Microsoft lenkt ein: Neues & altes Outlook bald leichter parallel nutzbar

Microsoft erleichtert die parallele Nutzung von klassischem und neuem Outlook unter Windows. Bald können Nutzer viel einfacher zwischen beiden Versionen wechseln. Damit reagiert Redmond auf Kritik der Anwender, die weiter den alten E-Mail-Client bevorzugen.
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Microsoft gibt Outlook-Kritikern nach

Das neue Outlook für Windows stößt bei vielen Nutzern auf Ablehnung. Besonders in Unternehmen fehlten trotz ambitionierter Pläne lange wichtige Funktionen wie volle PST-Unterstützung oder Offline-Betrieb. Bisher drängte Microsoft dennoch auf die Umstellung und zwangsinstallierte das neue Outlook auf den PCs der Nutzer. Wer einmal auf das neue Outlook umgeschaltet hatte, musste zudem erst wieder zurückwechseln, um die klassische Version nutzen zu können. Auch ein Defekt der entsprechenden Schaltfläche sorgte für Unmut.

Parallelbetrieb wird deutlich komfortabler

Ab Mitte Mai 2025 ändert sich dieses Verhalten aber grundlegend. Nach dem Umschalten auf die klassische Version bleibt das neue Outlook minimiert im Hintergrund geöffnet. Nutzer können so beide Versionen parallel verwenden, ohne ständig zwischen ihnen wechseln zu müssen. Microsoft sorgt dabei für eine reibungslose Koexistenz, denn Benachrichtigungen erscheinen nicht doppelt, da sie in der minimierten Version unterdrückt werden.


Wie Microsoft im Microsoft 365 Admin Center (Message ID MC1066342) (via Neowin) ankündigt, geht man ab Juni 2025 noch einen Schritt weiter. Dann wird es möglich sein, die klassische Version direkt zu öffnen, ohne überhaupt aus dem neuen Outlook zurückwechseln zu müssen. Nutzer erhalten beim Umschalten zwei Optionen. Entweder können sie direkt das klassische Outlook öffnen oder komplett zurückwechseln.

Für Administratoren bedeutet die Änderung weniger Aufwand, da keine spezielle Konfiguration nötig ist. Selbst auf verwalteten Geräten können Nutzer ihre bevorzugte Outlook-Version wählen, ohne Administratorrechte zu benötigen. Die Umstellung soll bis Ende Mai abgeschlossen sein, während die Option zum direkten Öffnen des klassischen Outlooks bis Ende Juli 2025 ausgerollt wird.

Strategie mit Hintergedanken

Die Änderung ist ein taktisch kluger Schritt. Microsoft erkennt an, dass viele Nutzer dem neuen Outlook skeptisch gegenüberstehen, möchte aber gleichzeitig die Verbreitung der neuen Version fördern. Durch den vereinfachten Parallelbetrieb bleibt das neue Outlook stets präsent. Denn wer den Schalter einmal umgelegt hat, wird die App nicht mehr komplett los.

Hintergrund der Outlook-Problematik

Die Umstellung auf das neue Outlook ist Teil von Microsofts langfristiger Strategie, seine Office-Anwendungen zu modernisieren und stärker in die Cloud zu integrieren. Das neue Outlook basiert auf der Webversion und soll langfristig alle bestehenden Outlook-Clients ersetzen. Allerdings fehlen noch immer zahlreiche Funktionen, die Poweruser und Unternehmensanwender benötigen.

Zu den vermissten Features gehören etwa erweiterte Kategorisierungsfunktionen, komplexe Filterregeln und die volle Integration mit lokalen Exchange-Servern. Viele Unternehmen haben daher die Umstellung verzögert oder ganz verweigert. Microsofts ursprünglicher Plan, das klassische Outlook bis Ende 2024 vollständig abzulösen, musste bereits mehrfach angepasst werden.

Was haltet ihr von dieser Änderung? Seid ihr zufrieden mit dem neuen Outlook oder nutzt ihr lieber die klassische Version? Teilt eure Erfahrungen in den Kommentaren!

Zusammenfassung
  • Microsoft erleichtert parallele Nutzung von klassischem und neuem Outlook
  • Ab Mitte Mai 2025 bleibt neues Outlook minimiert im Hintergrund geöffnet
  • Ab Juni 2025 ist direktes Öffnen der klassischen Version möglich
  • Administratoren haben weniger Aufwand durch die neue Konfiguration
  • Umstellung soll bis Ende Mai abgeschlossen sein
  • Microsoft reagiert auf Kritik und Skepsis vieler Nutzer gegenüber neuem Outlook
  • Langfristiges Ziel bleibt die Modernisierung und Cloud-Integration von Office

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