Air Force kauft Cybertrucks, aber nur als Zielscheiben für Raketentests
Teslas Cybertrucks sind ein kommerzieller Flop, die US-Luftwaffe will dennoch welche kaufen: als Zielscheiben für Präzisionsmunition. Der Grund dafür: Feindliche Kräfte könnten künftig die gepanzerten Elektrofahrzeuge nutzen.
Die ungewöhnliche Anfrage hat einen durchaus ernsten Hintergrund. In den Dokumenten erklärt die Air Force: "Im Operationsgebiet ist es wahrscheinlich, dass der Feind zu Tesla Cybertrucks übergeht, da festgestellt wurde, dass diese nicht das normale Ausmaß an Schäden erleiden, das bei größeren Einschlägen zu erwarten wäre." Das Training müsse reale Situationen widerspiegeln, um die Einheiten optimal auf Einsätze vorzubereiten, so die US-Luftwaffe.
Laut The Warzone handelt es sich um die erste dokumentierte Anfrage der US-Streitkräfte für Cybertrucks als Testziele. Die Tests sollen das Stand Off Precision Guided Munitions (SOPGM) Programm des US Special Operations Command unterstützen, das verschiedene luftgestützte Präzisionswaffen wie Hellfire-Raketen und Small Diameter Bombs umfasst.
Das Exoskelett des Cybertrucks besteht aus 30 Mal kaltgewalztem Edelstahl, einem Material, das auch in der Raumfahrt verwendet wird. Tesla bewirbt die Karosserie als "kugelsicher" gegen Handfeuerwaffen bis Kaliber .45 ACP (Automatic Colt Pistol). Diese Eigenschaften machen das Fahrzeug zu einem potenziell attraktiven Ziel für militärische Gegner, die nach robusten Transportmitteln suchen.
Die Sorgen des US-Militärs sind nicht völlig unbegründet. Bereits im August 2024 sorgte der tschetschenische Machthaber Ramsan Kadyrow für Aufsehen, als er behauptete, Tesla-Chef Elon Musk habe ihm einen Cybertruck geschenkt. Das war zweifellos eine Propaganda-Lüge, Kadyrow zeigte sich aber später in Grosny mit Geschosspatronen um den Hals an einem auf den Truck montierten Maschinengewehr und kündigte an, dass das "Cyberbeast" bald im russischen Krieg gegen die Ukraine Nutzen bringen solle. Musk dementierte später die Behauptung, den Truck verschenkt zu haben, und ließ das Fahrzeug aus der Ferne deaktivieren.
Berichten zufolge stehen derzeit etwa 3000 unverkaufte Cybertrucks in den USA auf Halde, weshalb Tesla bereits die Produktion in der Gigafactory Texas gedrosselt hat. Die Gründe für die schwachen Verkaufszahlen sind vielfältig: Das polarisierende Design, Qualitätsprobleme und der hohe Preis von etwa 69.990 Dollar schrecken potenzielle Käufer ab.
Was denkt ihr über diese militärische Verwendung des Cybertrucks? Teilt eure Meinung zu dieser ungewöhnlichen Beschaffung in den Kommentaren!
Siehe auch:
US-Militär nimmt Cybertrucks ins Visier
Die US-Luftwaffe plant den Kauf von zwei Tesla Cybertrucks - allerdings nicht für den eigenen Einsatz (wovon Elon Musk mal geträumt hat), sondern als Zielscheiben für Raketentests. Das Air Force Test Center (AFTC) sucht aktuell 33 Zielfahrzeuge für die Lieferung an die White Sands Missile Range in New Mexico, wie aus kürzlich veröffentlichten Ausschreibungsunterlagen hervorgeht.Die ungewöhnliche Anfrage hat einen durchaus ernsten Hintergrund. In den Dokumenten erklärt die Air Force: "Im Operationsgebiet ist es wahrscheinlich, dass der Feind zu Tesla Cybertrucks übergeht, da festgestellt wurde, dass diese nicht das normale Ausmaß an Schäden erleiden, das bei größeren Einschlägen zu erwarten wäre." Das Training müsse reale Situationen widerspiegeln, um die Einheiten optimal auf Einsätze vorzubereiten, so die US-Luftwaffe.
