Ergebnis der Mobilfunkmesswoche:
98 % der Messpunkte mit 4G oder 5G
Die erste bundesweite Mobilfunkmesswoche zeigt eine insgesamt hohe Netzabdeckung in Deutschland. Rund 98 Prozent der Messpunkte lagen in den modernen 4G- und 5G-Netzen. Dennoch wurden regionale Unterschiede deutlich.
Echte Funklöcher wurden bei weniger als einem Prozent festgestellt, wie die Bundesnetzagentur mitteilte. Dennoch bestehen in einigen Regionen noch deutliche Versorgungslücken.
Problematisch ist auch die gemessene Verfügbarkeit veralteter Netztechnologien: In 1,27 Prozent der bundesweiten Messungen war nur ein 2G-Netz verfügbar, das lediglich für Telefonie und SMS geeignet ist. Besonders in Mecklenburg-Vorpommern liegt dieser Anteil mit 2,25 Prozent überdurchschnittlich hoch - ein Hinweis auf Nachholbedarf beim Ausbau modernerer Standards.
Problematisch bleiben jedoch die sogenannten "graue Flecken" - Gebiete, die nur von einzelnen, nicht aber allen Netzbetreibern mit 4G oder 5G versorgt werden. Diese machen knapp 14 Prozent der Bundesfläche aus und stellen je nach gewähltem Anbieter ein Problem dar.
Das Bundesministerium für Digitales bewertet die Ergebnisse positiv und plant eine Ausweitung des Konzepts. Die Messungen liefern wichtige Hinweise auf besonders herausfordernde Gebiete für den Netzausbau. Detaillierte regionale Auswertungen für Landkreise und Gemeinden sollen Mitte Juni veröffentlicht werden.
Was haltet ihr von den Ergebnissen der Mobilfunkmesswoche? Stimmen sie mit euren persönlichen Erfahrungen überein? Teilt eure Eindrücke zur Netzqualität in eurer Region gerne in den Kommentaren!
Siehe auch:
Gute Mobilfunkversorgung, aber regionale Unterschiede
An der vom 26. Mai bis 1. Juni 2025 durchgeführten Messaktion beteiligten sich über 150.000 Menschen und lieferten 145 Millionen valide Messpunkte. Damit wurden etwa 16 Prozent der Bundesfläche erfasst - eine repräsentative Stichprobe, die wertvolle Einblicke in die reale Netzabdeckung aus Nutzerperspektive ermöglicht.Echte Funklöcher wurden bei weniger als einem Prozent festgestellt, wie die Bundesnetzagentur mitteilte. Dennoch bestehen in einigen Regionen noch deutliche Versorgungslücken.
Hier gibt es die meisten Lücken
Die Auswertung von breitbandmessung.de zeigt deutliche regionale Unterschiede. Die größten Versorgungslücken wurden in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz identifiziert, wo jeweils bei 1,12 Prozent der Messpunkte kein verfügbares Netz festgestellt wurde - deutlich über dem bundesweiten Durchschnitt von 0,76 Prozent.Problematisch ist auch die gemessene Verfügbarkeit veralteter Netztechnologien: In 1,27 Prozent der bundesweiten Messungen war nur ein 2G-Netz verfügbar, das lediglich für Telefonie und SMS geeignet ist. Besonders in Mecklenburg-Vorpommern liegt dieser Anteil mit 2,25 Prozent überdurchschnittlich hoch - ein Hinweis auf Nachholbedarf beim Ausbau modernerer Standards.
5G-Ausbau macht deutliche Fortschritte
Die Messwoche bestätigt zudem die Fortschritte beim 5G-Ausbau in Deutschland. Laut Bundesnetzagentur beträgt die 4G-Flächenversorgung durch mindestens einen Netzbetreiber bereits 97,53 Prozent. 5G ist inzwischen in mehr als 93,85 Prozent der Fläche verfügbar - ein deutlicher Beleg für die schnelle Verbreitung des neuesten Mobilfunkstandards. Infografik Mobilfunk: 5G-Lebenszyklus noch in der Anfangsphase
Problematisch bleiben jedoch die sogenannten "graue Flecken" - Gebiete, die nur von einzelnen, nicht aber allen Netzbetreibern mit 4G oder 5G versorgt werden. Diese machen knapp 14 Prozent der Bundesfläche aus und stellen je nach gewähltem Anbieter ein Problem dar.
Das Bundesministerium für Digitales bewertet die Ergebnisse positiv und plant eine Ausweitung des Konzepts. Die Messungen liefern wichtige Hinweise auf besonders herausfordernde Gebiete für den Netzausbau. Detaillierte regionale Auswertungen für Landkreise und Gemeinden sollen Mitte Juni veröffentlicht werden.
Was haltet ihr von den Ergebnissen der Mobilfunkmesswoche? Stimmen sie mit euren persönlichen Erfahrungen überein? Teilt eure Eindrücke zur Netzqualität in eurer Region gerne in den Kommentaren!
Zusammenfassung
- 98 Prozent Abdeckung mit 4G und 5G in Deutschland
- 150.000 Teilnehmer lieferten 145 Millionen Messpunkte
- Größte Funklöcher in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz
- 5G in über 93 Prozent der Fläche verfügbar
- Graue Flecken machen 14 Prozent der Bundesfläche aus
- Regionale Auswertungen folgen Mitte Juni
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