Update gestartet: Microsoft stoppt CPU-Auslastungsproblem bei Outlook

Bei vielen Outlook-Nutzern schießt die CPU-Auslastung beim E-Mail-Schreiben auf bis zu 50 Prozent. Was hinter dem Problem steckt und wann genau Microsoft ein Update zur Verfügung stellt, erfahrt ihr hier. Die Lösung kommt vom Word-Team.
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Endlich Abhilfe für CPU-Spitzen in Classic Outlook

Über die plötzlich hohe CPU-Auslastung beim Schreiben von E-Mails in der klassischen Outlook-Version für Windows hatten wir bereits vor einigen Wochen berichtet. Microsoft hatte den Bug bestätigt und eine Übergangslösung veröffentlicht, aber natürlich auch eine dauerhafte Lösung per Software-Update angekündigt.

Problem mit der Übergangslösung

Als vorübergehende Lösung empfahl der Konzern seinen Nutzern, zum halbjährlichen Enterprise Channel (Semi-Annual Channel) zu wechseln. Diese Abhilfe war dabei vor allem für Unternehmen mit strengen Update-Richtlinien keine praktikable Option.

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Word-Team liefert die Lösung

Nun gibt es erfreuliche Neuigkeiten: Microsoft hat ein Update gestartet. Laut dem Microsoft Support hat das Word-Team einen Fix für das Problem entwickelt, der bald in allen Kanälen verfügbar sein soll.

Das Problem konnte den Arbeitsalltag erheblich beeinträchtigen, daher kommt die Lösung jetzt auch recht flott. Neben der CPU-Last stieg durch die Mehrbeanspruchung auch der Akku-Verbrauch bei Laptops. Für viele Nutzer war vor allem das sehr ärgerlich, da sich die Laufzeit der Rechner merkbar verschlechterte.

Der Rollout des Fixes erfolgt gestaffelt nach Kanälen:

  • Beta Channel (Version 2505, Build 18822.15000) - gestartet am 30. April
  • Current Channel Preview (Version 2505, 18827.20008) - gestartet am 5. Mai
  • Current Channel (Version 2504, 18730.20158) - voraussichtlich ab 13. Mai
  • Monthly Enterprise Channel (Version 2503, 18623.20256) - voraussichtlich ab 13. Mai
  • Monthly Enterprise Channel (Version 2502, 18526.20332) - voraussichtlich ab 13. Mai

Vorsicht beim Wechsel zum Semi-Annual Channel

Ironischerweise hat sich die Situation jetzt umgekehrt: Das Problem, das ursprünglich im Current Channel auftrat, betrifft jetzt auch den Semi-Annual Channel - also genau jenen Kanal, zu dem Microsoft als Übergangslösung geraten hatte.

Für diejenigen, die daher indessen dringend eine Lösung benötigen, aber im Grunde jetzt im Semi-Annual Channel feststecken, gibt Microsoft eine weitere Empfehlung: Die einzige Möglichkeit besteht darin, auf Version 2405 zurückzukehren. Microsoft weist jedoch darauf hin, dass dies nicht empfohlen wird, da seither schon eine Reihe wichtiger Sicherheits-Updates veröffentlicht wurden.

Die Rückkehr zu einer älteren Version sollte daher nur in Ausnahmefällen in Betracht gezogen werden. Um den Wechsel zu Version 2405 durchzuführen, müssen Nutzer zunächst den entsprechenden Build für ihren Kanal in der Update-Historie für Microsoft 365 Apps identifizieren und anschließend über die Kommandozeile (als Administrator) den Wechsel einleiten.

Alternativ kann auch das Office-Deployment-Tool verwendet werden, um zu einer früheren Version zu wechseln.

Was meint ihr zu Microsofts Umgang mit dem Problem? Habt ihr selbst mit den CPU-Spitzen in Outlook zu kämpfen gehabt? Teilt eure Erfahrungen in den Kommentaren und lasst uns wissen, ob der Fix bei euch funktioniert!

Umstellung vom klassischen Outlook auf die neue Outlook-App

  • 2023
    Anfang 2023
    Microsoft beginnt, die neue Outlook-App als Mail-Client bereitzustellen.
  • 2023
    April/Mai
    Erste Fälle von ungewollten Installationen der neuen Outlook-App werden gemeldet
  • 2023
    Sommer
    Microsoft beginnt, Nutzer zufällig zur neuen Outlook-App zu migrieren
  • 2023
    September
    Microsoft plant, Nutzer von Windows Mail und Calendar auf das neue Outlook umzustellen
  • 2024
    Anfang 2024
    Das neue Outlook wird bei neuen Geräten und neu installierten Systemen Standard
  • 2024
    März
    Microsoft veröffentlicht einen Fahrplan zur Einführung der neuen App für Unternehmenskunden
  • 2024
    September
    Geplante erzwungene Migration von Windows Mail und Calendar zur neuen Outlook-App beginnt
  • 2024
    Oktober
    Automatische Umstellung von persönlichen Microsoft-Konten auf das neue Outlook beginnt
  • 2025
    Januar
    Nutzer von Microsoft 365 Business Standard- und Premium-Lizenzen werden auf die neue Outlook-App umgestellt
  • 2026
    April
    Geplante Umstellung von Nutzern mit Microsoft 365 Enterprise-Lizenzen auf die neue Outlook-App
  • 2029
    Bis 2029
    Das klassische Outlook bleibt verfügbar, bevor es langfristig durch die neue App ersetzt wird

Zusammenfassung
  • Microsoft behebt CPU-Auslastungsproblem bei Outlook-E-Mail-Erstellung
  • Problem verursachte bis zu 50 Prozent CPU-Last und erhöhten Akkuverbrauch
  • Word-Team entwickelte Fix, der in allen Update-Kanälen verfügbar sein wird
  • Rollout des Fixes erfolgt gestaffelt nach verschiedenen Update-Kanälen
  • Für Semi-Annual Channel empfiehlt Microsoft Rückkehr zu Version 2405
  • Rückkehr zu älterer Version nur in Ausnahmefällen wegen Sicherheits-Updates
  • Nutzer können Office Deployment Tool für Versionswechsel verwenden

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