Neues Outlook: Microsoft beschleunigt PST-Unterstützung für 2024

Microsoft zieht die Unterstützung für PST-Dateien im neuen Outlook für Windows vor. Die erste Phase soll bereits Ende 2024 starten, was Nutzern den Zugriff auf ihre E-Mail-Archive erleichtern wird. Ursprüng­lich war die Einführung erst für März 2025 geplant.
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Beschleunigter Fahrplan für PST-Unterstützung

Microsoft hat seine Pläne für die Integration von PST-Datei-Unterstützung im neuen Outlook für Windows vorgezogen. Ursprünglich für März 2025 angesetzt, soll die Funktion nun bereits zum Jahresende 2024 eingeführt werden, wie das Online-Magazin Windows Latest berichtet.

Die PST-Datei (Personal Storage Table) ist ein wichtiges Format für viele Outlook-Anwender, insbesondere in Unternehmen. Sie ermöglicht die lokale Speicherung von E-Mails, Kalenderereignissen und Kontakten, was besonders bei begrenztem Online-Speicherplatz von Vorteil ist. Das Fehlen der PST-Unterstützung in der neuen Outlook-Version wurde von vielen Nutzern als entscheidender Mangel wahrgenommen.

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Erste Phase: Schreibgeschützter Zugriff

Laut der Microsoft 365 Roadmap wird die erste Phase der PST-Unterstützung einen schreibgeschützten Zugriff auf E-Mails in PST-Dateien ermöglichen. Nutzer können dann E-Mails lesen und durchsuchen, was einen wichtigen Schritt zur Kompatibilität mit älteren Datenbeständen darstellt. Allerdings werden in dieser ersten Version noch keine Kalendereinträge, Kontakte oder Aufgaben aus PST-Dateien zugänglich sein.

Diese Entwicklung ist besonders relevant im Kontext der geplanten Abschaltung der klassischen Mail- und Kalender-Apps von Windows. Microsoft hat angekündigt, dass diese Apps ab dem 1. Januar 2025 nicht mehr funktionieren werden. Das neue Outlook soll als Ersatz dienen und die Funktionen der bisherigen Apps übernehmen.

Technische Grundlage des neuen Outlook

Das neue Outlook für Windows basiert auf einer anderen technischen Grundlage als sein Vorgänger. Es handelt sich um eine Web-App, die auf dem WebView2-Runtime aufbaut und Funktionen von Outlook.com in einer Windows-Umgebung bereitstellt. Diese Architektur ermöglicht eine schnellere Entwicklung und Bereitstellung neuer Funktionen, bringt aber auch einige Probleme bei der Integration der klassischen Desktop-Funktionen mit sich.

Für Nutzer, die sich Sorgen um den Funktionsumfang machen, gibt Microsoft das Versprechen, in zukünftigen Versionen die PST-Unterstützung weiter auszubauen. Ziel ist es, schrittweise alle Datentypen aus PST-Dateien zugänglich zu machen und so die Lücke zum klassischen Outlook zu schließen.

Was denkt ihr über Microsofts Entscheidung, die PST-Unterstützung nun doch vorzuziehen? Glaubt ihr, dass dies den Umstieg auf das neue Outlook erleichtern wird? Teilt eure Meinungen und Erfahrungen in den Kommentaren!

Zusammenfassung
  • Microsoft zieht PST-Unterstützung für neues Outlook auf Ende 2024 vor
  • Erste Phase ermöglicht schreibgeschützten Zugriff auf E-Mails in PSTs
  • Kalendereinträge, Kontakte und Aufgaben aus PSTs zunächst nicht verfügbar
  • Klassische Mail- und Kalender-Apps werden ab 1. Januar 2025 abgeschaltet
  • Neues Outlook basiert auf Web-App mit WebView2-Runtime-Technologie
  • Microsoft plant schrittweisen Ausbau der PST-Funktionalität
  • Beschleunigte Einführung soll Übergang zum neuen Outlook erleichtern

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