X-Exodus: Elon Musk scheucht mit neuer Idee über 1 Mio. Nutzer davon
Die Social-Media-Plattform hat sich seit ihrer Übernahme durch den Tech-Milliardär stark verändert. Jetzt führt die de facto Abschaffung der Blockieren-Funktion dazu, dass eine riesige Anzahl an Nutzern dem Kurznachrichtendienst den Rücken kehrt und zur Konkurrenz wechselt.
Daher hatte der Besitzer der Plattform schon letztes Jahr angekündigt, die Funktion entfernen zu wollen. Laut TechRadar hat man bei X nun damit begonnen. Allerdings verschwindet das Blockieren nicht komplett. Dennoch erfüllt es in seiner neuen Form kaum noch seinen eigentlichen Zweck.
Denn jemanden zu blockieren, heißt in Zukunft nur noch, dass die Person nicht mehr mit den Posts interagieren kann. Lesen geht aber weiterhin. Dadurch ist es etwa für Stalker oder Trolle weiterhin möglich, eine Person zu verfolgen.
Mit einer Mitteilung auf der eigenen Plattform begrüßte das Bluesky-Team am 18. Oktober dann über 1,2 Millionen neue Nutzer. Mittlerweile dürfte die Zahl noch einmal angewachsen sein. Insgesamt haben damit 12 Millionen Menschen einen Account beim X-Konkurrenten. Mit über 600 Millionen geschätzten Nutzern bewegt sich X aber weiterhin in einer ganz anderen Liga.
Siehe auch:
X schafft das Blockieren ab
Die Blockieren-Funktion ist eine verbreitete Möglichkeit, um zu kontrollieren, wer das eigene Social-Media-Profil sehen kann. Alle Plattformen wie etwa Facebook, Instagram und auch X stellen ihren Nutzern dieses Feature zur Verfügung. Das ändert sich nun aber. Denn für Elon Musk macht das Blockieren "keinen Sinn".Daher hatte der Besitzer der Plattform schon letztes Jahr angekündigt, die Funktion entfernen zu wollen. Laut TechRadar hat man bei X nun damit begonnen. Allerdings verschwindet das Blockieren nicht komplett. Dennoch erfüllt es in seiner neuen Form kaum noch seinen eigentlichen Zweck.
Denn jemanden zu blockieren, heißt in Zukunft nur noch, dass die Person nicht mehr mit den Posts interagieren kann. Lesen geht aber weiterhin. Dadurch ist es etwa für Stalker oder Trolle weiterhin möglich, eine Person zu verfolgen.
Nutzer strömen zur Konkurrenz
Mit der erneuten Bestätigung dieser Anpassung durch einen Post des Engineering-Accounts von X am 16. Oktober scheint man jetzt eine Flut an Nutzern von der Plattform vergrault zu haben. So berichtet Konkurrent Bluesky, ein Projekt des ehemaligen Mitgründers und Twitter-CEOs Jack Dorsey, dass man in den zwölf Stunden seit der Ankündigung über 100.000 neue Nutzer hinzugewonnen hat. Dieser immense Andrang hatte sogar dazu geführt, dass die Server des Dienstes kurzzeitig in die Knie gezwungen wurden.Mit einer Mitteilung auf der eigenen Plattform begrüßte das Bluesky-Team am 18. Oktober dann über 1,2 Millionen neue Nutzer. Mittlerweile dürfte die Zahl noch einmal angewachsen sein. Insgesamt haben damit 12 Millionen Menschen einen Account beim X-Konkurrenten. Mit über 600 Millionen geschätzten Nutzern bewegt sich X aber weiterhin in einer ganz anderen Liga.
Weitere Gründe für Nutzerabwanderung
Neben der angepassten Block-Funktion spielen vermutlich auch die KI-Pläne von X eine Rolle bei der Abwanderung der Nutzer. So ist es Drittanbietern in Zukunft möglich, ihre Modelle mit den Inhalten der Plattform zu trainieren. Ebenso hatte die vorübergehende Abschaltung von X in Brasilien zu einem Wechsel vieler Nutzer zu Bluesky geführt.
Zusammenfassung
- X ändert Block-Funktion: Geblockte können Posts weiterhin lesen
- Elon Musk hält Blockieren für sinnlos und will Funktion entfernen
- Nutzer wandern massenhaft zu Konkurrenzplattform Bluesky ab
- Bluesky gewinnt über 1,2 Millionen neue Nutzer binnen kurzer Zeit
- KI-Pläne und Abschaltung von X in Brasilien treiben Nutzer ebenfalls weg
- Bluesky erreicht insgesamt 12 Millionen registrierte Accounts
- X spielt mit geschätzten 600 Millionen Nutzern weiterhin in anderer Liga
Siehe auch:
- KI auf X: Grok analysiert all eure Posts - So geht der Opt-out
- Nach Trump-Attentat: Musk spendet, X verbreitet Verschwörungstheorie
- Hohe Strafe droht: EU stellt bei Twitter/X schwerwiegende Verstöße fest
- Twitter/X erlaubt offiziell Verbreitung von Erotik und Pornografie
- Twitter/X: Nur zahlende Nutzer sollen Beiträge veröffentlichen können
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