Teslas Robotaxi fährt endlich - mit Beifahrer und nur bei gutem Wetter
Tesla startet sein lange versprochenes Robotaxi-Projekt mit deutlichen Einschränkungen. Statt echter Autonomie sitzen Tesla-Mitarbeiter auf dem Beifahrersitz und überwachen die Fahrt. Bei schlechtem Wetter bleiben die Autos zudem in der Garage.
Laut Electrek ist der neue Service damit weit entfernt von Teslas ursprünglichem Versprechen, dass alle seit 2016 produzierten Fahrzeuge irgendwann völlig selbstständig fahren könnten. Stattdessen handelt es sich im Wesentlichen um Teslas öffentliches Full Self-Driving (FSD)-System, bei dem der überwachende Fahrer lediglich auf den Beifahrersitz verlegt wurde. Das zeigt deutlich, dass Tesla bei der Entwicklung autonomer Fahrtechnologie weit hinter Konkurrenten wie Waymo zurückliegt.
Zum Start sind nur etwa 20 Tesla Model Y Fahrzeuge im Einsatz, die mit einer speziellen Version der FSD-Software ausgestattet sind. Die Fahrten werden für eine Pauschale von 4,20 Dollar (etwa 3,65 Euro) angeboten. Zunächst haben nur ausgewählte Personen Zugang zum Dienst, die speziell von Tesla eingeladen wurden - hauptsächlich Tesla-Investoren und bekannte Unterstützer des Unternehmens in sozialen Medien.
Der Start erfolgt zu einem kritischen Zeitpunkt für Tesla und seinen CEO Elon Musk. Der Robotaxi-Dienst könnte dem Unternehmen helfen, seine Geschäftsaussichten zu verbessern, nachdem es wegen Musks Engagement in der Trump-Regierung heftige Kritik gehagelt hatte. Die Ergebnisse des ersten Quartals von Tesla lagen unter den Erwartungen, mit einem Gewinnrückgang von 71 Prozent.
Was haltet ihr von Teslas Robotaxi-Start mit menschlichen Aufpassern? Ist das ein sinnvoller Schritt zur Sicherheit oder ein Eingeständnis technischer Unausgereiftheit? Teilt eure Meinung in den Kommentaren mit.
Siehe auch:
Teslas Robotaxi-Start: Autonomes Fahren mit Aufpasser
Nach jahrelangen Ankündigungen und mehrfachen Verzögerungen hat Tesla am 22. Juni 2025 endlich seinen Robotaxi-Dienst in Austin, Texas, gestartet. Doch der mit Spannung erwartete Meilenstein kommt mit erheblichen Einschränkungen. Denn in jedem der 'autonom' fahrenden Fahrzeuge sitzt ein Tesla-Mitarbeiter auf dem Beifahrersitz. Diese "Safety Monitors" haben Zugang zu Notfall-Knöpfen, mit denen sie das Fahrzeug bei Bedarf stoppen oder zum Anhalten bewegen können - zusätzlich zu Teleoperatoren, die das Fahrzeug aus der Ferne kontrollieren.Laut Electrek ist der neue Service damit weit entfernt von Teslas ursprünglichem Versprechen, dass alle seit 2016 produzierten Fahrzeuge irgendwann völlig selbstständig fahren könnten. Stattdessen handelt es sich im Wesentlichen um Teslas öffentliches Full Self-Driving (FSD)-System, bei dem der überwachende Fahrer lediglich auf den Beifahrersitz verlegt wurde. Das zeigt deutlich, dass Tesla bei der Entwicklung autonomer Fahrtechnologie weit hinter Konkurrenten wie Waymo zurückliegt.
Deutliche Einschränkungen im Betrieb
Der Dienst unterliegt zudem zahlreichen weiteren Beschränkungen. Fahrten können nur zwischen sechs Uhr morgens und Mitternacht angefordert werden, und das nur innerhalb eines kleinen geografischen Bereichs von Austin, der Flughäfen und Teile der belebten Innenstadt ausschließt. Bei schlechtem Wetter wird der Service eingeschränkt oder ganz eingestellt. Musk betonte, dass Tesla bei der Sicherheit der Robotaxis in Austin "super paranoid" vorgehe. Der Dienst in Austin wird deshalb auch schwierige Kreuzungen meiden und keine Personen unter 18 Jahren befördern.Zum Start sind nur etwa 20 Tesla Model Y Fahrzeuge im Einsatz, die mit einer speziellen Version der FSD-Software ausgestattet sind. Die Fahrten werden für eine Pauschale von 4,20 Dollar (etwa 3,65 Euro) angeboten. Zunächst haben nur ausgewählte Personen Zugang zum Dienst, die speziell von Tesla eingeladen wurden - hauptsächlich Tesla-Investoren und bekannte Unterstützer des Unternehmens in sozialen Medien.
Kritiker sehen PR-Manöver
Einige Experten sehen im Robotaxi-Start einen PR-Stunt. Tesla versuche lediglich, einen Sieg zu erringen und zu behaupten, dass es sein Robotaxi pünktlich im Juni gestartet habe, obwohl es im Wesentlichen nur Teslas altbekanntes FSD ist, bei dem der Fahrer vom Beifahrersitz aus zuschaut.Der Start erfolgt zu einem kritischen Zeitpunkt für Tesla und seinen CEO Elon Musk. Der Robotaxi-Dienst könnte dem Unternehmen helfen, seine Geschäftsaussichten zu verbessern, nachdem es wegen Musks Engagement in der Trump-Regierung heftige Kritik gehagelt hatte. Die Ergebnisse des ersten Quartals von Tesla lagen unter den Erwartungen, mit einem Gewinnrückgang von 71 Prozent.
Lange Entwicklungszeit bis zur Vollautonomie
Ob der Dienst in seiner jetzigen Form erfolgreich sein wird, bleibt abzuwarten. Wenn Tesla mit dieser kleinen Einführung Erfolg hat, steht das Unternehmen laut Branchenexperten noch vor großen Herausforderungen, um Musks Versprechen einer schnellen Skalierung in Austin und anderen Städten zu erfüllen.Was haltet ihr von Teslas Robotaxi-Start mit menschlichen Aufpassern? Ist das ein sinnvoller Schritt zur Sicherheit oder ein Eingeständnis technischer Unausgereiftheit? Teilt eure Meinung in den Kommentaren mit.
Zusammenfassung
- Teslas Robotaxi-Dienst in Austin ist mit starken Einschränkungen gestartet
- Angestellte sitzen auf dem Beifahrersitz und überwachen 'autonome' Fahrten
- Service mit begrenzter Betriebszeit und auf kleines Gebiet beschränkt
- 20 Fahrzeuge für eine Pauschale von 4,20 Dollar pro Fahrt im Einsatz
- Experten kritisieren Robotaxi-Start als PR-Stunt
- Tesla liegt bei autonomer Fahrtechnologie deutlich hinter Konkurrenten zurück
Siehe auch:
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