Viel Nachfrage bei CPUs ohne KI:
Intel will Preise für alte Chips erhöhen
Intel kann sich offenbar über eine weiterhin hohe Nachfrage rund um die Prozessoren der 13. Generation der Intel-Core-Serie freuen. Gerade bei Kunden, die auf der Suche nach Chips ohne integrierte KI-Recheneinheiten sind, sollen die CPUs nach wie vor beliebt sein. Intel hebt wohl deshalb nun die Preise an.
Die PC-Hersteller sollen dann nach dem Willen von Intel für Standard-CPUs aus der "Raptor Lake-S"-Serie, die bisher für 150 bis 160 US-Dollar erhältlich waren, einen erhöhten Preis von 170 bis 180 Dollar zahlen müssen. Hintergrund sind angeblich schwindende Lagerbestände und gestiegene "Upstream-Kosten" aufseiten von Intel, die durch die gleichzeitige Pflege von mehreren älteren Produktreihen entstehen.
Für viele Kunden sind die "Raptor Lake"-CPUs aus der 13. Generation der Intel Core-Serie noch immer attraktiv, weil sie theoretisch ein attraktives Preis-Leistungs-Verhältnis bieten und ohne die bei den jüngeren "Core Ultra"-Chips enthaltenen Neural Processing Units (NPU) daherkommen. Die Hersteller versuchen diese Nachfrage mit den meist günstigeren Systemen auf Basis der älteren Chips zu bedienen, was zu einer Verknappung aufseiten von Intel beiträgt, heißt es.
Für die PC-Hersteller sind die älteren "Raptor Lake"-CPUs auch deshalb interessant, weil sie im Vergleich zur aktuellen Intel Core Ultra 200S Reihe relativ günstig sind. Durch den Einkauf günstigerer Chips versuchen die Anbieter angeblich die kräftig gestiegenen Speicherpreise abzufedern, um die Gerätepreise gegenüber den Kunden nicht anheben zu müssen.
Die Intel Core Ultra 200S Serie soll unterdessen nicht sonderlich gut angenommen werden, weil das Interesse der Endkunden an KI-fähigen PCs bisher hinter den Erwartungen zurückbleibt. In Bezug auf CPU-Leistung sind die jüngeren Chips zudem nicht wesentlich stärker als ihre Vorgänger, so der Bericht. Intel hatte die "Raptor Lake"-Familie 2022 auf den Markt gebracht und bis zum Jahr 2023 weiter ausgebaut.
Siehe auch:
Gesunde Nachfrage führt zu höheren Preisen
Intel wird die Preise einiger Chips aus der nach wie vor erhältlichen "Raptor Lake"-Familie für Desktop-Systeme in Kürze um rund zehn Prozent erhöhen. Dies berichtet der taiwanische Branchendienst DigiTimes unter Berufung auf Quellen aus der Lieferkette der großen PC-Hersteller aus dem Land. Die Preiserhöhungen sollen angeblich ab dem vierten Quartal 2025 gelten.Die PC-Hersteller sollen dann nach dem Willen von Intel für Standard-CPUs aus der "Raptor Lake-S"-Serie, die bisher für 150 bis 160 US-Dollar erhältlich waren, einen erhöhten Preis von 170 bis 180 Dollar zahlen müssen. Hintergrund sind angeblich schwindende Lagerbestände und gestiegene "Upstream-Kosten" aufseiten von Intel, die durch die gleichzeitige Pflege von mehreren älteren Produktreihen entstehen.
PC-Hersteller mit Balanceakt, um Kosten zu drücken
Für die PC-Hersteller soll es aufgrund der begrenzten Verfügbarkeit nicht mehr in der Lage sein, für die bevorstehende Shopping-Saison rund um verschiedene Aktionen wie die Amazon Prime Deal Days oder deren Gegenstücke in China attraktive Angebote zu schnüren. Durch die gestiegenen Preise für die Intel-Chips geraten sie angeblich in die Enge, weil sie einerseits ihre ohnehin knappen Margen schützen wollen, andererseits aber auch gewissermaßen gezwungen sind, Kunden mit Deals anzusprechen.Für viele Kunden sind die "Raptor Lake"-CPUs aus der 13. Generation der Intel Core-Serie noch immer attraktiv, weil sie theoretisch ein attraktives Preis-Leistungs-Verhältnis bieten und ohne die bei den jüngeren "Core Ultra"-Chips enthaltenen Neural Processing Units (NPU) daherkommen. Die Hersteller versuchen diese Nachfrage mit den meist günstigeren Systemen auf Basis der älteren Chips zu bedienen, was zu einer Verknappung aufseiten von Intel beiträgt, heißt es.
Für die PC-Hersteller sind die älteren "Raptor Lake"-CPUs auch deshalb interessant, weil sie im Vergleich zur aktuellen Intel Core Ultra 200S Reihe relativ günstig sind. Durch den Einkauf günstigerer Chips versuchen die Anbieter angeblich die kräftig gestiegenen Speicherpreise abzufedern, um die Gerätepreise gegenüber den Kunden nicht anheben zu müssen.
Die Intel Core Ultra 200S Serie soll unterdessen nicht sonderlich gut angenommen werden, weil das Interesse der Endkunden an KI-fähigen PCs bisher hinter den Erwartungen zurückbleibt. In Bezug auf CPU-Leistung sind die jüngeren Chips zudem nicht wesentlich stärker als ihre Vorgänger, so der Bericht. Intel hatte die "Raptor Lake"-Familie 2022 auf den Markt gebracht und bis zum Jahr 2023 weiter ausgebaut.
Zusammenfassung
- Intel erhöht Preise für 'Raptor Lake'-CPUs ab viertem Quartal 2025
- Ältere Prozessoren ohne KI-Einheiten erfreuen sich anhaltender Beliebtheit
- Preisanstieg von 150-160 auf 170-180 US-Dollar für Standard-CPUs geplant
- Schwindende Lagerbestände und gestiegene Produktionskosten als Gründe
- PC-Hersteller nutzen ältere Chips, um gestiegene Speicherpreise auszugleichen
- Nachfrage nach KI-fähigen PCs bleibt hinter den Erwartungen zurück
- Intel Core Ultra 200S bietet kaum Leistungsvorteile gegenüber Vorgängern
Siehe auch:
- Arrow Lake Refresh kommt: Intel gibt gefloppte CPUs noch nicht auf
- Nova Lake: Intel plant angeblich massiven CPU-Boost gegen AMD-Chips
- Kerne satt: Intel geht bei neuen Desktop-CPUs in die Vollen
- AMD mit Rekord: CPU-Marktanteile auf Allzeithoch - Intel verliert weiter
- Intel-CPUs: Neue Spectre-Lücke umgeht 7 Jahre an Schutzmaßnahmen
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