Spiele: TikTok-Konzern Bytedance will Alternative zu Steam anbieten
Valve könnte für seinen Spieledienst Steam bald einen neuen schlagkräftigen Konkurrenten bekommen, denn der chinesische Internetkonzern Bytedance, zu dem unter anderem auch TikTok gehört, plant laut Medienberichten einen eigenen Spielemarktplatz.
Laut den Stellenanzeigen will Bytedance mit dem neuen Service GameTop ausdrücklich Märkte in "Übersee" bedienen, womit üblicherweise das westliche Ausland gemeint ist. Bytedance hatte vor einiger Zeit begonnen, eine geänderte Strategie im Spielemarkt zu verfolgen, nachdem man zuvor mit riesigem finanziellen Aufwand Fuß zu fassen versuchte.
Laut den Stellenanzeigen setzt Bytedance dabei unter anderem darauf, den Dienst mit einem Profilsystem, Auszeichnungen, Punkten, Social-Features und KI-Funktionen für Creator auszurüsten, um Nutzer langfristig zu binden und zur aktiven Nutzung zu bewegen. Gelingt dies, könnte GameTop früher oder später durchaus andere Steam-Alternativen wie GOG oder den Epic Games Store hinter sich lassen.
Steam ist nach wie vor der unangefochtene Marktführer unter den Spieleplattformen im PC-Bereich. Allerdings gab es zuletzt auch einiges Hin und Her rund um strategische Entscheidungen von Valve und Eingriffe des Unternehmens in den Betrieb bzw. die Auswahl der über Steam verfügbaren Spiele, die am zuvor lange makellosen Image des Dienstes kratzen.
Siehe auch:
Harte Konkurrenz für Steam aus China?
Auf Jobportalen in China sind jüngst Stellenausschreibungen der Firma Bytedance aufgetaucht, laut denen das Unternehmen an einer neuen Spieleplattform namens "GameTop" arbeitet. Dafür sucht der TikTok-Mutterkonzern jetzt neue Mitarbeiter, die beim Aufbau der Steam-Alternative helfen sollen. Wer nun denkt, Bytedance werde mit dem Dienst nur seinen Heimatmarkt China ansprechen, liegt allerdings falsch.Laut den Stellenanzeigen will Bytedance mit dem neuen Service GameTop ausdrücklich Märkte in "Übersee" bedienen, womit üblicherweise das westliche Ausland gemeint ist. Bytedance hatte vor einiger Zeit begonnen, eine geänderte Strategie im Spielemarkt zu verfolgen, nachdem man zuvor mit riesigem finanziellen Aufwand Fuß zu fassen versuchte.
Bytedance will internationale Märkte ansprechen
Statt Unsummen in das Marketing und den Kauf von Spielefirmen und -Franchises zu pumpen, geht es unter dem neuen Chef der Spielesparte von Bytedance inzwischen kleinteiliger und gleichzeitig effizienzorientierter voran, heißt es unter anderem beim chinesischen Magazin ITHome. GameTop soll offenbar mit vielen Ressourcen zu einer international attraktiven Alternative zu Steam aufgebaut werden.Laut den Stellenanzeigen setzt Bytedance dabei unter anderem darauf, den Dienst mit einem Profilsystem, Auszeichnungen, Punkten, Social-Features und KI-Funktionen für Creator auszurüsten, um Nutzer langfristig zu binden und zur aktiven Nutzung zu bewegen. Gelingt dies, könnte GameTop früher oder später durchaus andere Steam-Alternativen wie GOG oder den Epic Games Store hinter sich lassen.
Steam ist nach wie vor der unangefochtene Marktführer unter den Spieleplattformen im PC-Bereich. Allerdings gab es zuletzt auch einiges Hin und Her rund um strategische Entscheidungen von Valve und Eingriffe des Unternehmens in den Betrieb bzw. die Auswahl der über Steam verfügbaren Spiele, die am zuvor lange makellosen Image des Dienstes kratzen.
Zusammenfassung
- Bytedance entwickelt mit GameTop eine internationale Alternative zu Steam
- Der chinesische TikTok-Mutterkonzern sucht aktiv Mitarbeiter für den Aufbau
- GameTop soll gezielt internationale Märkte außerhalb Chinas ansprechen
- Die Plattform erhält Social-Features, KI-Funktionen und ein Belohnungssystem
- Bytedance verfolgt eine neue, effizientere Strategie im Spielemarkt
- Bei Erfolg könnte GameTop etablierte Alternativen wie GOG überholen
- Steam bleibt Marktführer, steht jedoch wegen umstrittener Entscheidungen in Kritik
Siehe auch:
- Zu viele Spiele: Steam plant jetzt euren persönlichen Gaming-Kalender
- Steam: Viraler Koop-Hit ist wegen schusseligem Entwickler kostenlos
- Mega-Attacke schuld? Ausfall bei Steam, Probleme bei anderen Diensten
- Steam-Rekord: Gamer besitzt 80 % aller Spiele auf Valves Plattform
- Hoher Schaden: Verifiziertes Steam-Spiel erweist sich als Krypto-Stealer
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