teilt eure Erfahrungen mit den neuen Treibern in den Kommentaren!
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Zusammenfassung
- AMD beendet mit Adrenalin 25.10.2 offiziell die Unterstützung für Windows 10
- Spieleoptimierungen nur noch für RDNA-3- und RDNA-4-Grafikkarten
- Ältere RX-5000- und RX-6000-Karten erhalten keine neuen Spieleupdates mehr
- Erweiterte Vulkan-Funktionen sind auf die neuesten GPU-Generationen beschränkt
- Work-Graphs-Unterstützung wurde exklusiv für die RX-9000-Serie eingeführt
- USB-C-Stromversorgung für RX-7900-Karten wurde ohne Begründung deaktiviert
Siehe auch:
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