Zahltag für Microsoft: Windows-10-Ende kostet Kunden Milliarden
Microsoft könnte mit dem Extended Security Updates-Programm für Windows 10 Milliarden verdienen. Das zeigt eine neue Studie. Während Privatkunden kostenlos verlängerte Sicherheitsupdates erhalten, werden Unternehmen kräftig zur Kasse gebeten.
Organisationen, die sich entscheiden, Windows 10 nach dem Support-Ende weiter zu nutzen, können ihre PCs in ein kostenpflichtiges ESU-Abonnement einschreiben, das kritische und wichtige Sicherheitsupdates über einen jährlichen Abonnementdienst bereitstellt. Organisationen müssen 61 US-Dollar (etwa 52 Euro) pro Gerät zahlen, um monatliche kritische und wichtige Sicherheitsupdates für ein Jahr zu erhalten.
Laut aktuellen Marktanteilen laufen in Unternehmen noch etwa 181 Millionen Geräte mit Windows 10. Unter der Annahme einer weiteren 33-prozentigen Reduktion dieser Anzahl bis zum Support-Ende im Oktober bleiben rund 121 Millionen Windows 10-PCs übrig. Bei 61 US-Dollar pro Gerät ergäbe sich ein Gesamtbetrag von über 7,3 Milliarden US-Dollar. Umgerechnet entspricht das etwa 6,3 Milliarden Euro an potenziellen Einnahmen für Microsoft alleine im ersten Jahr.
Das ESU-Programm für Windows 10 ist nicht Microsofts erstes derartiges Angebot. Bereits bei Windows 7 bot das Unternehmen Extended Security Updates an, allerdings ausschließlich für Geschäftskunden. Damals kostete das erste Jahr 25 US-Dollar pro Gerät, das zweite Jahr 50 US-Dollar und das dritte Jahr 100 US-Dollar. Mit Windows 10 erweitert Microsoft das Programm erstmals auch auf Privatkunden.
Was haltet ihr von Microsofts ESU-Strategie? Seht ihr darin eine faire Übergangsregelung oder eher einen geschickten Schachzug zur Umsatzsteigerung? Teilt eure Meinung in den Kommentaren mit.
Siehe auch:
Milliardengeschäft nach Support-Ende
Wie mittlerweile vermutlich jeder Windows-Nutzer weiß, steht das Windows-10-Supportende am 14. Oktober 2025 unmittelbar bevor. Doch Microsoft bietet ein Extended Security Updates-Programm (ESU) an, das wir in einem FAQ-Artikel ausführlich beleuchten. Es ermöglicht Einzelpersonen und Organisationen aller Größen, ihre Windows 10-Geräte über das Support-Ende hinaus mit Sicherheitsupdates zu versorgen. Während Privatkunden kostenlose Optionen haben, müssen Unternehmen tief in die Tasche greifen.Organisationen, die sich entscheiden, Windows 10 nach dem Support-Ende weiter zu nutzen, können ihre PCs in ein kostenpflichtiges ESU-Abonnement einschreiben, das kritische und wichtige Sicherheitsupdates über einen jährlichen Abonnementdienst bereitstellt. Organisationen müssen 61 US-Dollar (etwa 52 Euro) pro Gerät zahlen, um monatliche kritische und wichtige Sicherheitsupdates für ein Jahr zu erhalten.
Nexthink prognostiziert Milliardenumsatz
Eine aktuelle Analyse des IT-Beratungsunternehmens Nexthink zeigt das dadurch entstehende enorme Umsatzpotenzial für Microsoft auf. Denn von den 1,4 Milliarden Windows-Geräten weltweit befinden sich schätzungsweise 30 Prozent in kommerzieller oder öffentlicher Nutzung. Das entspricht etwa 420 Millionen Unternehmensgeräten. Auf dieser Basis hat Nexthink eine detaillierte Hochrechnung erstellt.Laut aktuellen Marktanteilen laufen in Unternehmen noch etwa 181 Millionen Geräte mit Windows 10. Unter der Annahme einer weiteren 33-prozentigen Reduktion dieser Anzahl bis zum Support-Ende im Oktober bleiben rund 121 Millionen Windows 10-PCs übrig. Bei 61 US-Dollar pro Gerät ergäbe sich ein Gesamtbetrag von über 7,3 Milliarden US-Dollar. Umgerechnet entspricht das etwa 6,3 Milliarden Euro an potenziellen Einnahmen für Microsoft alleine im ersten Jahr.
Microsoft erhöht Preise
Der Preis des ESU-Programms verdoppelt sich jedes aufeinanderfolgende Jahr für maximal drei Jahre. Unternehmen, die erst im zweiten Jahr einsteigen, müssen auch für das erste Jahr zahlen, da ESUs kumulativ sind. Diese Preisgestaltung soll Firmen dazu motivieren, schnellstmöglich auf Windows 11 zu wechseln.Das ESU-Programm für Windows 10 ist nicht Microsofts erstes derartiges Angebot. Bereits bei Windows 7 bot das Unternehmen Extended Security Updates an, allerdings ausschließlich für Geschäftskunden. Damals kostete das erste Jahr 25 US-Dollar pro Gerät, das zweite Jahr 50 US-Dollar und das dritte Jahr 100 US-Dollar. Mit Windows 10 erweitert Microsoft das Programm erstmals auch auf Privatkunden.
Was haltet ihr von Microsofts ESU-Strategie? Seht ihr darin eine faire Übergangsregelung oder eher einen geschickten Schachzug zur Umsatzsteigerung? Teilt eure Meinung in den Kommentaren mit.
Zusammenfassung
- Microsoft könnte mit Windows 10 ESU-Programm Milliarden verdienen
- Unternehmen zahlen 61 US-Dollar pro Gerät für jährliche Sicherheitsupdates
- Nach Supportende am 14. Oktober 2025 sind ca. 121 Millionen Firmen-PCs betroffen
- Potenzielle Einnahmen belaufen sich auf bis zu 6,3 Milliarden Euro
- Preisgestaltung soll Firmen zum Umstieg auf Windows 11 motivieren
- Privatkunden erhalten im Gegensatz zu Unternehmen kostenlose Updates
Siehe auch:
- Gute Zahlen bei HP: Supportende von Windows 10 beflügelt PC-Verkäufe
- Optionales Windows 10-Update: Wichtige Fehlerbehebungen gestartet
- Windows 10: Upgrade-Aufforderung für Windows 11 wird verstärkt
- Erneute Freigabe: Windows 10 Vorschau-Version mit Problemen
- Aus für OneNote: Microsoft stellt Support für Windows-10-Version ein
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