Ukraine: Drohne liefert E-Bike für spektakuläre Rettung eines Soldaten
Eine ukrainische Brigade nutzte erstmals Schwerlastdrohnen, um ein E-Bike zu einem umzingelten Soldaten zu transportieren. Die spektakuläre Rettungsaktion nahe Siversk kostete drei Versuche und über 30.000 US-Dollar.
Die Lage war kritisch: Russische Infanterie befand sich vor, hinter und an beiden Flanken des Soldaten. Ein russischer Maschinengewehrschütze und eine glasfaseroptische Drohne bedrohten seine Position zusätzlich. Die Siversk-Region ist für ihre extrem schwierige Logistik bekannt - Soldaten müssen oft sechs bis sieben Kilometer zu Fuß gehen, um ihre Stellungen zu erreichen.
Wie das ukrainische Militärportal Militarnyi berichtet, zeigt diese Operation, wie sich die Kampfrettung in einer neuen Ära der Luftabwehr- und Sperrgebiets-Fähigkeiten verändert.
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Der Transport des 40-Kilogramm-E-Bikes brachte die Drohne an ihre Grenzen und verkürzte ihre Reichweite auf etwa zwei Kilometer. Der erste Versuch scheiterte, als die Drohne mitsamt dem Fahrrad abgeschossen wurde. Der zweite Versuch endete mit einem Absturz, da die Motoren durchbrannten. Erst beim dritten Anlauf gelang die Lieferung des Fahrrads.
Später wurde ein zweites E-Bike per Drohne geliefert, mit dem der verwundete Soldat schließlich die sichere Zone erreichen konnte. Die gesamte Operation kostete die Brigade zwei verlorene E-Bikes im Wert von etwa 100.000 ukrainische Hrywnja (umgerechnet etwa 2050 Euro) und zwei Heavy Shot-Drohnen für je 15.000 US-Dollar (etwa 13.125 Euro). Die E-Bikes wurden über Spenden von Freiwilligen finanziert, was in der Ukraine üblich ist, wo Einheiten oft Crowdfunding für Drohnen und Waffen betreiben müssen.
Was haltet ihr von solchen innovativen Rettungsmethoden im modernen Kriegsgeschehen? Teilt eure Meinung zu dieser außergewöhnlichen Mission in den Kommentaren!
Siehe auch:
Spektakuläre Drohnen-Rettung im Kampfgebiet
Die "Rubizh" genannte 4. Schnelle Reaktionsbrigade der ukrainischen Nationalgarde hat eine beispiellose Rettungsmission durchgeführt: Mit Schwerlastdrohnen transportierten sie E-Bikes zu einem eingeschlossenen Soldaten nahe der Stadt Siversk in der Region Donezk. Der Soldat mit dem Rufzeichen "Tankist" war nach einem russischen Angriff mit Giftgas (nach Angaben des Soldaten - bestätigt ist das nicht) der einzige Überlebende seines vierköpfigen Teams und fünf Tage lang von feindlichen Kräften umzingelt.Die Lage war kritisch: Russische Infanterie befand sich vor, hinter und an beiden Flanken des Soldaten. Ein russischer Maschinengewehrschütze und eine glasfaseroptische Drohne bedrohten seine Position zusätzlich. Die Siversk-Region ist für ihre extrem schwierige Logistik bekannt - Soldaten müssen oft sechs bis sieben Kilometer zu Fuß gehen, um ihre Stellungen zu erreichen.
Wie das ukrainische Militärportal Militarnyi berichtet, zeigt diese Operation, wie sich die Kampfrettung in einer neuen Ära der Luftabwehr- und Sperrgebiets-Fähigkeiten verändert.
Auf YouTube ansehenDrei Anläufe für die Rettung
Die Brigade entwickelte einen Plan mit schweren Lastdrohnen wie der "Baba Yaga" oder "Heavy Shot", um ein etwa 40 Kilogramm schweres E-Bike zur Position des erschöpften Soldaten zu transportieren. Heavy Shot-Drohnen, die von der ukrainischen Firma Gurzuf Defence hergestellt werden, kosten zwischen 10.000 und 15.000 US-Dollar (etwa 8750 bis 13.125 Euro) und können Lasten von zehn bis 40 Kilogramm über eine Reichweite von bis zu 20 Kilometern transportieren.Der Transport des 40-Kilogramm-E-Bikes brachte die Drohne an ihre Grenzen und verkürzte ihre Reichweite auf etwa zwei Kilometer. Der erste Versuch scheiterte, als die Drohne mitsamt dem Fahrrad abgeschossen wurde. Der zweite Versuch endete mit einem Absturz, da die Motoren durchbrannten. Erst beim dritten Anlauf gelang die Lieferung des Fahrrads.
Gefährliche Flucht
Nach Erhalt des E-Bikes machte sich Tankist auf den Weg zu den befreundeten Linien, löste jedoch bereits nach 400 Metern eine Landmine aus. Bemerkenswert war, dass er die Explosion überlebte und keine schweren Verletzungen erlitt. Ein Infanterieteam wurde entsandt, um ihn in einen Schutzraum zu evakuieren.Später wurde ein zweites E-Bike per Drohne geliefert, mit dem der verwundete Soldat schließlich die sichere Zone erreichen konnte. Die gesamte Operation kostete die Brigade zwei verlorene E-Bikes im Wert von etwa 100.000 ukrainische Hrywnja (umgerechnet etwa 2050 Euro) und zwei Heavy Shot-Drohnen für je 15.000 US-Dollar (etwa 13.125 Euro). Die E-Bikes wurden über Spenden von Freiwilligen finanziert, was in der Ukraine üblich ist, wo Einheiten oft Crowdfunding für Drohnen und Waffen betreiben müssen.
Was haltet ihr von solchen innovativen Rettungsmethoden im modernen Kriegsgeschehen? Teilt eure Meinung zu dieser außergewöhnlichen Mission in den Kommentaren!
Zusammenfassung
- Ukrainische Brigade rettete eingeschlossenen Soldaten mit E-Bike-Lieferung
- Schwerlastdrohnen transportierten 40-Kilogramm-E-Bike nach Siversk
- Erst der dritte Versuch brachte das Fahrrad erfolgreich zum Ziel
- Soldat überlebte Minenexplosion auf dem Weg zu befreundeten Linien
- Gesamtkosten der Rettungsaktion betrugen über 30000 US-Dollar
- E-Bikes wurden durch Spenden von Freiwilligen finanziert
Siehe auch:
- Drohnenkrieg lernen: Mexikos Drogenkartelle heuern in der Ukraine an
- Administrator des Cybercrime-Forums XSS.is in der Ukraine verhaftet
- Ukraine verliert ersten Mirage-2000-Kampfjet - aber nicht im Kampf
- Ukraine sabotiert russische Drohnenfirma, zerstört IT-Infrastruktur
- Ukraine schickt Kampfroboter Predator an die Front gegen Russland
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