China-Robotaxi ignoriert Absperrung - stürzt samt Insassen in Baugrube
Ein Baidu-Robotaxi ist in China in eine mehrere Meter tiefe Baugrube gestürzt, wie Bilder zeigen. Die Passagierin blieb unverletzt, doch der Vorfall kommt zur Unzeit - das Unternehmen will gerade international expandieren.
So stürzte ein Robotaxi während einer regulären Fahrt mit der Passagierin in eine tiefe Baugrube. Videos in den chinesischen sozialen Medien zeigen den Vorfall, bei dem das weiße Fahrzeug mit dem Baidu Apollo-Logo kopfüber in dem Baugraben hängt. Das Fahrzeug war hineingefahren, obwohl die Baustelle mit Barrieren und Warnschildern gesichert war. Warum das Fahrzeug sie ignoriert hatte, bleibt rätselhaft. Die Insassin wurde zum Glück nicht verletzt und konnte mithilfe einer Leiter aus der Grube befreit werden.
Der Vorfall löste eine breite Diskussion in den chinesischen sozialen Medien über die Sicherheit von Robotaxis aus. Reuters konnte zwar den Ort der Social-Media-Videos verifizieren, hat aber keine Informationen darüber, unter welchen genauen Umständen das Auto dorthin gelangte. Baidu reagierte bisher nicht auf Reuters' Anfrage zu dem Vorfall.
Das Apollo-Go-Programm von Baidu startete 2017 als Open-Source-Plattform für autonomes Fahren. Mittlerweile hat das Unternehmen über 500 Robotaxis im Einsatz und verzeichnet nach eigenen Angaben mehr als sechs Millionen Fahrten. Die Fahrzeuge sind mit Lidar-Sensoren, Kameras und Radarsystemen ausgestattet, die eine 360-Grad-Wahrnehmung der Umgebung ermöglichen sollen.
Auch der chinesische Konkurrent Pony.ai geriet im Mai in die Schlagzeilen, als Videos eines brennenden Fahrzeugs auf einer Straße in Peking in den sozialen Medien kursierten. Das Unternehmen erklärte später, dass das Auto während der Wartung durch das Servicepersonal nach einer Systemstörung Feuer gefangen hatte und keine Passagiere an Bord waren.
Was denkt ihr über die Sicherheit von Robotaxis? Würdet ihr euch in ein autonom fahrendes Auto setzen? Teilt eure Meinung in den Kommentaren mit.
Siehe auch:
Robotaxi stürzt trotz Warnschildern in Grube
Immer wieder kommt es zu Komplikationen mit autonomen Fahrzeugen. Robotaxis veranstalten nächtliche Hupkonzerte oder drehen endlos in Kreisverkehren ihre Runden. Bei einem selbstfahrenden Taxi des chinesischen Technologiekonzerns Baidu kam es am vergangenen Mittwoch in Chongqing allerdings zu einem deutlich ernsteren Zwischenfall.So stürzte ein Robotaxi während einer regulären Fahrt mit der Passagierin in eine tiefe Baugrube. Videos in den chinesischen sozialen Medien zeigen den Vorfall, bei dem das weiße Fahrzeug mit dem Baidu Apollo-Logo kopfüber in dem Baugraben hängt. Das Fahrzeug war hineingefahren, obwohl die Baustelle mit Barrieren und Warnschildern gesichert war. Warum das Fahrzeug sie ignoriert hatte, bleibt rätselhaft. Die Insassin wurde zum Glück nicht verletzt und konnte mithilfe einer Leiter aus der Grube befreit werden.
Der Vorfall löste eine breite Diskussion in den chinesischen sozialen Medien über die Sicherheit von Robotaxis aus. Reuters konnte zwar den Ort der Social-Media-Videos verifizieren, hat aber keine Informationen darüber, unter welchen genauen Umständen das Auto dorthin gelangte. Baidu reagierte bisher nicht auf Reuters' Anfrage zu dem Vorfall.
