TikTok-Deal besiegelt: Investoren aus USA & Abu Dhabi kaufen US-App
Der Verkauf der US-Version von TikTok durch den chinesischen Internetkonzern an ein Konsortium von nicht-chinesischen Firmen ist laut Medienberichten beschlossene Sache. Die entsprechenden Verträge seien unterzeichnet, heißt es. Neben US-Investoren steigt auch ein arabischer Staatsfonds mit ein.
Laut dem Bericht des Hollywood Reporter, der sich auf eine dem Magazin vorliegende Kopie des Schreibens des TikTok-CEOs stützt, wird eine neue Firma namens TikTok USDS Joint Venture LLC den Betrieb der US-Version des Diensts übernehmen, die drei "leitende Investoren" haben soll. Diese halten zusammengenommen 45 Prozent der Anteile der neuen Firma.
Bytedance, der chinesische Internetriese, dem TikTok auch hierzulande gehört, behält selbst nur Anteile in Höhe von 19,9 Prozent, während weitere 30,1 Prozent an Vertreter "bestimmter bestehender ByteDance-Investoren" gehen sollen. Die Verträge für den Aufbau des neuen Joint-Venture-Unternehmens seien am Donnerstag unterzeichnet worden, bestätigte Chew in seinem Schreiben.
Offiziell wird seit Beginn der Versuche, die US-Version von TikTok von dem chinesischen Original abzuspalten, damit argumentiert, dass es um den Schutz der "nationalen Sicherheit" der USA und den Schutz der Daten der US-Nutzer geht. Dass an dem Konsortium hinter dem Deal ausgerechnet ein arabischer Staatsfonds als führender Investor beteiligt ist, lässt diese Argumentation allerdings wenig glaubwürdig erscheinen.
Das Geschäft soll bis zum 22. Januar 2026 abgeschlossen werden. TikTok hat seinen Hauptsitz für das Geschäft außerhalb Chinas offiziell auf den Cayman-Inseln. Es gab bisher vier internationale Niederlassungen, die für verschiedene Regionen der Welt zuständig sind. Neben der US-Niederlassung gibt es Segmente für Europa in Großbritannien, für Australien und Neuseeland sowie für Südostasien und Indien in Singapur.
Siehe auch:
50 Prozent gehen offiziell in "nicht-chinesische" Hände
Die Verträge für den Verkauf der US-Version von TikTok an ein von amerikanischen Firmen geführtes Konsortium sind offenbar geschlossen. Dies teilte TikTok-Chef Shou Chew laut einem Medienbericht gegenüber Mitarbeitern in einem internen Schreiben mit. Das neu gegründete Konsortium besteht aus einer bemerkenswerten Reihe von Firmen und Investoren, die allesamt der aktuellen US-Regierung nahestehen.Laut dem Bericht des Hollywood Reporter, der sich auf eine dem Magazin vorliegende Kopie des Schreibens des TikTok-CEOs stützt, wird eine neue Firma namens TikTok USDS Joint Venture LLC den Betrieb der US-Version des Diensts übernehmen, die drei "leitende Investoren" haben soll. Diese halten zusammengenommen 45 Prozent der Anteile der neuen Firma.
Oracle, Silver Lake und Abu Dhabi als Hauptgeldgeber
Bei diesen drei "Managing Investors" handelt es sich um die Oracle Corporation, also den Softwarekonzern des konservativen Milliardärs Larry Ellison, den Investmentfonds Silver Lake sowie MGX, den staatlichen Investmentfonds des arabischen Emirats Abu Dhabi. Weitere fünf Prozent sollen auf "andere Investoren" entfallen, sodass insgesamt 50 Prozent der US-Firma offiziell in "nicht-chinesischer" Hand sein werden.Bytedance, der chinesische Internetriese, dem TikTok auch hierzulande gehört, behält selbst nur Anteile in Höhe von 19,9 Prozent, während weitere 30,1 Prozent an Vertreter "bestimmter bestehender ByteDance-Investoren" gehen sollen. Die Verträge für den Aufbau des neuen Joint-Venture-Unternehmens seien am Donnerstag unterzeichnet worden, bestätigte Chew in seinem Schreiben.
Algorithmen werden mit US-Daten neu 'trainiert'
Die Verträge beinhalten laut dem TikTok-Chef auch ein "Re-Training" der Algorithmen für die Empfehlung von Inhalten anhand von US-Nutzerdaten, womit man sicherstellen will, dass "der Content-Feed frei von äußerlichen Einflüssen ist". Oracle soll die Sicherheit der Daten der US-Nutzer gewährleisten, während man mit dem neuen Unternehmen dafür sorgt, dass die "endgültige Entscheidungsgewalt über die Überprüfung und Zulässigkeit der Moderation der Inhalte und anderer damit verbundener Richtlinien in den USA liegt".Offiziell wird seit Beginn der Versuche, die US-Version von TikTok von dem chinesischen Original abzuspalten, damit argumentiert, dass es um den Schutz der "nationalen Sicherheit" der USA und den Schutz der Daten der US-Nutzer geht. Dass an dem Konsortium hinter dem Deal ausgerechnet ein arabischer Staatsfonds als führender Investor beteiligt ist, lässt diese Argumentation allerdings wenig glaubwürdig erscheinen.
Das Geschäft soll bis zum 22. Januar 2026 abgeschlossen werden. TikTok hat seinen Hauptsitz für das Geschäft außerhalb Chinas offiziell auf den Cayman-Inseln. Es gab bisher vier internationale Niederlassungen, die für verschiedene Regionen der Welt zuständig sind. Neben der US-Niederlassung gibt es Segmente für Europa in Großbritannien, für Australien und Neuseeland sowie für Südostasien und Indien in Singapur.
Zusammenfassung
- Verträge für US-Version von TikTok an amerikanisch geführtes Konsortium sind geschlossen
- TikTok USDS Joint Venture LLC übernimmt mit drei leitenden Investoren den US-Dienst
- Oracle, Silver Lake und Abu-Dhabis Staatsfonds MGX halten gemeinsam 45 Prozent
- ByteDance behält nur 19,9 Prozent, weitere 30,1 Prozent gehen an deren Investoren
- Neue Firma soll Content-Algorithmen neu trainieren und von äußeren Einflüssen freihalten
- Oracle wird für die Sicherheit der US-Nutzerdaten verantwortlich sein
- Geschäft soll bis zum 22. Januar 2026 abgeschlossen werden
Siehe auch:
- TikTok treibt immer mehr Nutzer tief in die Schuldenfalle
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- Spiele: TikTok-Konzern Bytedance will Alternative zu Steam anbieten
- Trump-Nepotismus: Sohn Barron für TikTok-Vorstand vorgeschlagen
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