John Carmack und John Romero:
Es gibt kein geheimes Doom-Projekt
Die Namen John Carmack und John Romero sind jedem ein Begriff, der sich für die Geschichte des Shooter-Genres interessiert, schließlich zählten die beiden zu den Gründern und führenden Köpfen von Doom-Macher id Software. Eine Wiedervereinigung wird es aber nicht geben.
Die Wege von John Romero und John Carmack haben sich bereits Mitte der 1990er kurz nach der Veröffentlichung von Quake getrennt, da Romero nach "kreativen Differenzen" id Software verließ. Ihre Differenzen haben die beiden mittlerweile beigelegt und anlässlich der Veröffentlichung seiner Autobiografie "Doom Guy: Life in First Person" hat Romero angedeutet, dass er mit Carmack nach wie vor in Kontakt sei.
"Wir hätten weiter zusammenarbeiten können, wenn wir die Dinge zu Beginn von Quake anders gemacht hätten", sagte Romero in einer AMA-Session auf Reddit (via PC Gamer). "John und ich haben kürzlich darüber gesprochen und die Optionen, die wir uns ausgedacht haben, stehen im Buch."
John Carmack selbst hat sich sehr freundlich im Rahmen eines Klappentextes des Buches über seinen ehemaligen Weggefährten geäußert: "John Romeros bemerkenswertes Gedächtnis rief Namen und Ereignisse ins Gedächtnis, an die ich schon lange nicht mehr gedacht hatte, und versetzte mich zurück in den Stress und die Freude, mit der wir alles in Projekte steckten, die wirklich bahnbrechend waren und Millionen von Menschen berührten. Jahrelang dachte ich, ich sei zu spät geboren worden und hätte es verpasst, an den heldenhaften Epochen der Informatik teilzunehmen. Erst viel später wurde mir klar, dass Romero und ich an der Schnittstelle einer neuen Ära standen - den 3D-Spiele-Hackern."
Siehe auch:
Doom hat das Gaming verändert
Es ist im Jahr 2023 kaum vorstellbar, wie die Gaming-Welt aussehen würde, wenn Adrian und John Carmack (die nicht verwandt sind), Tom Hall und John Romero nicht Anfang der 1990er aufeinandergetroffen wären. Die vier Gründer von id Software (zu denen später einige mehr stießen) veröffentlichten zunächst mehrere kleine Spiele wie Commander Keen, den Durchbruch feierte man dann 1992 mit Wolfenstein 3D, ein gutes Jahr später folgte dann Doom. Der Rest ist Geschichte.Die Wege von John Romero und John Carmack haben sich bereits Mitte der 1990er kurz nach der Veröffentlichung von Quake getrennt, da Romero nach "kreativen Differenzen" id Software verließ. Ihre Differenzen haben die beiden mittlerweile beigelegt und anlässlich der Veröffentlichung seiner Autobiografie "Doom Guy: Life in First Person" hat Romero angedeutet, dass er mit Carmack nach wie vor in Kontakt sei.
"Wir hätten weiter zusammenarbeiten können, wenn wir die Dinge zu Beginn von Quake anders gemacht hätten", sagte Romero in einer AMA-Session auf Reddit (via PC Gamer). "John und ich haben kürzlich darüber gesprochen und die Optionen, die wir uns ausgedacht haben, stehen im Buch."
John Carmack selbst hat sich sehr freundlich im Rahmen eines Klappentextes des Buches über seinen ehemaligen Weggefährten geäußert: "John Romeros bemerkenswertes Gedächtnis rief Namen und Ereignisse ins Gedächtnis, an die ich schon lange nicht mehr gedacht hatte, und versetzte mich zurück in den Stress und die Freude, mit der wir alles in Projekte steckten, die wirklich bahnbrechend waren und Millionen von Menschen berührten. Jahrelang dachte ich, ich sei zu spät geboren worden und hätte es verpasst, an den heldenhaften Epochen der Informatik teilzunehmen. Erst viel später wurde mir klar, dass Romero und ich an der Schnittstelle einer neuen Ära standen - den 3D-Spiele-Hackern."
"Kein gemeinsames Spiel"
Fans träumen nicht erst seit diesen Aussagen von einer Wiedervereinigung der beiden Johns, doch diese wird es nicht geben. Denn nach dem Release des Buches twitterte Carmack: "(John Romeros) Autobiografie ist erschienen und enthält zahlreiche Details über die alten Zeiten. Um es ganz klar zu sagen - ich wünsche ihm das Beste!" Er sagt aber dann auch gleich selbst: "Um der unvermeidlichen Frage vorzugreifen: Nein, wir haben nicht vor, gemeinsam ein neues Spiel zu entwickeln."
Zusammenfassung
- John Carmack und John Romero: Gründer und führende Köpfe von id Software.
- id Software veröffentlichte Wolfenstein 3D und Doom.
- Wege der beiden Johns trennten sich Mitte der 1990er.
- Carmack äußert sich freundlich über Romero in dessen Autobiografie.
- Fans träumen von einer Wiedervereinigung, diese wird es nicht geben.
- Carmack: "Nein, wir haben nicht vor, gemeinsam ein neues Spiel zu entwickeln."
Siehe auch:
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