Preise für "KI-freie" ältere Intel-Chips ziehen auch in Deutschland an
Intel will laut früheren Berichten die Preise seiner älteren Chips der 13. und 14. "Intel Core"-Generation anheben. Schon jetzt zeichnet sich ab, dass die Preise für die CPUs aus den "Raptor Lake" und "Alder Lake"-Familien seit einiger Zeit auch in Deutschland steigen.
Vor einigen Wochen war aus Asien bereits zu hören, dass Intel gegenüber seinen Kunden unter den PC-Herstellern eine Preiserhöhung um rund 10 Prozent angekündigt hat, die für eine Reihe von älteren x86-Chips gelten soll. Betroffen sind demnach "Raptor Lake-S"-Prozessoren, die noch ohne eine integrierte Recheneinheit für KI-Aufgaben daherkommen. Hintergrund ist angeblich eine steigende Nachfrage von Kunden, die keine Chips mit KI-Funktionen wünschen.
Wer sich aktuell die Preistrends bei Diensten wie dem WinFuture-Preisvergleich ansieht, kann bereits jetzt erkennen, dass die Preise auch hierzulande seit einigen Monaten durchaus merklich anziehen. So kostet ein Intel Core i5-14600KF im Juli 2025 noch rund 175 Euro, während der 14-kernige Chip mit bis zu 5,3 Gigahertz Turbotakt jetzt um die 190 Euro kostet. Ein Plus von knapp 8,6 Prozent.
Bei den Chips der "Alder Lake-S"-Serie, die meist noch Teil der 12. Generation der Intel Core-Familie waren, ging es ebenfalls nach oben. So kostete zum Beispiel der Intel Core i5-12400F im Juli noch rund 100 Euro, während der Chip jetzt zu Preisen ab etwa 110 Euro verkauft wird - ein Plus von 10 Prozent. Auch bei vielen anderen noch immer verfügbaren älteren Chips von Intel zeichnet sich ein ähnliches Bild, auch wenn die Preisanstiege teilweise deutlich weniger extrem sind.
In den kommenden Wochen und Monaten dürften die Endkundenpreise für viele ältere Intel-CPUs noch einmal zulegen, wenn die angekündigte offizielle Preiserhöhung zum Tragen kommt. Ein Faktor dürfte dabei neben dem Wunsch mancher Kunden, auf KI-Funktionen zu verzichten, auch der Umstand sein, dass die neue "Arrow Lake-S"-Familie keine erheblichen Zuwächse im Hinblick auf Leistung mit sich gebracht hat.
Siehe auch:
Intel will von Nachfrage profitieren
Eigentlich müssten ältere CPUs wie die meisten anderen Produkte spätestens mit der Einführung der nachfolgenden Generation sinken. Im Fall der Intel "Raptor Lake-S"-Chips, die Intel als Teil 13. und 14. Generation der "Intel Core"-Serie vermarktet - und teilweise auch bei einigen "Alder Lake-S"-Chips - scheint diese Entwicklung aber umgekehrt zu werden.Vor einigen Wochen war aus Asien bereits zu hören, dass Intel gegenüber seinen Kunden unter den PC-Herstellern eine Preiserhöhung um rund 10 Prozent angekündigt hat, die für eine Reihe von älteren x86-Chips gelten soll. Betroffen sind demnach "Raptor Lake-S"-Prozessoren, die noch ohne eine integrierte Recheneinheit für KI-Aufgaben daherkommen. Hintergrund ist angeblich eine steigende Nachfrage von Kunden, die keine Chips mit KI-Funktionen wünschen.
Wer sich aktuell die Preistrends bei Diensten wie dem WinFuture-Preisvergleich ansieht, kann bereits jetzt erkennen, dass die Preise auch hierzulande seit einigen Monaten durchaus merklich anziehen. So kostet ein Intel Core i5-14600KF im Juli 2025 noch rund 175 Euro, während der 14-kernige Chip mit bis zu 5,3 Gigahertz Turbotakt jetzt um die 190 Euro kostet. Ein Plus von knapp 8,6 Prozent.
Preisexplosion beim Intel Core i5-14400
Ein weiteres, durchaus krasses Beispiel für den kräftigen Preisanstieg ist der Intel Core i5-14400, bei dem es nach einem Tief im Juli mit Preisen ab rund 130 Euro auf zuletzt knapp 220 Euro oder sogar mehr hinauf ging. Der 10-Kerner mit bis zu 4,7 GHz Boost-Takt verteuerte sich somit um fast 70 Prozent. Ähnlich sieht es auch beim Core i5-14400F aus, der im Juli noch für rund 115 Euro über die virtuellen Ladentheken ging und jetzt knapp 160 Euro kostet, was einem Preisanstieg von knapp 40 Prozent entspricht.Bei den Chips der "Alder Lake-S"-Serie, die meist noch Teil der 12. Generation der Intel Core-Familie waren, ging es ebenfalls nach oben. So kostete zum Beispiel der Intel Core i5-12400F im Juli noch rund 100 Euro, während der Chip jetzt zu Preisen ab etwa 110 Euro verkauft wird - ein Plus von 10 Prozent. Auch bei vielen anderen noch immer verfügbaren älteren Chips von Intel zeichnet sich ein ähnliches Bild, auch wenn die Preisanstiege teilweise deutlich weniger extrem sind.
In den kommenden Wochen und Monaten dürften die Endkundenpreise für viele ältere Intel-CPUs noch einmal zulegen, wenn die angekündigte offizielle Preiserhöhung zum Tragen kommt. Ein Faktor dürfte dabei neben dem Wunsch mancher Kunden, auf KI-Funktionen zu verzichten, auch der Umstand sein, dass die neue "Arrow Lake-S"-Familie keine erheblichen Zuwächse im Hinblick auf Leistung mit sich gebracht hat.
Zusammenfassung
- Ältere Intel-CPUs der 13. und 14. Generation werden entgegen dem Trend teurer
- Preise für 'Raptor Lake' und 'Alder Lake' Chips steigen in Deutschland merklich an
- Intel kündigte seinen Kunden eine zehnprozentige Preiserhöhung für ältere Modelle an
- Steigende Nachfrage nach Chips ohne KI-Funktionen treibt die Preiserhöhungen an
- Manche Modelle wie der i5-14400 verzeichnen Preissteigerungen von bis zu 70 Prozent
- Auch bei der älteren 12. Generation 'Alder Lake' sind Preisanstiege zu beobachten
- Weitere Preiserhöhungen werden in den kommenden Monaten erwartet
Siehe auch:
- Intel enthüllt Architektur für nächste Generation seiner Desktop-CPUs
- Viel Nachfrage bei CPUs ohne KI: Intel will Preise für alte Chips erhöhen
- Arrow Lake Refresh kommt: Intel gibt gefloppte CPUs noch nicht auf
- Nova Lake: Intel plant angeblich massiven CPU-Boost gegen AMD-Chips
- Kerne satt: Intel geht bei neuen Desktop-CPUs in die Vollen
Thema:
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