Not macht erfinderisch: Ukraine entwickelt "robotische" Luftabwehr
Ukrainische Ingenieure haben ein Luftabwehrsystem entwickelt, das einen Igla-Raketenwerfer auf einem unbemannten Bodenfahrzeug montiert. Die mobile Plattform soll bereits einen russischen Hubschrauber abgeschossen haben.
Das robotische Kurzstrecken-System wurde vom hauseigenen Ingenieursteam der Brigade entworfen, zusammengebaut und bereits im Kampf eingesetzt. Nach Angaben der Einheit soll die Plattform bereits mindestens einen russischen Hubschrauber abgeschossen haben.
Wie das ukrainische Militärportal Militarnyi berichtet, fügt sich diese Entwicklung in eine wachsende Zahl improvisierter, aber effektiver Lösungen ein, die von ukrainischen Streitkräften geschaffen wurden, um anhaltende Luftbedrohungen zu bekämpfen. Das betrifft insbesondere tieffliegende Hubschrauber und Drohnen, die in der Nähe der Frontlinien operieren.
Das System soll auch bereits einen russischen Helikopter abgeschossen haben
Das System verfügt über eine speziell angefertigte Halterung für den Igla-Werfer, die eine Fernbedienung über ein Zielsystem ermöglicht. Diese Konstruktion ermöglicht es den Bedienern, Luftziele aus der Deckung heraus zu verfolgen und zu bekämpfen. Das schützt vornehmlich vor russischen FPV-Drohnen, die zunehmend die Bewegungen der Frontinfanterie überwachen.
"Ihre Flugzeuge, Hubschrauber und Aufklärungs-Drohnen fliegen oft in die Position unserer Infanterie. Und wenn es früher ziemlich einfach war, die MANPADS abzuschießen, kontrolliert jetzt die russische FPV jede Bewegung unserer Infanteristen und erlaubt ihnen oft nicht einmal, den Graben zu verlassen", erläutert die Einheit ihre Lösung.
Die Entwicklung zeigt, wie sich die Kriegsführung durch den massiven Einsatz von Drohnen verändert hat. Traditionelle Luftabwehrtaktiken, bei denen Soldaten ihre Deckung verlassen mussten, um Raketen abzufeuern, sind durch die ständige Überwachung durch feindliche Drohnen praktisch unmöglich geworden.
Igla-MANPADS verwendet an sich eine Infrarot-Zielsuchführung nach dem "Fire-and-forget"-Prinzip und bleibt auch Jahrzehnte nach seiner Einführung in globalen Konflikten relevant. Seine Tragbarkeit, Benutzerfreundlichkeit und bewährte Wirksamkeit gegen Hubschrauber, Drohnen und tieffliegende Flugzeuge sorgen dafür, dass dieses System aus der Sowjetära auf modernen Schlachtfeldern hochrelevant bleibt.
Die Initiative ist Teil der umfassenderen Kriegsanpassungsstrategie der Ukraine, die die Umnutzung bestehender Systeme für verbesserte Mobilität und Überlebensfähigkeit auf dem Schlachtfeld umfasst. Die Brigade hat bereits eine Spendenaktion gestartet, um zehn weitere Plattformen zu produzieren, die von Militärpersonal zusammengebaut werden sollen.
Die Automatisierung von Luftabwehrsystemen ist kein völlig neues Konzept, aber die ukrainische Lösung zeichnet sich durch ihre Einfachheit und Kosteneffizienz aus. Während westliche Militärs oft auf komplexe und teure Systeme setzen, zeigen ukrainische Ingenieure, dass auch mit begrenzten Ressourcen effektive Lösungen möglich sind.
Was haltet ihr von solchen innovativen Lösungen ukrainischer Ingenieure? Teilt eure Gedanken zu dieser Entwicklung in den Kommentaren mit!
Siehe auch:
Roboter als Hubschrauberjäger
Ukrainische Soldaten der 28. mechanisierten Brigade haben ein neues mobiles Luftabwehrsystem entwickelt, indem sie ein Igla-MANPADS ("Man-Portable Air Defense System") auf ein unbemanntes Bodenfahrzeug (UGV; Unmanned Ground Vehicle) montierten. Das innovative System ermöglicht es den Bedienern, Luftziele aus der Deckung heraus zu bekämpfen, ohne sich selbst der Gefahr durch feindliches Feuer auszusetzen.Das robotische Kurzstrecken-System wurde vom hauseigenen Ingenieursteam der Brigade entworfen, zusammengebaut und bereits im Kampf eingesetzt. Nach Angaben der Einheit soll die Plattform bereits mindestens einen russischen Hubschrauber abgeschossen haben.
