Kerne satt: Intel geht bei neuen Desktop-CPUs in die Vollen
Die nächste Generation von Intels Desktop-Prozessoren steht in den Startlöchern. Ein aktueller Leak verweist auf die kommenden Core Ultra 300-Prozessoren, die sich von den Vorgängern deutlich unterscheiden - auch bei der maximalen Zahl der Kerne.
Bei der Konfiguration der Kerne nimmt Intel erneut Anleihen am Design zahlreicher ARM-SoCs, die schon sehr lange verschiedene Core-Modelle kombinieren. Hier gibt es nun drei Kategorien: Performance-, Effizienz- und Low-Power-Cores. Die stärkste Variante, der Core Ultra 9, wird laut dem Leak mit 16 Performance-Kernen, 32 Effizienz-Kernen und zusätzlich 4 stromsparenden Low-Power-Kernen ausgestattet sein. Die kleinste Ausführung, ein Core Ultra 3, verfügt immerhin noch über jeweils vier Kerne jeder Kategorie, also insgesamt 12 Kerne.
Die Einführung von Low-Power-Kernen in Desktop-CPUs ist komplett neu. Diese Art von Kernen war bisher mobilen Prozessoren - wie etwa den ersten Core Ultra-Chips der Meteor Lake-Reihe - vorbehalten. Bereits seit der 12. Generation (Alder Lake) kombiniert Intel leistungsstarke und effiziente Kerne, jetzt kommt mit den stromsparenden Kernen eine dritte Komponente hinzu. Ziel ist es, die Energieeffizienz im Desktop-Bereich weiter zu verbessern und bei Bedarf trotzdem hohe Leistungen bieten zu können.
Allerdings könnte der Umstieg für Nutzer erneut eine neue Plattform erfordern: Gerüchten zufolge wird die Nova Lake-S Generation einen neuen Sockel mit der Bezeichnung LGA1954 benötigen. Wer also aufrüsten möchte, muss sich voraussichtlich auf ein komplett neues Mainboard einstellen.
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52 Kerne in drei Kategorien
Die durch den bekannten Leaker @g01d3nm4ng0 veröffentlichte Liste umfasst insgesamt sieben Prozessor-Modelle - von Einsteigerlösungen der Core Ultra 3-Reihe bis hin zum leistungsstarken Flaggschiff Core Ultra 9. Letzterer soll mit immerhin 52 Kernen ausgestattet sein - allerdings ohne Hyperthreading.Bei der Konfiguration der Kerne nimmt Intel erneut Anleihen am Design zahlreicher ARM-SoCs, die schon sehr lange verschiedene Core-Modelle kombinieren. Hier gibt es nun drei Kategorien: Performance-, Effizienz- und Low-Power-Cores. Die stärkste Variante, der Core Ultra 9, wird laut dem Leak mit 16 Performance-Kernen, 32 Effizienz-Kernen und zusätzlich 4 stromsparenden Low-Power-Kernen ausgestattet sein. Die kleinste Ausführung, ein Core Ultra 3, verfügt immerhin noch über jeweils vier Kerne jeder Kategorie, also insgesamt 12 Kerne.
Die Einführung von Low-Power-Kernen in Desktop-CPUs ist komplett neu. Diese Art von Kernen war bisher mobilen Prozessoren - wie etwa den ersten Core Ultra-Chips der Meteor Lake-Reihe - vorbehalten. Bereits seit der 12. Generation (Alder Lake) kombiniert Intel leistungsstarke und effiziente Kerne, jetzt kommt mit den stromsparenden Kernen eine dritte Komponente hinzu. Ziel ist es, die Energieeffizienz im Desktop-Bereich weiter zu verbessern und bei Bedarf trotzdem hohe Leistungen bieten zu können.
Neues Mainboard nötig
Ein weiterer Leak, veröffentlicht von @jaykihn0, liefert technische Details zur kommenden Nova Lake-S Plattform. Demnach sollen die neuen Prozessoren standardmäßig DDR5-Arbeitsspeicher mit 8000 MT/s unterstützen und bis zu 48 PCIe-Lanes bieten - 32 davon in der schnellen Gen-5-Ausführung, weitere 16 in Gen-4.Allerdings könnte der Umstieg für Nutzer erneut eine neue Plattform erfordern: Gerüchten zufolge wird die Nova Lake-S Generation einen neuen Sockel mit der Bezeichnung LGA1954 benötigen. Wer also aufrüsten möchte, muss sich voraussichtlich auf ein komplett neues Mainboard einstellen.
Zusammenfassung
- Intels Core Ultra 300-Prozessoren bringen bis zu 52 Kerne ins Desktop-Segment
- Neue CPU-Architektur kombiniert Performance-, Effizienz- und Low-Power-Kerne
- Flaggschiff-Modell Core Ultra 9 verfügt über insgesamt 52 Kerne ohne Hyperthreading
- Einführung von stromsparenden Low-Power-Kernen erstmals in Desktop-CPUs
- Nova Lake-S unterstützt DDR5-RAM mit 8000 MT/s und bis zu 48 PCIe-Lanes
- Umstieg auf neue Prozessoren erfordert neues Mainboard mit LGA1954-Sockel
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Christian Kahle
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