Neues Outlook: Microsoft erweitert endlich die Offline-Funktionen
Microsoft schraubt weiter an seinem neuen E-Mail-Programm. So wird der Kalender bald auch offline nutzbar sein. Anwender können dann ohne Internetverbindung Termine erstellen und bearbeiten - eine Funktion, die viele Nutzer bisher schmerzlich vermisst haben.
Doch Microsoft arbeitet weiter daran, wichtige Funktionen in das neue Outlook zu integrieren. Ein großer Schritt folgt nun im kommenden Monat.
Laut einem neuen Eintrag in der Microsoft 365 Roadmap (ID 490059) wird das neue Outlook bald Offline-Unterstützung für den Kalender bieten. So heißt es: "Wir fügen mehr Offline-Funktionalität im neuen Outlook für Windows hinzu. Sie können nun Ereignisse in Ihrem Kalender erstellen, bearbeiten und löschen, wenn Sie nicht mit dem Internet verbunden sind." Die Funktion befindet sich derzeit in der Entwicklung und soll im Juni 2025 ausgerollt werden.
Andere lange vermisste Grundfunktionen wie PST-Unterstützung werden ebenfalls nach und nach eingeführt. Diese schrittweise Erweiterung des Funktionsumfangs zeigt, dass Microsoft die Kritik der Nutzer wohl endlich verstanden hat und versucht, die Lücke zwischen dem klassischen und dem neuen Outlook zu schließen.
Wenn man die Sitzung abbricht und die Outlook-App schließt, existiert das Ereignis danach nicht mehr. Nutzer müssen einen neuen Eintrag erstellen, sobald die Internetverbindung wiederhergestellt ist. Genau dieses Problem behebt Microsoft mit der Offline-Unterstützung.
Bald können alle Termine auch ohne Internetverbindung bearbeitet werden
Bald wird es auch möglich sein, eine Signatur zu Kalenderereignissen hinzuzufügen, obwohl diese Funktion erst für Ende des Jahres geplant ist. Zudem erhalten Bildungsnutzer im Juni 2025 Zugang zum neuen Teams-Kalender.
Was haltet ihr von der neuen Offline-Funktionalität für den Outlook-Kalender? Ist das für euch ein Grund, auf das neue Outlook umzusteigen, oder bleibt ihr lieber beim klassischen Client? Teilt eure Erfahrungen in den Kommentaren!
Siehe auch:
Endlich offline Termine verwalten
Das neue Outlook hat seit seiner Einführung viel Kritik einstecken müssen. Denn dem Programm fehlen wichtige Funktionen, die in der alten App Standard waren. Immerhin hatte Microsoft diesen März S/MIME-Unterstützung nachgeliefert. Doch bisher war besonders der fehlende Offline-Support für viele Nutzer ein Grund, bei der klassischen Version zu bleiben. Die schlechtere Leistung im Vergleich zur älteren nativen Version sorgte ebenfalls für Unmut unter den Anwendern. Immerhin sind die neue und die alte Outlook-Variante bald leichter parallel nutzbar.Doch Microsoft arbeitet weiter daran, wichtige Funktionen in das neue Outlook zu integrieren. Ein großer Schritt folgt nun im kommenden Monat.
Laut einem neuen Eintrag in der Microsoft 365 Roadmap (ID 490059) wird das neue Outlook bald Offline-Unterstützung für den Kalender bieten. So heißt es: "Wir fügen mehr Offline-Funktionalität im neuen Outlook für Windows hinzu. Sie können nun Ereignisse in Ihrem Kalender erstellen, bearbeiten und löschen, wenn Sie nicht mit dem Internet verbunden sind." Die Funktion befindet sich derzeit in der Entwicklung und soll im Juni 2025 ausgerollt werden.
Microsoft reagiert auf Nutzerfeedback
Diese Erweiterung macht das neue Outlook deutlich brauchbarer für alle, die unterwegs sind, in Gebieten mit schlechter Konnektivität arbeiten oder einfach erwarten, dass ihre Apps auch ohne ständige Cloud-Anbindung funktionieren. Die Offline-Unterstützung für den Kalender baut auf früheren Offline-Updates auf, die Microsoft im letzten Jahr begonnen hatte. Der Konzern hatte bereits mit Offline-Startunterstützung begonnen und dann E-Mail-Synchronisation sowie Zugriff auf Anhänge hinzugefügt.Andere lange vermisste Grundfunktionen wie PST-Unterstützung werden ebenfalls nach und nach eingeführt. Diese schrittweise Erweiterung des Funktionsumfangs zeigt, dass Microsoft die Kritik der Nutzer wohl endlich verstanden hat und versucht, die Lücke zwischen dem klassischen und dem neuen Outlook zu schließen.
Funktionsweise des Offline-Kalenders
Aktuell funktioniert der Kalender im neuen Outlook nur mit aktiver Internetverbindung. Wenn man ohne Internetverbindung zum Kalender-Tab wechselt und versucht, ein neues Ereignis zu erstellen, zeigt die App nach dem Klicken auf den Speichern-Button nur die Fehlermeldung "Etwas ist schiefgelaufen".Wenn man die Sitzung abbricht und die Outlook-App schließt, existiert das Ereignis danach nicht mehr. Nutzer müssen einen neuen Eintrag erstellen, sobald die Internetverbindung wiederhergestellt ist. Genau dieses Problem behebt Microsoft mit der Offline-Unterstützung.
Bald können alle Termine auch ohne Internetverbindung bearbeitet werden
Weitere Verbesserungen geplant
Die Offline-Unterstützung für den Kalender ist nur eine von mehreren Verbesserungen, die Microsoft für das neue Outlook plant. So begann man in Redmond vor etwa einem Monat mit der Einführung von Tastaturkürzeln für Kalenderereignisse. Diese ermöglichen es, Ausschneiden-, Kopieren- und Einfügen-Tastenkombinationen zu verwenden, um Ereignisse zu bearbeiten.Bald wird es auch möglich sein, eine Signatur zu Kalenderereignissen hinzuzufügen, obwohl diese Funktion erst für Ende des Jahres geplant ist. Zudem erhalten Bildungsnutzer im Juni 2025 Zugang zum neuen Teams-Kalender.
Was haltet ihr von der neuen Offline-Funktionalität für den Outlook-Kalender? Ist das für euch ein Grund, auf das neue Outlook umzusteigen, oder bleibt ihr lieber beim klassischen Client? Teilt eure Erfahrungen in den Kommentaren!
Zusammenfassung
- Neues Outlook erhält Offline-Support für Kalender ab Juni 2025
- Termine können ohne Internetverbindung erstellt und bearbeitet werden
- Microsoft reagiert auf Kritik und fehlende Funktionen im neuen Outlook
- Offline-Unterstützung baut auf früheren Updates wie E-Mail-Sync auf
- Weitere Verbesserungen wie Tastaturkürzel für Kalender geplant
- Signatur-Funktion für Kalenderereignisse kommt Ende des Jahres
- Teams-Kalender für Bildungsnutzer wird im Juni 2025 verfügbar sein
Siehe auch:
- Outlook-Problem: CPU-Leistung steigt beim Tippen auf bis zu 50 Prozent
- Klassisches Outlook wieder in allen Sprachen verfügbar - Bug behoben
- Schaltfläche zum Wiederherstellen von klassischem Outlook repariert
- Outlook Zero Sugar: Microsoft-Manager witzelt über Namens-Schwemme
- Nächste Exchange/Outlook-Störung: Nutzer kommen nicht zur Ruhe
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