Neues Outlook: Microsoft zwangsinstalliert App bald unter Windows 10
Mit zwei kommenden Updates für das Betriebssystem wird die neue Version des E-Mail-Programms auf den PCs aller betroffenen Kunden zwangsinstalliert. Eine Wahl hat man nicht. Zumindest bleibt die Nutzung vorerst aber optional.
Um weitere Kunden zu einem Wechsel zu bewegen, plant Microsoft jetzt, das neue Outlook auf den Rechnern seiner Kunden zu installieren, ohne den Betroffenen dabei eine Wahl zu lassen. Das verrät jetzt ein aktualisiertes Support-Dokument auf der Webseite des Unternehmens, das Bleeping Computer entdeckt hat.
Allerdings steht es Administratoren wohl offen, das neue Outlook direkt nach dem Update wieder zu deinstallieren. Anweisungen dazu liefert das Dokument ebenfalls.
Siehe auch:
Microsoft greift zur Holzhammermethode
Die Einführung des neuen Outlook zieht sich gefühlt schon seit einer Ewigkeit. Schon im November 2023 gab Redmond die App zum Download frei. Wie bei Windows 10 und 11 bevorzugen viele Nutzer jedoch bis heute die ältere der beiden Varianten. Bis 2026 soll die aber eingestellt werden.Um weitere Kunden zu einem Wechsel zu bewegen, plant Microsoft jetzt, das neue Outlook auf den Rechnern seiner Kunden zu installieren, ohne den Betroffenen dabei eine Wahl zu lassen. Das verrät jetzt ein aktualisiertes Support-Dokument auf der Webseite des Unternehmens, das Bleeping Computer entdeckt hat.
Zwangsinstallation mit nächstem Windows-10-Update
Demnach wird die neue Outlook-App im Rahmen des kommenden optionalen Updates am 28. Januar auf allen Windows-10-Rechnern von Microsoft-365-Nutzern installiert. Gleiches geschieht beim Aufspielen des am 11. Februar anstehenden Sicherheitsupdates. Die neue App wir dann parallel neben der klassischen Variante von Outlook laufen. Sie ändert aber keine Konfigurationen und wird auch nicht automatisch zur Standard-Anwendung gemacht. Laut Microsoft gibt es aber keine Möglichkeit, diese Installation zu verhindern.Allerdings steht es Administratoren wohl offen, das neue Outlook direkt nach dem Update wieder zu deinstallieren. Anweisungen dazu liefert das Dokument ebenfalls.
Umstieg unvermeidbar
Bereits in der Vergangenheit berichteten wir über Tricks, mit denen Anwender sich die App vorerst 'vom Hals schaffen' können. Eine besonders einfache Möglichkeit für Privatanwender ist etwa das Abbrechen des entsprechenden Downloads im Microsoft Store. Doch auch diese Lösung ist nur temporärer Natur. Schlussendlich führt also kein Weg daran vorbei, sich mit dem neuen Outlook auseinanderzusetzen. Das macht die geplante Zwangsinstallation des Programms jetzt noch einmal deutlich.
Zusammenfassung
- Microsoft installiert neue Outlook-Version auf Windows-10-PCs zwangsweise
- Betroffen sind Nutzer der Microsoft-365-App
- Installation erfolgt durch Updates am 28. Januar und 11. Februar 2025
- Neue App läuft parallel zum klassischen Outlook ohne Konfigurationsänderung
- Administratoren können die neue Outlook-Version nach der Installation entfernen
- Die alte Outlook-Version soll bis 2026 eingestellt werden
- Zwangsinstallation soll Kunden wohl zum Wechsel auf die neue Version bewegen
Siehe auch:
- Update gestartet: Microsoft fixt Freeze-Bug im klassischen Outlook
- Neues Outlook-Feature startet noch im Januar für Apple-Nutzer
- PST-"Comeback" im neuen Outlook: Microsoft erhört Nutzer-Kritik
- Outlook: Nerviger Bug fordert Nutzer ständig zu erneuter Anmeldung auf
- Automatische Umstellung auf neues Outlook für Unternehmen steht fest
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