Platz da, Crocs: Die hässlichsten Schuhe der Welt sind von KI entworfen
Eine KI-generierte und 3D-gedruckte Sandale sorgt für Aufsehen in der Schuhbranche. Das Startup Syntilay präsentiert mit "Slide" ein futuristisches Schuhkonzept, das von Reebok-Mitgründer Joe Foster unterstützt wird. Doch das hat einen (satten) Preis: 150 Dollar.
Der Entstehungsprozess des Syntilay Slide ist bemerkenswert: Zunächst generierte die KI Midjourney ein grundlegendes Schuhdesign. Dieses wurde von menschlichen Designern in eine Skizze umgesetzt, die wiederum von der KI Vizcom in ein 3D-Modell umgewandelt wurde. Eine weitere KI entwarf schließlich die Oberflächenstruktur der Sandale. Das Ergebnis erinnert optisch an eine Mischung aus Crocs und Adilette.
Cooler Alien-Schuh oder außerirdisch hässlich? Entscheidet selbst
Wie New Atlas berichtet, soll nicht nur das Design der Sandale innovativ sein. Auch der Bestellprozess ist neuartig: Vor dem Kauf müssen Interessenten nämlich ihre Füße mit dem Smartphone scannen. Anhand dieser Daten wird jeder Schuh individuell an die Fußform des Käufers angepasst und aus thermoplastischem Polyurethan (TPU) 3D-gedruckt. Das Material soll besonders elastisch, öl- und abriebbeständig sowie waschbar sein.
Hinter dem Projekt steht der 25-jährige Unternehmer Ben Weiss, der bereits Erfahrungen mit Podcasts, NFTs und einer Sneaker-Marke gesammelt hat. Unterstützung erhält er von niemand Geringerem als Joe Foster, dem 89-jährigen Mitgründer von Reebok. Foster, der Reebok zu einem Milliarden-Unternehmen aufbaute, zeigt sich begeistert von dem innovativen Konzept.
Die Ambitionen des Startups sind groß: Nach einer ersten Produktionscharge von einigen tausend Paaren plant Syntilay, individuelle KI-generierte Schuhdesigns anzubieten. Damit wollen sie den lukrativen US-Schuhmarkt erobern, der laut Prognosen bis 2028 ein Volumen von 104 Milliarden Dollar erreichen soll.
Zudem bleibt abzuwarten, wie sich die KI-generierten und 3D-gedruckten Schuhe im Alltag bewähren. Während die individuelle Anpassung an den Fuß des Trägers vielversprechend klingt, müssen sich Langlebigkeit und Tragekomfort erst noch in der Praxis beweisen.
Siehe auch:
KI und 3D-Druck revolutionieren die Schuhproduktion
Die Schuhbranche erlebt gerade eine technologische Revolution - das zumindest stellen sich die Gründer des Startups Syntilay vor. Denn man hat mit Slide die nach eigenen Angaben erste kommerziell erhältliche Sandale auf den Markt gebracht, die vollständig von künstlicher Intelligenz (KI) entworfen und mittels 3D-Druck hergestellt wurde. Das futuristische Schuhkonzept soll die Grenzen zwischen Technologie und Mode verschwimmen lassen - dürfte aber auch die ästhetischen Grenzen von so manchem auf die Probe stellen. Denn einige werden den Schuh wohl für futuristisch, andere aber auch schlichtweg für hässlich halten.Der Entstehungsprozess des Syntilay Slide ist bemerkenswert: Zunächst generierte die KI Midjourney ein grundlegendes Schuhdesign. Dieses wurde von menschlichen Designern in eine Skizze umgesetzt, die wiederum von der KI Vizcom in ein 3D-Modell umgewandelt wurde. Eine weitere KI entwarf schließlich die Oberflächenstruktur der Sandale. Das Ergebnis erinnert optisch an eine Mischung aus Crocs und Adilette.
Cooler Alien-Schuh oder außerirdisch hässlich? Entscheidet selbst
Wie New Atlas berichtet, soll nicht nur das Design der Sandale innovativ sein. Auch der Bestellprozess ist neuartig: Vor dem Kauf müssen Interessenten nämlich ihre Füße mit dem Smartphone scannen. Anhand dieser Daten wird jeder Schuh individuell an die Fußform des Käufers angepasst und aus thermoplastischem Polyurethan (TPU) 3D-gedruckt. Das Material soll besonders elastisch, öl- und abriebbeständig sowie waschbar sein.
Hinter dem Projekt steht der 25-jährige Unternehmer Ben Weiss, der bereits Erfahrungen mit Podcasts, NFTs und einer Sneaker-Marke gesammelt hat. Unterstützung erhält er von niemand Geringerem als Joe Foster, dem 89-jährigen Mitgründer von Reebok. Foster, der Reebok zu einem Milliarden-Unternehmen aufbaute, zeigt sich begeistert von dem innovativen Konzept.
Die Ambitionen des Startups sind groß: Nach einer ersten Produktionscharge von einigen tausend Paaren plant Syntilay, individuelle KI-generierte Schuhdesigns anzubieten. Damit wollen sie den lukrativen US-Schuhmarkt erobern, der laut Prognosen bis 2028 ein Volumen von 104 Milliarden Dollar erreichen soll.
Skepsis trotz Innovation
Trotz des innovativen Ansatzes bleiben Fragen offen. Mit einem Preis von 149,99 Dollar pro Paar ist der Syntilay Slide alles andere als ein Schnäppchen. Auch das ungewöhnliche Design dürfte nicht jedermanns Geschmack treffen. Kritiker vergleichen die Optik mit den anfänglich belächelten Crocs, die sich trotz - oder gerade wegen - ihres eigenwilligen Aussehens zu einem Milliardengeschäft entwickelten.Zudem bleibt abzuwarten, wie sich die KI-generierten und 3D-gedruckten Schuhe im Alltag bewähren. Während die individuelle Anpassung an den Fuß des Trägers vielversprechend klingt, müssen sich Langlebigkeit und Tragekomfort erst noch in der Praxis beweisen.
Zusammenfassung
- KI-generierte und 3D-gedruckte Sandale 'Slide' von Startup Syntilay
- Futuristisches Design durch KI-Prozess: Midjourney, Vizcom und weitere KI
- Individuelle Anpassung durch Smartphone-Scan der Füße vor Bestellung
- Unterstützung durch Reebok-Mitgründer Joe Foster (89 Jahre)
- Preis von 149,99 Dollar pro Paar trotz innovativem Konzept recht hoch
- Vergleiche mit anfänglich belächelten, später erfolgreichen Crocs
- Bewährung im Alltag, Langlebigkeit und Tragekomfort stehen noch aus
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