Milliarden-Deal steht: Rivian soll VW aus der Software-Patsche helfen
Volkswagen intensiviert die Zusammenarbeit mit dem US-Elektroautobauer Rivian und erhöht die geplante Investition auf 5,8 Milliarden Dollar. Die Partnerschaft mit dem Tesla-Rivalen soll VW den Durchbruch bei der Elektroauto-Software bringen und 2027 erste Resultate zeigen.
Im Zentrum der Kooperation steht die von Rivian entwickelte zonale Elektronik-Architektur. Diese zeichnet sich durch eine deutlich reduzierte Anzahl an Steuergeräten im Vergleich zu herkömmlichen Systemen aus. Der Volkswagen-Konzern plant, diese Technologie in allen elektrischen Fahrzeugsegmenten einzusetzen - vom Kompaktwagen bis zum Premium-SUV.
Die ersten Fahrzeuge mit der gemeinsam weiterentwickelten Architektur sollen 2027 auf den Markt kommen.
Für Rivian bedeutet die Partnerschaft eine wichtige finanzielle Stärkung - das Unternehmen verzeichnete im vergangenen Quartal bei 10.000 ausgelieferten Fahrzeugen einen Verlust von 392 Millionen Dollar (etwa 369 Millionen Euro).
Was haltet ihr von VWs Entscheidung, bei der Software-Entwicklung auf die Expertise von Rivian zu setzen? Teilt eure Gedanken zur Milliardeninvestition in den Kommentaren mit uns.
Siehe auch:
Milliardeninvestition in die E-Auto-Zukunft
Volkswagen verstärkt sein Engagement im Bereich der Elektromobilität: Der Konzern erhöht seine geplante Investition in das Gemeinschaftsunternehmen mit dem US-Elektroautobauer Rivian um 800 Millionen auf insgesamt 5,8 Milliarden Dollar (etwa 5,46 Milliarden Euro). Die Wolfsburger erwarten von der Partnerschaft einen entscheidenden Fortschritt bei der Entwicklung moderner Elektroauto-Software.Im Zentrum der Kooperation steht die von Rivian entwickelte zonale Elektronik-Architektur. Diese zeichnet sich durch eine deutlich reduzierte Anzahl an Steuergeräten im Vergleich zu herkömmlichen Systemen aus. Der Volkswagen-Konzern plant, diese Technologie in allen elektrischen Fahrzeugsegmenten einzusetzen - vom Kompaktwagen bis zum Premium-SUV.
Die ersten Fahrzeuge mit der gemeinsam weiterentwickelten Architektur sollen 2027 auf den Markt kommen.
Weitreichende strategische Neuausrichtung
Nach Informationen des Manager Magazins werden ein Modell der neuen US-Marke Scout sowie ein Porsche-SUV als erste Fahrzeuge mit der neuen Technologie ausgestattet. VW-Vorstandsvorsitzender Oliver Blume beabsichtigt, die Architektur danach sukzessive auf sämtliche Konzernmarken auszuweiten.Für Rivian bedeutet die Partnerschaft eine wichtige finanzielle Stärkung - das Unternehmen verzeichnete im vergangenen Quartal bei 10.000 ausgelieferten Fahrzeugen einen Verlust von 392 Millionen Dollar (etwa 369 Millionen Euro).
Die Partnerschaft mit Rivian ist ein entscheidender Schritt für unsere Elektromobilitätsstrategie. Wir erwarten, dass diese Zusammenarbeit uns einen signifikanten Vorsprung in der Entwicklung fortschrittlicher E-Auto-Software verschaffen wird.Infografik VW, Tesla & Co: Diese Hersteller führen Deutschlands E-Auto-Markt an
Vorteile der Rivian-Technologie für VW
Die Zusammenarbeit mit Rivian bringt für Volkswagen mehrere Vorteile:- Reduzierte Komplexität: Weniger Steuergeräte bedeuten eine vereinfachte Fahrzeugelektronik
- Kosteneffizienz: Durch die optimierte Architektur können Produktionskosten gesenkt werden
- Skalierbarkeit: Die Technologie lässt sich auf verschiedene Fahrzeugklassen anwenden
- Innovationsschub: Zugang zu fortschrittlicher US-Technologie im E-Auto-Bereich
Ausblick auf die E-Auto-Zukunft von VW
Mit dieser Partnerschaft positioniert sich Volkswagen stark für die Zukunft der Elektromobilität. Die Implementierung der Rivian-Technologie wird voraussichtlich in folgenden Schritten erfolgen:- Entwicklung und Anpassung der Software für VW-Modelle
- Testphase in ausgewählten Fahrzeugen (Scout und Porsche)
- Schrittweise Einführung in weitere Konzernmarken
- Vollständige Integration in alle E-Auto-Segmente bis 2030
Was haltet ihr von VWs Entscheidung, bei der Software-Entwicklung auf die Expertise von Rivian zu setzen? Teilt eure Gedanken zur Milliardeninvestition in den Kommentaren mit uns.
Zusammenfassung
- VW erhöht Investition in Kooperation mit Rivian auf 5,8 Mrd. Dollar
- Partnerschaft soll VW Fortschritt bei Elektroauto-Software bringen
- Rivians zonale Elektronik-Architektur steht im Zentrum der Kooperation
- Erste Fahrzeuge mit neuer Technologie sollen 2027 auf den Markt kommen
- Scout-Modell und Porsche-SUV erhalten neue Architektur als Erste
- VW erwartet signifikanten Vorsprung in E-Auto-Software-Entwicklung
- Zusammenarbeit bringt reduzierte Komplexität und Kosteneffizienz
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