Wie das ukrainische Militärportal Militarnyi berichtet, fügt sich diese Entwicklung in eine wachsende Zahl improvisierter, aber effektiver Lösungen ein, die von ukrainischen Streitkräften geschaffen wurden, um anhaltende Luftbedrohungen zu bekämpfen. Das betrifft insbesondere tieffliegende Hubschrauber und Drohnen, die in der Nähe der Frontlinien operieren.
Das System soll auch bereits einen russischen Helikopter abgeschossen haben
Das System verfügt über eine speziell angefertigte Halterung für den Igla-Werfer, die eine Fernbedienung über ein Zielsystem ermöglicht. Diese Konstruktion ermöglicht es den Bedienern, Luftziele aus der Deckung heraus zu verfolgen und zu bekämpfen. Das schützt vornehmlich vor russischen FPV-Drohnen, die zunehmend die Bewegungen der Frontinfanterie überwachen.
"Ihre Flugzeuge, Hubschrauber und Aufklärungs-Drohnen fliegen oft in die Position unserer Infanterie. Und wenn es früher ziemlich einfach war, die MANPADS abzuschießen, kontrolliert jetzt die russische FPV jede Bewegung unserer Infanteristen und erlaubt ihnen oft nicht einmal, den Graben zu verlassen", erläutert die Einheit ihre Lösung.
Die Entwicklung zeigt, wie sich die Kriegsführung durch den massiven Einsatz von Drohnen verändert hat. Traditionelle Luftabwehrtaktiken, bei denen Soldaten ihre Deckung verlassen mussten, um Raketen abzufeuern, sind durch die ständige Überwachung durch feindliche Drohnen praktisch unmöglich geworden.
Igla-MANPADS verwendet an sich eine Infrarot-Zielsuchführung nach dem "Fire-and-forget"-Prinzip und bleibt auch Jahrzehnte nach seiner Einführung in globalen Konflikten relevant. Seine Tragbarkeit, Benutzerfreundlichkeit und bewährte Wirksamkeit gegen Hubschrauber, Drohnen und tieffliegende Flugzeuge sorgen dafür, dass dieses System aus der Sowjetära auf modernen Schlachtfeldern hochrelevant bleibt.
Die Initiative ist Teil der umfassenderen Kriegsanpassungsstrategie der Ukraine, die die Umnutzung bestehender Systeme für verbesserte Mobilität und Überlebensfähigkeit auf dem Schlachtfeld umfasst. Die Brigade hat bereits eine Spendenaktion gestartet, um zehn weitere Plattformen zu produzieren, die von Militärpersonal zusammengebaut werden sollen.
Die Automatisierung von Luftabwehrsystemen ist kein völlig neues Konzept, aber die ukrainische Lösung zeichnet sich durch ihre Einfachheit und Kosteneffizienz aus. Während westliche Militärs oft auf komplexe und teure Systeme setzen, zeigen ukrainische Ingenieure, dass auch mit begrenzten Ressourcen effektive Lösungen möglich sind.
Was haltet ihr von solchen innovativen Lösungen ukrainischer Ingenieure? Teilt eure Gedanken zu dieser Entwicklung in den Kommentaren mit!
Zusammenfassung
- Ukrainische Brigade entwickelt ferngesteuertes Luftabwehrsystem auf UGV
- Igla-Raketenwerfer auf unbemanntem Bodenfahrzeug bereits im Kampf bewährt
- Innovation ermöglicht Bekämpfung von Luftzielen aus sicherer Deckung
- Das System schützt Soldaten vor russischen FPV-Drohnen an der Frontlinie
- Entwicklung als Reaktion auf veränderte Kriegsführung durch Drohnenüberwachung
- Kosteneffiziente Lösung zeigt ukrainischen Erfindergeist trotz begrenzter Mittel
- Brigade plant die Produktion weiterer Plattformen durch Spendenfinanzierung
Siehe auch:
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