USA: Stromkosten für Endkunden explodieren wegen Netzausbau für KI
Private Stromkunden in den USA müssen sich in den kommenden Monaten und vermutlich auch Jahren auf einen drastischen Anstieg ihrer Kosten einstellen. Die Netzbetreiber haben gigantische Preiserhöhungen beantragt, mit denen sie den Ausbau der Stromversorgung für KI-Rechenzentren finanzieren wollen.
Den Angaben zufolge haben die US-Stromanbieter allein im ersten Halbjahr 2025 eine Anhebung ihrer Preise mit einem Volumen von 29 Milliarden US-Dollar beantragt. Diese Summe fällt 142 Prozent höher aus als im gleichen Zeitraum des Vorjahres, meldete die Verbraucherrechtsorganisation PowerLines, die sich für bezahlbaren Strom einsetzt.
Als Beispiel nennt PowerLines den Stromnetzbetreiber National Grid, der die Netze in den US-Bundesstaaten New York und Massachusetts betreibt und kürzlich die Genehmigung erhielt, die Preise um monatlich bis zu 50 US-Dollar für jeden Stromkunden zu erhöhen.
Auch in vielen anderen US-Bundesstaaten haben die lokalen Stromnetzbetreiber starke Erhöhungen ihrer Entgelte für private Kunden beantragt und teilweise auch schon genehmigt bekommen. Laut einem Bericht der Nachrichtenagentur Reuters hat der Netzbetreiber PJM Interconnection, der in den gesamten USA mehr als 65 Millionen Kunden beliefert, ebenfalls starke Preiserhöhungen angekündigt.
Weil die Nachfrage stärker steigt als das Angebot, geht PJM davon aus, dass man in diesem Sommer mindestens 20 Prozent höhere Preise verlangen muss als zuvor. In den von PJM belieferten US-Bundesstaaten ist die Dichte an KI-Rechenzentren höher als irgendwo sonst auf der Welt. Für die Endkunden bedeutet dies in vielen Fällen, dass sie den KI-Boom über ihre Stromrechnung mitfinanzieren, heißt es.
Siehe auch:
Alle Stromkunden sollen Kosten für KI-Boom mittragen
Die US-Stromanbieter beabsichtigen, die Preise für private Kunden bald stark anzuheben, nachdem in den USA immer mehr Rechenzentren für Aufgaben aus dem Bereich der Künstlichen Intelligenz gebaut werden. Die Firmen lassen sich also im Grunde den Ausbau ihrer Stromnetze von den privaten Stromkunden finanzieren, so ein Bericht der Financial Times.Den Angaben zufolge haben die US-Stromanbieter allein im ersten Halbjahr 2025 eine Anhebung ihrer Preise mit einem Volumen von 29 Milliarden US-Dollar beantragt. Diese Summe fällt 142 Prozent höher aus als im gleichen Zeitraum des Vorjahres, meldete die Verbraucherrechtsorganisation PowerLines, die sich für bezahlbaren Strom einsetzt.
Als Beispiel nennt PowerLines den Stromnetzbetreiber National Grid, der die Netze in den US-Bundesstaaten New York und Massachusetts betreibt und kürzlich die Genehmigung erhielt, die Preise um monatlich bis zu 50 US-Dollar für jeden Stromkunden zu erhöhen.
Auch in vielen anderen US-Bundesstaaten haben die lokalen Stromnetzbetreiber starke Erhöhungen ihrer Entgelte für private Kunden beantragt und teilweise auch schon genehmigt bekommen. Laut einem Bericht der Nachrichtenagentur Reuters hat der Netzbetreiber PJM Interconnection, der in den gesamten USA mehr als 65 Millionen Kunden beliefert, ebenfalls starke Preiserhöhungen angekündigt.
Weil die Nachfrage stärker steigt als das Angebot, geht PJM davon aus, dass man in diesem Sommer mindestens 20 Prozent höhere Preise verlangen muss als zuvor. In den von PJM belieferten US-Bundesstaaten ist die Dichte an KI-Rechenzentren höher als irgendwo sonst auf der Welt. Für die Endkunden bedeutet dies in vielen Fällen, dass sie den KI-Boom über ihre Stromrechnung mitfinanzieren, heißt es.
Zusammenfassung
- US-Stromkunden stehen vor drastischen Preiserhöhungen
- Netzbetreiber beantragen Preiserhöhungen zur Finanzierung von KI-Rechenzentren
- Im ersten Halbjahr 2025 wurden Preiserhöhungen von 29 Milliarden US-Dollar beantragt
- National Grid erhielt Genehmigung für monatliche Erhöhungen um bis zu 50 US-Dollar
- PJM Interconnection kündigt 20 Prozent höhere Preise für den Sommer an
- Private Kunden finanzieren somit indirekt den KI-Boom über ihre Stromrechnungen
Siehe auch:
- Zu warm für Atomkraftwerke: Hitzewelle lässt Strompreise steigen
- UK stoppt 29-Mrd.-Euro-Projekt zur Stromversorgung aus Marokko
- Versprechen gebrochen: Regierung senkt Stromsteuer nicht für alle
- Solar 2.0 aus Japan: Ein neuer Weg zur Stromgewinnung öffnet sich
- KI braucht bald mehr Strom als Bitcoin - und der Hunger steigt weiter
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