Baidus Expansionspläne unter Druck
Der Unfall kommt zu einem ungünstigen Zeitpunkt für Baidu. Das Unternehmen hatte erst vor wenigen Tagen seine Pläne für eine internationale Expansion bekannt gegeben und Partnerschaften mit den US-amerikanischen Fahrdienstvermittlern Uber Technologies und Lyft geschlossen. Baidu betreibt eine der größten autonomen Fahrzeugflotten Chinas und führt kommerzielle Robotaxi-Services in mehreren Städten durch, darunter Wuhan, Peking und Chongqing.Das Apollo-Go-Programm von Baidu startete 2017 als Open-Source-Plattform für autonomes Fahren. Mittlerweile hat das Unternehmen über 500 Robotaxis im Einsatz und verzeichnet nach eigenen Angaben mehr als sechs Millionen Fahrten. Die Fahrzeuge sind mit Lidar-Sensoren, Kameras und Radarsystemen ausgestattet, die eine 360-Grad-Wahrnehmung der Umgebung ermöglichen sollen.
Weitere Sicherheitsvorfälle belasten die Branche
Dies ist nicht der erste sicherheitsrelevante Vorfall im Zusammenhang mit Apollo Go. Bereits früher in diesem Jahr berichtete Business Insider über einen Beinahe-Unfall eines autonomen Taxis, bei dem ein ferngesteuerter Sicherheitsfahrer das autonome System deaktivieren und die Fahrt manuell beenden musste. Ein weiterer Vorfall im Juli betraf einen Fußgänger, der von einem Apollo-Robotaxi erfasst wurde.Auch der chinesische Konkurrent Pony.ai geriet im Mai in die Schlagzeilen, als Videos eines brennenden Fahrzeugs auf einer Straße in Peking in den sozialen Medien kursierten. Das Unternehmen erklärte später, dass das Auto während der Wartung durch das Servicepersonal nach einer Systemstörung Feuer gefangen hatte und keine Passagiere an Bord waren.
Chinas Robotaxi-Offensive
Die chinesische Regierung hat den Einsatz autonomer Fahrzeuge in den vergangenen Jahren stark gefördert. Bis 2030 sollen nach Plänen des Verkehrsministeriums zehn Prozent aller neuen Fahrzeuge in China autonom fahren können. Gleichzeitig verschärfen die Behörden jedoch die Sicherheitsvorschriften für Robotaxis. Der jetzige Vorfall verstärkt die Debatte über die Sicherheit autonomer Fahrzeuge noch einmal.Was denkt ihr über die Sicherheit von Robotaxis? Würdet ihr euch in ein autonom fahrendes Auto setzen? Teilt eure Meinung in den Kommentaren mit.
Zusammenfassung
- Baidu-Robotaxi stürzte am vergangenen Mittwoch in Chongqing in eine Baugrube
- Die Passagierin blieb unverletzt und konnte mit einer Leiter geborgen werden
- Der Unfall ereignete sich trotz vorhandener Warnhinweise und Absperrungen
- Der Vorfall kommt zu ungünstigem Zeitpunkt während Baidus internationaler Expansion
- Baidu betreibt 500 Robotaxis in mehreren chinesischen Großstädten
- Nicht der erste Sicherheitsvorfall bei Apollo Go-Fahrzeugen in diesem Jahr
- Chinas Regierung fördert autonomes Fahren und verschärft gleichzeitig Vorschriften
Siehe auch:
- Lyft will chinesische Robotaxis 2026 auf deutsche Straßen bringen
- Elon Musk kündigte eine völlig unrealistische Robotaxi-Expansion an
- Robotaxi: VW startet Serienproduktion des autonomen ID. Buzz AD
- Teslas Robotaxi fährt endlich - mit Beifahrer und nur bei gutem Wetter
- Robotaxi-Kehrtwende bei GM: Aus für autonome Taxis von Cruise
Themen:
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- Fast wie K.I.T.T.: BYD-Supercar Yangwang U9 springt über Schlagloch
- Forvia auf der IAA 2023: Mehr Sicherheit und Nachhaltigkeit im Auto
- Nuro: Kleinwagen-großer Liefer-Roboter hat einen Außen-Airbag
- Audi AI:ME - Testfahrt mit dem autonomen Elektroauto auf der CES
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