60m-Asteroid im Anflug: Bisher höchste Einschlagswahrscheinlichkeit
Ein neu entdeckter Asteroid namens 2024 YR4 birgt eine zwar geringe, aber eben doch reale Gefahr, die Erde zu treffen. Der Asteroid, dessen Durchmesser auf etwa 60 Meter geschätzt wird, befindet sich derzeit in einer Entfernung von rund 43 Millionen Kilometern zur Erde.
Ein solcher Einschlag könnte entweder eine Explosion in der Atmosphäre, einen sogenannten "Airburst", oder einen Impaktkrater verursachen. Diese Möglichkeit katapultiert 2024 YR4 an die Spitze der Risikolisten der Europäischen Weltraumorganisation ESA und der NASA. "Die Wahrscheinlichkeit hat sich leicht auf 1 zu 83 erhöht", schrieb der Asteroidenjäger David Rankin vom Catalina Sky Survey. "Dies ist eine der höchsten Wahrscheinlichkeiten für einen Einschlag eines ausreichend großen Gesteinsbrockens, die wir jemals hatten."
Der Asteroid wurde zunächst von einem NASA-finanzierten Projekt namens ATLAS mit dem Teleskop in Rio Hurtado, Chile, entdeckt. Rankin konnte den Asteroiden dann in Daten des Catalina Sky Survey wiederfinden. "Die Leute sollten sich deswegen noch keine Sorgen machen", sagte Rankin gegenüber Space.com. "Die Einschlagwahrscheinlichkeit ist immer noch sehr gering, und das wahrscheinlichste Ergebnis wird ein naher Vorbeiflug des Gesteinsbrockens sein."
Derzeit verläuft der "Risikorridor" für einen Einschlag von Südamerika über den Atlantik bis nach Afrika südlich der Sahara. "Diese Einschätzung des Einschlagkorridors wird sich mit neuen Beobachtungen und besseren Umlaufbahnberechnungen schließlich ändern", erklärte Rankin. Selbst wenn die Wahrscheinlichkeit eines Einschlags steigt, gäbe es erst einmal keinen Grund zur Panik. Es gibt noch viel, was Astronomen über diesen Asteroiden nicht wissen, und viele dieser Eigenschaften haben einen erheblichen Einfluss auf den Schaden, den er anrichten könnte.
Das Objekt ist in etwa so groß wie der Tunguska-Brocken, der 1908 in Sibirien einschlug. Dieser hat dort erheblichen Schaden angerichtet und rund 80 Millionen Bäume in mehreren Kilometern Umkreis einfach umknicken lassen. Globale Auswirkungen dürften allerdings sehr begrenzt bleiben.
Siehe auch:
Ankunft im Jahr 2032
Der Himmelskörper wird sich der Erde nach derzeitigen Flugbahnberechnungen am 22. Dezember 2032 sehr dicht nähern. Laut der US-Raumfahrtbehörde NASA liegt die größte Wahrscheinlichkeit aktuell bei einer Annäherung auf bis zu 106.200 Kilometer. Allerdings berücksichtigen diese Berechnungen bisher nicht alle Unsicherheiten in der Umlaufbahnbestimmung. Ein direkter Treffer auf unseren Planeten ist daher nicht ausgeschlossen.Ein solcher Einschlag könnte entweder eine Explosion in der Atmosphäre, einen sogenannten "Airburst", oder einen Impaktkrater verursachen. Diese Möglichkeit katapultiert 2024 YR4 an die Spitze der Risikolisten der Europäischen Weltraumorganisation ESA und der NASA. "Die Wahrscheinlichkeit hat sich leicht auf 1 zu 83 erhöht", schrieb der Asteroidenjäger David Rankin vom Catalina Sky Survey. "Dies ist eine der höchsten Wahrscheinlichkeiten für einen Einschlag eines ausreichend großen Gesteinsbrockens, die wir jemals hatten."
Der Asteroid wurde zunächst von einem NASA-finanzierten Projekt namens ATLAS mit dem Teleskop in Rio Hurtado, Chile, entdeckt. Rankin konnte den Asteroiden dann in Daten des Catalina Sky Survey wiederfinden. "Die Leute sollten sich deswegen noch keine Sorgen machen", sagte Rankin gegenüber Space.com. "Die Einschlagwahrscheinlichkeit ist immer noch sehr gering, und das wahrscheinlichste Ergebnis wird ein naher Vorbeiflug des Gesteinsbrockens sein."
Derzeit verläuft der "Risikorridor" für einen Einschlag von Südamerika über den Atlantik bis nach Afrika südlich der Sahara. "Diese Einschätzung des Einschlagkorridors wird sich mit neuen Beobachtungen und besseren Umlaufbahnberechnungen schließlich ändern", erklärte Rankin. Selbst wenn die Wahrscheinlichkeit eines Einschlags steigt, gäbe es erst einmal keinen Grund zur Panik. Es gibt noch viel, was Astronomen über diesen Asteroiden nicht wissen, und viele dieser Eigenschaften haben einen erheblichen Einfluss auf den Schaden, den er anrichten könnte.
Vergleichbar mit Tunguska
"Größe und Zusammensetzung spielen eine große Rolle bei möglichen Schäden, zusammen mit dem Einschlagort", führte Rankin aus. Genaueres über 2024 YR4 wird man aber frühestens 2028 herausfinden können, wenn der Asteroid mit weiteren Instrumenten wie beispielsweise Radar vermessen werden kann.Das Objekt ist in etwa so groß wie der Tunguska-Brocken, der 1908 in Sibirien einschlug. Dieser hat dort erheblichen Schaden angerichtet und rund 80 Millionen Bäume in mehreren Kilometern Umkreis einfach umknicken lassen. Globale Auswirkungen dürften allerdings sehr begrenzt bleiben.
Zusammenfassung
- Asteroid 2024 YR4 mit 60 Metern Durchmesser nähert sich der Erde
- Größte Annäherung am 22. Dezember 2032 erwartet
- Einschlagswahrscheinlichkeit laut NASA bei 1 zu 83
- Möglicher Einschlagskorridor von Südamerika über Atlantik bis Afrika
- Genauere Informationen über den Asteroiden erst ab 2028 möglich
- Größe und Zusammensetzung beeinflussen potenzielle Schäden
- Vergleichbar mit Tunguska-Ereignis von 1908 in Sibirien
Siehe auch:
Thema:
Videos zum Thema
- Video von Blue Ghost: Erstmals wurde eine Mondlandung in HD gefilmt
- NASA-Video zeigt Blick auf den Starship-Start von der ISS
- Reise in ein schwarzes Loch: Die NASA zeigt, wie das aussehen würde
- To the Moon: Im Trailer zur Komödie wird die Mondlandung gefaked
- NASA-Video zeigt beeindruckende Vorschau auf die Projekte von 2024
Beiträge aus dem Forum
Interessante Links
Bresser National Geographic
Neue Nachrichten
- Wird Windows Version 27H2 das größte Update seit Langem?
- Kunde zahlt RTX 5070, doch Amazon liefert nur einen alten DVD-Brenner
- Disney+ europaweit eingeschränkt: Dolby-Vision-Streit geht weiter
- Nach Flugzeugabsturz: Spielebranche trauert um Ubisoft-Gründer
- Galaxy Watch 9 & Ultra 2: Leak enthüllt Design der neuen Smartwatches
- Neue Weekend-Deals sind da: Media Markt & Saturn senken die Preise
- Aktuelle Technik-Blitzangebote von Amazon im Überblick
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen