Discord führt Funktion ein, die sich viele Nutzer schon lange wünschen

Discord führt eine neue Funktion ein, die es Nutzern ermöglicht, un­er­wünsch­te Interaktionen diskret zu vermeiden. Denn mit dem neuen "Ignore"-Feature können Nutzer still und heimlich "geblockt" werden, ohne dass diese etwas davon mitbekommen.
Discord, Discord-Messenger, Discord Logo

Digitale Grenzen setzen leicht gemacht

Discord, die beliebte Chat- und Community-Plattform, hat anlässlich des Safer Internet Day 2025 zwei wichtige Neuerungen vorgestellt. Im Mittelpunkt steht dabei die neue "Ignore"-Funktion, die Nutzern mehr Kontrolle über ihre Online-Interaktionen gibt, ohne dabei zu offensichtlich drastischen Maßnahmen greifen zu müssen.

Die "Ignore"-Funktion ermöglicht es Nutzern, Nachrichten, Benachrichtigungen und Aktivitäten bestimmter Personen auszublenden, ohne dass diese davon erfahren. Im Gegensatz zum harten "Blockieren" bietet das neue Ignorieren eine in gewisser Weise sanftere Alternative, zu der vor allem jene Nutzer greifen können, die unangenehme Situationen vermeiden und keine Konflikte provozieren wollen.


Wie der Discord-Blog berichtet, lässt sich die neue Funktion einfach aktivieren: Über das Profilmenü eines Nutzers kann man die "Ignore"-Option auswählen. Daraufhin werden alle neuen Nachrichten, Direktnachrichten, Server­benach­richti­gungen, Profile und Aktivitäten der ignorierten Person ausgeblendet. Wichtig zu wissen: Die ignorierte Person kann weiterhin das eigene Profil sehen und Nachrichten senden - diese werden jedoch nicht angezeigt.

Mehr Online-Sicherheit

Neben der "Ignore"-Funktion kündigte Discord auch die Gründung der ROOST-Stiftung (Robust Open Online Safety Tools) an. Zusammen mit namhaften Partnern wie OpenAI, Google und Roblox will Discord dazu beitragen, das Internet sicherer zu machen - insbesondere für junge Nutzer.

ROOST hat sich zum Ziel gesetzt, kos­ten­lo­se Open-Source-Sicherheitstools für Organisationen aller Größen be­reit­zu­stel­len. Diese Tools sollen unter an­de­rem bei der Er­ken­nung von Kindes­miss­brauchs­material (CSAM) helfen und Sicher­heits­infra­struk­turen durch den Einsatz von Large Language Models verbessern.

Clint Smith, Chief Legal Officer von Discord, wird als Vorstandsvorsitzender von ROOST fungieren. Discord selbst steuert neben Finanzmitteln auch Technologie und Fachwissen bei. Die Stiftung soll dazu beitragen, dass auch kleinere Unter­nehmen und gemeinnützige Organisationen von fortschrittlichen Sicher­heits­tech­no­lo­gien profitieren können.

Was haltet ihr von Discords neuer "Ignore"-Funktion? Glaubt ihr, dass sie wirklich dazu beitragen kann, unangenehme Situationen zu entschärfen? Teilt eure Gedanken und Erfahrungen in den Kommentaren!

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Zusammenfassung
  • Discord führt 'Ignore'-Funktion zum diskreten Ausblenden von Nutzern ein
  • Neue Funktion ermöglicht sanfteres Blockieren ohne Wissen des Gegenübers
  • Ignorierte Personen können weiterhin Profile sehen und Nachrichten senden
  • Discord gründet ROOST-Stiftung für mehr Sicherheit im Internet
  • ROOST entwickelt Open-Source-Tools zur Erkennung von Kindesmissbrauchsmaterial
  • Clint Smith von Discord wird Vorstandsvorsitzender der ROOST-Stiftung
  • Initiative zielt auf Unterstützung kleinerer Unternehmen und Organisationen ab

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