SpaceX kommt: Trump streicht hunderte Jobs bei der US-Flugsicherung
Nachdem kurz nach Amtsantritt der neuen Trump-Regierung unter Schattenpräsident Elon Musk mehrere schwere Flugzeugunglücke die Vereinigten Staaten erschüttert haben, greift man die US-Flugsicherung direkt an. Hunderte Mitarbeiter erhielten ihre Kündigung.
Laut der PASS-Gewerkschaft erfolgten die Kündigungen ohne jedwede Angabe von Gründen, basieren also nicht auf mangelnder Leistung oder Fehlverhalten der betroffenen Mitarbeiter der amerikanischen Flugsicherung. Stattdessen wurden hunderte Mitarbeiter entlassen, die aktuell noch in einer Probephase waren oder kürzlich neu angestellt wurden.
Konkret betreffen die Kündigungen Angestellte, die für die Wartung der Systeme der Flugsicherung wie Radarsysteme und anderen Techniken für die Abwicklung von Landungen und Navigation, deren Entwicklung und Betrieb, die Planung von Flugabläufen und die Zertifizierung von Flugzeugen zuständig waren. Die Entlassungen betrafen allerdings keine Fluglotsen, auch weil in diesem Bereich seit vielen Jahren massive Engpässe bestehen.
Der von Trump neu ernannte Chef des US-Transportministeriums Sean Duffy hat erst heute über Musks Mikroblogging-Dienst X verkündet, dass heute Mitarbeiter von Musks Raumfahrtunternehmen SpaceX das Kommandozentrum der US-Flugsicherung in Virginia besuchen sollen, um sich dort über die aktuelle Ausstattung der Flugsicherung zu informieren und mit Fluglotsen zu sprechen. Im Anschluss werde man dann gemeinsam möglichst schnell an einem "neuen, besseren, moderneren und sichereren System" arbeiten.
Schon kurz nach den schweren Flugunfällen, bei denen unter anderem ein Helikopter des Militärs mit einem Linienflug zusammenstieß und mehr als 60 Menschen starben, hatten Musk und Trump eine Überarbeitung der Flugsicherung in den USA angekündigt. SpaceX soll dabei offenbar eine führende Rolle übernehmen. Duffy beteuerte aber in seinem X-Post, dass man mit allen "patriotischen amerikanischen Firmen und Entwicklern" zusammenarbeiten wolle, um die Systeme der Flugsicherung zu modernisieren.
Siehe auch:
Gewerkschaft meldet hunderte Entlassungen
Laut dem US-Nachrichtensender CNN hat die Trump-Regierung in der letzten Woche überraschend hunderten Mitarbeitern der US-Flugsicherung gekündigt. Unter Berufung auf Angaben der Gewerkschaft für professionelle Spezialisten für Flugsicherheit (Professional Aviation Safety Specialists, PASS) erhielten zahlreiche Mitarbeiter spät am Abend des Freitags letzter Woche per E-Mail ihre Kündigung.Laut der PASS-Gewerkschaft erfolgten die Kündigungen ohne jedwede Angabe von Gründen, basieren also nicht auf mangelnder Leistung oder Fehlverhalten der betroffenen Mitarbeiter der amerikanischen Flugsicherung. Stattdessen wurden hunderte Mitarbeiter entlassen, die aktuell noch in einer Probephase waren oder kürzlich neu angestellt wurden.
Konkret betreffen die Kündigungen Angestellte, die für die Wartung der Systeme der Flugsicherung wie Radarsysteme und anderen Techniken für die Abwicklung von Landungen und Navigation, deren Entwicklung und Betrieb, die Planung von Flugabläufen und die Zertifizierung von Flugzeugen zuständig waren. Die Entlassungen betrafen allerdings keine Fluglotsen, auch weil in diesem Bereich seit vielen Jahren massive Engpässe bestehen.
Kündigung kam per E-Mail, ohne Gründe
Die Kündigungen erfolgten, wie inzwischen unter Trump und Musk üblich, nicht nach den sonst üblichen Prozeduren. Laut Vertretern der PASS-Gewerkschaft erhielten die Betroffenen die Mails von einer für "Erlasse verwendeten Microsoft E-Mail-Adresse". Die Federal Aviation Administration (FAA) steht schon seit Jahren in der Kritik, weil kritische Systeme seit Jahren nicht mehr modernisiert wurden und die Behörde selbst kaum etwas dafür getan hat.Der von Trump neu ernannte Chef des US-Transportministeriums Sean Duffy hat erst heute über Musks Mikroblogging-Dienst X verkündet, dass heute Mitarbeiter von Musks Raumfahrtunternehmen SpaceX das Kommandozentrum der US-Flugsicherung in Virginia besuchen sollen, um sich dort über die aktuelle Ausstattung der Flugsicherung zu informieren und mit Fluglotsen zu sprechen. Im Anschluss werde man dann gemeinsam möglichst schnell an einem "neuen, besseren, moderneren und sichereren System" arbeiten.
Schon kurz nach den schweren Flugunfällen, bei denen unter anderem ein Helikopter des Militärs mit einem Linienflug zusammenstieß und mehr als 60 Menschen starben, hatten Musk und Trump eine Überarbeitung der Flugsicherung in den USA angekündigt. SpaceX soll dabei offenbar eine führende Rolle übernehmen. Duffy beteuerte aber in seinem X-Post, dass man mit allen "patriotischen amerikanischen Firmen und Entwicklern" zusammenarbeiten wolle, um die Systeme der Flugsicherung zu modernisieren.
Zusammenfassung
- Trump-Regierung kündigt hunderten Mitarbeitern der US-Flugsicherung
- Kündigungen erfolgten überraschend und ohne Angabe von Gründen
- Betroffen sind vor allem Mitarbeiter in der Probephase oder Neueinstellungen
- Entlassungen betreffen keine Fluglotsen aufgrund bestehender Engpässe
- SpaceX-Mitarbeiter sollen US-Flugsicherungszentrum in Virginia besuchen
- Ziel ist die Entwicklung eines neuen, moderneren Flugsicherungssystems
- Kündigungen folgten schweren Flugunfällen in den USA
Siehe auch:
- Starlink & Co.: Weltraumschrott wird zur Gefahr für Verkehrsflugzeuge
- Nach drei schweren Unglücken: Musk soll US-Flugsicherung umbauen
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Thema:
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