Für den großen Umbau: Windows-Entwickler wieder unter einem Dach
Microsoft ordnet die Entwicklungsabteilungen seines Betriebssystems Windows neu. Diese sollen jetzt wieder gemeinsam arbeiten. Damit endet eine jahrelange Trennung zwischen Kern- und Feature-Bereichen, die seit 2018 bestand.
Vor einigen Jahren hatte Microsoft die Windows-Entwicklung aufgeteilt: Die Ingenieure, die für die grundlegenden Systemkomponenten verantwortlich waren, wurden dem Cloud-Bereich Azure zugeordnet, während die Teams, die sich mit Nutzeroberflächen und Funktionen beschäftigten, bei Windows verblieben. Nun sollen sie ebenso wie Windows-Client und Windows-Server wieder gemeinsam unter einem organisatorischen Dach arbeiten. "Diese Veränderung vereint die Windows-Entwicklung in einer Organisation und erlaubt uns, unsere Prioritäten konsequenter umzusetzen", schrieb Davuluri.
Der Schritt fällt in eine Phase, in der Microsoft verstärkt auf Künstliche Intelligenz setzt. Konzernchef Satya Nadella hatte bereits angekündigt, dass die Zukunft von Windows "agentisch" sein soll: Das Betriebssystem soll also nicht nur klassische Eingabemethoden wie Maus und Tastatur unterstützen, sondern auch Sprachbefehle und KI-Funktionen, die selbstständig Aufgaben übernehmen können. Davuluri betonte, die Neuorganisation helfe, die Vision von Windows als "Agentic OS" umzusetzen.
Mit der nun gebündelten Verantwortung über den Großteil der Windows-Entwicklung deutet sich an, dass Microsoft den nächsten großen Schritt für sein Betriebssystem vorbereitet. In einer Zeit, in der KI zunehmend zentrale Bedeutung erlangt, möchte das Unternehmen Windows als Plattform für die Zukunft positionieren. Branchenbeobachter sehen in der Reorganisation daher ein Signal, dass Microsoft die Integration von KI noch stärker vorantreiben und Windows damit langfristig neu definieren will.
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Alles für das neue KI-Windows
In einem internen Memo kündigte Pavan Davuluri, Chef der Konzernsparten Windows und Surface, an, dass die Teams, die am Kern von Windows arbeiten, wieder in die Windows-Organisation zurückkehren. Das berichtete das US-Magazin The Verge, dem das Schreiben vorliegt.Vor einigen Jahren hatte Microsoft die Windows-Entwicklung aufgeteilt: Die Ingenieure, die für die grundlegenden Systemkomponenten verantwortlich waren, wurden dem Cloud-Bereich Azure zugeordnet, während die Teams, die sich mit Nutzeroberflächen und Funktionen beschäftigten, bei Windows verblieben. Nun sollen sie ebenso wie Windows-Client und Windows-Server wieder gemeinsam unter einem organisatorischen Dach arbeiten. "Diese Veränderung vereint die Windows-Entwicklung in einer Organisation und erlaubt uns, unsere Prioritäten konsequenter umzusetzen", schrieb Davuluri.
Der Schritt fällt in eine Phase, in der Microsoft verstärkt auf Künstliche Intelligenz setzt. Konzernchef Satya Nadella hatte bereits angekündigt, dass die Zukunft von Windows "agentisch" sein soll: Das Betriebssystem soll also nicht nur klassische Eingabemethoden wie Maus und Tastatur unterstützen, sondern auch Sprachbefehle und KI-Funktionen, die selbstständig Aufgaben übernehmen können. Davuluri betonte, die Neuorganisation helfe, die Vision von Windows als "Agentic OS" umzusetzen.
Kernel und Co. bleiben
Allerdings verbleiben einige spezialisierte Teams weiterhin bei Azure. Dazu gehören etwa die Entwickler des Windows-Kernels, der Virtualisierung und der Linux-Integration (WSL). Diese Gruppen sollen weiterhin grundlegende Technologien liefern, die für den Betrieb von Windows auf unterschiedlichen Geräten und Prozessorarchitekturen wichtig sind.Mit der nun gebündelten Verantwortung über den Großteil der Windows-Entwicklung deutet sich an, dass Microsoft den nächsten großen Schritt für sein Betriebssystem vorbereitet. In einer Zeit, in der KI zunehmend zentrale Bedeutung erlangt, möchte das Unternehmen Windows als Plattform für die Zukunft positionieren. Branchenbeobachter sehen in der Reorganisation daher ein Signal, dass Microsoft die Integration von KI noch stärker vorantreiben und Windows damit langfristig neu definieren will.
Zusammenfassung
- Microsoft führt getrennte Windows-Entwicklungsteams wieder zusammen
- Ende der seit 2018 bestehenden Trennung zwischen Kern und Features
- Pavan Davuluri möchte damit konsequentere Umsetzung der Prioritäten
- Einige spezialisierte Teams wie Kernel-Entwickler verbleiben bei Azure
- Reorganisation dient der Vision von Windows als KI-gestütztem System
- Microsofts Ziel ist ein "Agentic OS" mit selbstständigen KI-Funktionen
- Branchenbeobachter sehen Vorbereitung für grundlegende Neuausrichtung
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