Apple: So wird der Support von Intel-Chips in Kürze komplett enden
Apples neue MacOS-Version Tahoe markiert auch das endgültige Ende einer Ära für das Unternehmen: Diese Fassung des Betriebssystems ist endgültig die Letzte, die noch Support für Hardware-Plattformen mit Intel-Prozessoren mitbringt.
Dieser Schritt markiert das endgültige Aus für Intel-Prozessoren im Apple-Ökosystem, fast fünf Jahre nachdem Apple 2020 erstmals eigene Chips auf ARM-Basis eingeführt hatte. Als erstes System stattete man damals das MacBook Air mit dem M1-Chip aus. In der Folge wurden auch alle anderen Modellreihen auf die hauseigenen SoCs umgerüstet.
Die betroffenen Nutzer werden jedoch nicht sofort im Regen stehen gelassen: MacOS Tahoe wird laut Apple bis Herbst 2028 mit sicherheitsrelevanten Updates versorgt - zwei Jahre über die Veröffentlichung von MacOS 27 hinaus. Dies entspricht dem üblichen Wartungszyklus: ein Jahr lang Funktions- und Sicherheitsupdates, gefolgt von zwei Jahren reiner Sicherheitsaktualisierungen.
Kritik dürfte vor allem von Nutzern kommen, die noch relativ neue Intel-Hardware besitzen. So wurde der 2019 erschienene Mac Pro immerhin noch bis 2023 verkauft - Käufer erhalten damit gerade einmal drei neue MacOS-Versionen und insgesamt fünf Jahre Sicherheitsupdates. Noch schlechter trifft es den 2018er Mac mini.
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Nächstes Jahr ist Schluss
Wie Apple auf seiner Entwicklerkonferenz WWDC mitteilte, wird das im Herbst erscheinende MacOS 26 noch auf vier Mac-Modellen mit Intel-Prozessoren angeboten, die in den Jahren 2019 und 2020 auf den Markt kamen. Die im nächsten Jahr folgende Version MacOS 27 wird dann nur noch auf den hauseigenen Chips mit ARM-Design funktionieren.Dieser Schritt markiert das endgültige Aus für Intel-Prozessoren im Apple-Ökosystem, fast fünf Jahre nachdem Apple 2020 erstmals eigene Chips auf ARM-Basis eingeführt hatte. Als erstes System stattete man damals das MacBook Air mit dem M1-Chip aus. In der Folge wurden auch alle anderen Modellreihen auf die hauseigenen SoCs umgerüstet.
Die betroffenen Nutzer werden jedoch nicht sofort im Regen stehen gelassen: MacOS Tahoe wird laut Apple bis Herbst 2028 mit sicherheitsrelevanten Updates versorgt - zwei Jahre über die Veröffentlichung von MacOS 27 hinaus. Dies entspricht dem üblichen Wartungszyklus: ein Jahr lang Funktions- und Sicherheitsupdates, gefolgt von zwei Jahren reiner Sicherheitsaktualisierungen.
Rosetta 2 läuft aus
Auch die Übersetzungstechnologie Rosetta 2, die es erlaubt, Intel-Programme auf Apple-Silicon-Macs auszuführen, steht im Zuge dessen vor einem Umbruch. In MacOS 26 und 27 bleibt Rosetta 2 zunächst in vollem Umfang enthalten. Danach jedoch wird der Funktionsumfang stark eingeschränkt: Nur noch eine begrenzte Zahl älterer, nicht mehr gepflegter Spiele mit Intel-Abhängigkeiten soll unterstützt werden. Entwickler, die ihre Apps langfristig kompatibel halten wollen, müssen ihre Code-Basis bis dahin entsprechend umbauen.Kritik dürfte vor allem von Nutzern kommen, die noch relativ neue Intel-Hardware besitzen. So wurde der 2019 erschienene Mac Pro immerhin noch bis 2023 verkauft - Käufer erhalten damit gerade einmal drei neue MacOS-Versionen und insgesamt fünf Jahre Sicherheitsupdates. Noch schlechter trifft es den 2018er Mac mini.
Zusammenfassung
- MacOS Tahoe ist die letzte Version mit Intel-Prozessor-Unterstützung
- Nur vier Intel-Mac-Modelle aus 2019 und 2020 erhalten noch MacOS 26
- Ab MacOS 27 wird ausschließlich Apples ARM-Chip-Architektur unterstützt
- Intel-Macs erhalten Sicherheitsupdates bis Herbst 2028
- Der Übergang zu Apple-Chips begann vor fast fünf Jahren mit dem M1
- Rosetta 2 bleibt zunächst verfügbar, wird später stark eingeschränkt
- Besitzer neuerer Intel-Macs wie des Mac Pro 2019 sind besonders betroffen
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