Microsoft-Kürzungen: John Romero verliert Publisher für neuen Shooter
Doom-Schöpfer John Romero verliert die Finanzierung für sein neues Shooter-Projekt. Sein Studio Romero Games gab bekannt, dass der Publisher die Unterstützung für das in der Unreal Engine 5 entwickelte Spiel eingestellt hat. Und das hat mit Microsoft zu tun.
Die Entscheidung kam überraschend für das Team, das nach eigenen Angaben alle Meilensteine pünktlich erreicht und durchweg bestes Feedback erhalten hatte. Laut einem Post von Romero Games handelt es sich bei der Streichung nicht um eine Reaktion auf die Qualität des Projekts oder die Leistung des Teams. "Wir haben jeden Meilenstein pünktlich erreicht, jedes Mal, erhielten durchweg hohes Lob und haben alle internen Qualitätskontrollen problemlos bestanden", heißt es in der Mitteilung.
Der Verlust der Finanzierung reiht sich ein in eine Woche massiver Stellenstreichungen bei Microsoft, die möglicherweise über 9000 Mitarbeiter betreffen könnten. Auch andere hochkarätige Projekte wurden eingestellt: Der problembehaftete Reboot von Perfect Dark wurde abgebrochen und das Entwicklerstudio The Initiative wurde geschlossen. Zudem wurde Rares Everwild ebenfalls eingestellt.
Romero Games, mit Sitz in Galway, Irland, beschäftigte bis vor Kurzem über 75 Entwickler. Das neue Projekt war als First-Person-Shooter in Unreal Engine 5 konzipiert und sollte auf einer originellen, neuen Marke basieren.
Das Studio prüft nun die nächsten Schritte und arbeitet daran, sein Team zu unterstützen. "Viele von uns haben mehr als ein Jahrzehnt zusammengearbeitet, einige sogar mehr als 20 Jahre. Es ist ein extrem schwieriger Tag", teilte Romero Games mit. Das Team sei "untröstlich", dass es zu diesem Punkt gekommen sei, obwohl alle Qualitätsstandards erfüllt wurden.
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Microsoft-Kürzungen treffen Doom-Legende
Romero Games, das Studio des legendären Doom-Mitschöpfers John Romero, steht vor einer schwierigen Situation. Das Unternehmen hat bekannt gegeben, dass die Finanzierung für sein nächstes, bisher unangekündigtes Projekt gestrichen wurde. Das 2015 in Irland gegründete Studio hatte nach dem Strategiespiel Empire of Sin (2020) an einem neuen First-Person-Shooter gearbeitet, der auf der Unreal Engine 5 basieren sollte.Die Entscheidung kam überraschend für das Team, das nach eigenen Angaben alle Meilensteine pünktlich erreicht und durchweg bestes Feedback erhalten hatte. Laut einem Post von Romero Games handelt es sich bei der Streichung nicht um eine Reaktion auf die Qualität des Projekts oder die Leistung des Teams. "Wir haben jeden Meilenstein pünktlich erreicht, jedes Mal, erhielten durchweg hohes Lob und haben alle internen Qualitätskontrollen problemlos bestanden", heißt es in der Mitteilung.
Gestern Abend haben wir erfahren, dass unser Publisher die Finanzierung für unser Spiel zusammen mit mehreren anderen unangekündigten Projekten bei anderen Studios gestrichen hat. Dies war eine strategische Entscheidung, die auf hoher Ebene innerhalb des Publishers getroffen wurde, weit über unsere Sichtbarkeit oder Kontrolle hinaus.
Verbindung zu Microsoft-Entlassungen
Obwohl der Publisher in der offiziellen Stellungnahme nicht namentlich genannt wurde, deutet ein Social-Media-Beitrag des Künstlers Christoph Redl, einem ehemaligen Mitarbeiter von Romero Games, auf Microsoft als Geldgeber hin. "Aufgrund der jüngsten Xbox-Entlassungen habe ich meine Position bei Romero Games verloren", schrieb Redl und bestätigte damit die Verbindung zu Microsoft Game Studios.Der Verlust der Finanzierung reiht sich ein in eine Woche massiver Stellenstreichungen bei Microsoft, die möglicherweise über 9000 Mitarbeiter betreffen könnten. Auch andere hochkarätige Projekte wurden eingestellt: Der problembehaftete Reboot von Perfect Dark wurde abgebrochen und das Entwicklerstudio The Initiative wurde geschlossen. Zudem wurde Rares Everwild ebenfalls eingestellt.
Romero Games, mit Sitz in Galway, Irland, beschäftigte bis vor Kurzem über 75 Entwickler. Das neue Projekt war als First-Person-Shooter in Unreal Engine 5 konzipiert und sollte auf einer originellen, neuen Marke basieren.
John Romeros Vermächtnis
John Romero gilt als eine Ikone der Spielebranche. Als Mitbegründer von id Software war er maßgeblich an der Entwicklung von genreprägenden Titeln wie Wolfenstein 3D (1992), Doom (1993) und Quake (1996) beteiligt. Sein Einfluss auf das FPS-Genre kann kaum überschätzt werden - viele sehen ihn als einen der wichtigsten Wegbereiter für moderne Ego-Shooter. Zusammen mit John Carmack revolutionierte er die Spieleindustrie und etablierte das First-Person-Shooter-Genre als eine der wichtigsten Kategorien im Gaming.Das Studio prüft nun die nächsten Schritte und arbeitet daran, sein Team zu unterstützen. "Viele von uns haben mehr als ein Jahrzehnt zusammengearbeitet, einige sogar mehr als 20 Jahre. Es ist ein extrem schwieriger Tag", teilte Romero Games mit. Das Team sei "untröstlich", dass es zu diesem Punkt gekommen sei, obwohl alle Qualitätsstandards erfüllt wurden.
Was haltet ihr von dieser Nachricht? Glaubt ihr, dass Romero Games einen neuen Publisher für sein Projekt finden wird, oder sollte das Studio alternative Finanzierungswege erkunden? Teilt eure Gedanken in den Kommentaren.
Zusammenfassung
- Microsoft streicht Finanzierung für neuen Shooter von Romero Games
- Das Studio hatte alle Meilensteine erreicht und positives Feedback erhalten
- Die Entscheidung war Teil der größeren Kürzungen bei Microsoft
- Doom-Schöpfer John Romero verliert Publisher für sein Unreal Engine 5-Projekt
- Das in Irland ansässige Studio beschäftigte zuvor über 75 Entwickler
- Auch andere Microsoft-Projekte wie Perfect Dark und Everwild wurden eingestellt
- Das Team ist untröstlich trotz Erfüllung aller Qualitätsstandards
Siehe auch:
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- 30 Jahre Doom: Romero und Carmack feiern mit neuer Episode "Sigil II"
- John Carmack und John Romero: Es gibt kein geheimes Doom-Projekt
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