FAA warnt vor steigender Gefahr durch Batterien in Flugzeugen
Die US-Luftfahrtbehörde FAA hat nach einer gestiegenen Zahl von Zwischenfällen eine Sicherheitswarnung für Fluggesellschaften herausgegeben. Anlass sind die Gefahren, die von Lithium-Batterien in elektronischen Geräten ausgehen können.
Erst vor wenigen Tagen hatte die FAA in einer Demonstration für den US-Sender CNN gezeigt, wie schnell sich ein kleiner Batteriebrand ausbreiten kann. Ein tragbares Ladegerät in einer Sitzlehnen-Tasche löste binnen Sekunden eine heftige Funken- und Feuerentwicklung aus.
Zwar können Halon-Feuerlöscher die offenen Flammen kurzzeitig eindämmen, doch das Grundproblem bleibt bestehen: Der chemische Prozess im Inneren der Batterie lässt sich dadurch nicht stoppen. Laut FAA ist Wasser das wirksamste Mittel, um die Batterien zu kühlen und das Feuer dauerhaft zu unterdrücken.
Eine Ausnahme im Branchenvergleich stellt Southwest Airlines dar: Die US-Fluggesellschaft verlangt, dass Powerbanks und tragbare Ladegeräte während der Nutzung stets sichtbar sein müssen. Grundsätzlich gilt ohnehin, dass Ersatzbatterien in aufgegebenem Gepäck verboten sind.
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Problem bei mangelnder Kontrolle
Nach Angaben der Behörde besteht die Gefahr, dass defekte oder beschädigte Batterien in einen sogenannten "thermischen Durchgehprozess" geraten. Dabei entwickelt sich extreme Hitze, die im schlimmsten Fall zu Funkenflug oder einem Brand führen kann. Problematisch sei insbesondere, dass viele dieser Geräte in Handgepäckfächern oder in Taschen verstaut würden, wo sie nur schwer zugänglich und nicht ständig überwacht seien. Dadurch könnten Passagiere oder die Crew einen Vorfall womöglich zu spät bemerken, was die Sicherheit im Flug erheblich gefährde.Erst vor wenigen Tagen hatte die FAA in einer Demonstration für den US-Sender CNN gezeigt, wie schnell sich ein kleiner Batteriebrand ausbreiten kann. Ein tragbares Ladegerät in einer Sitzlehnen-Tasche löste binnen Sekunden eine heftige Funken- und Feuerentwicklung aus.
Zwar können Halon-Feuerlöscher die offenen Flammen kurzzeitig eindämmen, doch das Grundproblem bleibt bestehen: Der chemische Prozess im Inneren der Batterie lässt sich dadurch nicht stoppen. Laut FAA ist Wasser das wirksamste Mittel, um die Batterien zu kühlen und das Feuer dauerhaft zu unterdrücken.
Schon 50 Vorfälle
Die Behörde registrierte bis August dieses Jahres bereits 50 bestätigte Zwischenfälle im Zusammenhang mit Lithium-Ionen-Batterien an Bord von Flugzeugen. Sie fordert daher Fluggesellschaften auf, die Risiken ernst zu nehmen, insbesondere wenn Batterien in Bereichen verstaut werden, die weder Passagiere noch Besatzungsmitglieder im Blick haben.Eine Ausnahme im Branchenvergleich stellt Southwest Airlines dar: Die US-Fluggesellschaft verlangt, dass Powerbanks und tragbare Ladegeräte während der Nutzung stets sichtbar sein müssen. Grundsätzlich gilt ohnehin, dass Ersatzbatterien in aufgegebenem Gepäck verboten sind.
Zusammenfassung
- FAA gibt Sicherheitswarnung wegen steigender Zwischenfälle mit Batterien
- Defekte Lithium-Batterien können in thermischen Durchgehprozess geraten
- Batteriebrand kann sich innerhalb weniger Sekunden heftig ausbreiten
- Halon-Feuerlöscher können Flammen nur kurzzeitig eindämmen
- Bis August wurden 50 bestätigte Vorfälle mit Lithium-Ionen-Batterien registriert
- Powerbanks müssen bei Southwest Airlines während der Nutzung sichtbar sein
- Ersatzbatterien sind grundsätzlich in aufgegebenem Gepäck verboten
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