Laut The Warzone handelt es sich um die erste dokumentierte Anfrage der US-Streitkräfte für Cybertrucks als Testziele. Die Tests sollen das Stand Off Precision Guided Munitions (SOPGM) Programm des US Special Operations Command unterstützen, das verschiedene luftgestützte Präzisionswaffen wie Hellfire-Raketen und Small Diameter Bombs umfasst.
Einzigartiges Design als Herausforderung
Eine im Februar 2025 durchgeführte Analyse bestätigte die Einzigartigkeit des Fahrzeugs. Die Studie ergab, dass sich das aggressiv aussehende und kantige Design des Cybertrucks zusammen mit seinem unlackierten Edelstahl-Exoskelett deutlich von traditionell gebauten Konkurrenzfahrzeugen unterscheidet.Das Exoskelett des Cybertrucks besteht aus 30 Mal kaltgewalztem Edelstahl, einem Material, das auch in der Raumfahrt verwendet wird. Tesla bewirbt die Karosserie als "kugelsicher" gegen Handfeuerwaffen bis Kaliber .45 ACP (Automatic Colt Pistol). Diese Eigenschaften machen das Fahrzeug zu einem potenziell attraktiven Ziel für militärische Gegner, die nach robusten Transportmitteln suchen.
Die Sorgen des US-Militärs sind nicht völlig unbegründet. Bereits im August 2024 sorgte der tschetschenische Machthaber Ramsan Kadyrow für Aufsehen, als er behauptete, Tesla-Chef Elon Musk habe ihm einen Cybertruck geschenkt. Das war zweifellos eine Propaganda-Lüge, Kadyrow zeigte sich aber später in Grosny mit Geschosspatronen um den Hals an einem auf den Truck montierten Maschinengewehr und kündigte an, dass das "Cyberbeast" bald im russischen Krieg gegen die Ukraine Nutzen bringen solle. Musk dementierte später die Behauptung, den Truck verschenkt zu haben, und ließ das Fahrzeug aus der Ferne deaktivieren.
Cybertruck-Verkäufe enttäuschen
Wirtschaftlich macht der Kauf der Air Force den Braten nicht fett, der Cybertruck ist und bleibt ein Flop: 2024 verkaufte Tesla insgesamt 38.965 Cybertrucks, womit das Fahrzeug zwar zum meistverkauften Elektro-Pickup in den USA wurde, aber weit hinter den ursprünglichen Erwartungen zurückblieb. Die ursprünglich geplante Produktionskapazität lag bei 250.000 Fahrzeugen pro Jahr, Musk stellte sogar 500.000 Einheiten in Aussicht.Berichten zufolge stehen derzeit etwa 3000 unverkaufte Cybertrucks in den USA auf Halde, weshalb Tesla bereits die Produktion in der Gigafactory Texas gedrosselt hat. Die Gründe für die schwachen Verkaufszahlen sind vielfältig: Das polarisierende Design, Qualitätsprobleme und der hohe Preis von etwa 69.990 Dollar schrecken potenzielle Käufer ab.
Was denkt ihr über diese militärische Verwendung des Cybertrucks? Teilt eure Meinung zu dieser ungewöhnlichen Beschaffung in den Kommentaren!
Zusammenfassung
- US-Luftwaffe kauft zwei Tesla Cybertrucks als Zielscheiben für Raketentests
- Begründung: Feindliche Kräfte könnten die robusten E-Fahrzeuge einsetzen
- Exoskelett aus kaltgewalztem Edelstahl gilt als kugelsicher gegen Handfeuerwaffen
- Tschetschenischer Machthaber Kadyrow behauptete fälschlich ein Geschenk von Musk
- Cybertruck bleibt wirtschaftlich ein Flop mit nur 38965 verkauften Einheiten
- Hoher Preis von 69.990 Dollar und Qualitätsprobleme schrecken Käufer ab
- Etwa 3000 unverkaufte Fahrzeuge stehen derzeit auf Halde in den USA
Siehe auch:
- Aktuelle Zahlen: Die Verkäufe des Tesla Cybertruck sind erbärmlich
- Pure Verzweiflung bei Tesla, verkauft Cybertruck mit massivem Rabatt
- Cybertruck-Debakel: Tesla-Trade-ins zeigen dramatischen Wertverlust
- Tesla kapituliert: Pläne zu 16.000-$-Zubehör für Cybertruck sind tot
- Cybertruck geht "baden", weil dessen Besitzer Elon Musk geglaubt hat
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