Musk feiert 'Erfolg': Konzerne schalten wieder Werbung auf X/Twitter
Elon Musk, der Tesla-Chef und Besitzer von X, feiert es als Erfolg eigener Bemühungen, doch dies liegt eher an der politischen Realität in Folge der erneuten Präsidentschaft von Donald Trump in den USA: Viele bekannte Marken schalten jetzt wieder Werbung bei dem Dienst.
Er weiß es zu schätzen, dass viele große Marken wieder Werbung auf seiner Plattform schalten, so Musk. Dies sei X-CEO Linda Yaccarino und der harten Arbeit des Teams hinter dem Dienst zu verdanken, die das Vertrauen in die Plattform wieder aufgebaut und sichergestellt hätten, dass die Anzeigen der Werbetreibenden nur dort auftauchen, wo diese dies auch wünschten.
Tatsächlich dürfte es weniger an irgendwelchen angeblichen Bemühungen für eine zumindest für die großen US-Konzerne "sichere" Platzierung ihrer Werbeinhalte auf X/Twitter liegen, dass diese jetzt wieder bei dem Dienst aktiv Anzeigenplätze kaufen. Stattdessen nennt etwa die Financial Times in einem Bericht den wachsenden Einfluss von Elon Musk selbst auf die neue US-Regierung unter Trump als Grund.
Experten gehen demnach davon aus, dass die neue US-Regierung unter Umständen gegen die Interessen bestimmter Unternehmen handeln könnte, wenn diese Musks Plattform, auf der der erneut gewählte US-Präsident Trump eines der Konten mit den meisten Abonnenten innehat und seit einiger Zeit nach einer langen Sperre auch wieder nutzen darf, weiter als Werbekunden fernbleiben.
Ein besonders prominentes Beispiel dafür ist der britische Konzern Unilever, der ursprünglich Teil einer Gruppe von Firmen war, die sich von X verabschiedet hatten, inzwischen aber mit seinen Marken seit Kurzem ebenfalls wieder Werbung dort schaltet. Dass Musk entscheidenden Einfluss auf Trump haben könnte, lässt sich auch daran erkennen, dass er als Co-Chef einer neu zu schaffenden Behörde für die Steigerung der Effizienz der Regierung Teil des Teams des künftigen US-Präsidenten werden soll.
Dieses "Department of Government Efficiency" (kurz DOGE) dürfte hingegen dafür zuständig sein, möglichst viele bisher selbstverständliche Teile der Regierungsarbeit und staatlichen Aufgaben in den USA abzuschaffen. Dadurch dürften viele Firmen aus den USA und dem Ausland auch ihre Einnahmen aus Staatsaufträgen bedroht sehen, weshalb sie nun Wege suchen, sich mit Musk und damit auch Trump gut zu stellen.
Siehe auch:
Musk sieht Grund in guter Arbeit des X-Teams
Wie Musk, der Twitter bekanntermaßen vor einigen Jahren für 44 Milliarden Dollar gekauft und seitdem zu "X" umbenannt hat, in einem Post auf der Plattform verlauten ließ, kehren viele große Werbetreibende nach einem langen Boykott wieder als Werbekunden zu X zurück. Er zitierte einen Post, der weitere Angaben darüber machte, wer jetzt wieder Werbung bei X/Twitter schaltet.Er weiß es zu schätzen, dass viele große Marken wieder Werbung auf seiner Plattform schalten, so Musk. Dies sei X-CEO Linda Yaccarino und der harten Arbeit des Teams hinter dem Dienst zu verdanken, die das Vertrauen in die Plattform wieder aufgebaut und sichergestellt hätten, dass die Anzeigen der Werbetreibenden nur dort auftauchen, wo diese dies auch wünschten.
IBM, Disney, Warner & Co werben wieder bei X/Twitter
Konkret wurden IBM, Disney, Comcast, Warner Bros. Lionsgate und andere große US-Firmen genannt, die jetzt wieder bei X Werbung verbreiten. Alle diese Firmen hatten nach von Berichten über die Einblendung ihrer Anzeigen neben fragwürdigen oder gar illegalen Posts, die Hassrede oder Hetze enthalten, ihre Werbeaktivitäten bei X/Twitter eingestellt.Tatsächlich dürfte es weniger an irgendwelchen angeblichen Bemühungen für eine zumindest für die großen US-Konzerne "sichere" Platzierung ihrer Werbeinhalte auf X/Twitter liegen, dass diese jetzt wieder bei dem Dienst aktiv Anzeigenplätze kaufen. Stattdessen nennt etwa die Financial Times in einem Bericht den wachsenden Einfluss von Elon Musk selbst auf die neue US-Regierung unter Trump als Grund.
Nutzer wandern ab, Konzerne suchen Gunst von Musk
Während viele bisherige X/Twitter-Nutzer ihre Aktivitäten reduzieren oder gar einstellen, weil der Dienst immer mehr zu einer Plattform für die Verbreitung von Rassismus und Verschwörungstheorien sowie natürlich Propaganda der US-Republikaner und ihrer Unterstützer verkommt, versuchen sich die großen Firmen vor allem die Gunst von Musk und damit letztlich auch Donald Trump zu verschaffen, in dem sie dort Werbung schalten, heißt es.Experten gehen demnach davon aus, dass die neue US-Regierung unter Umständen gegen die Interessen bestimmter Unternehmen handeln könnte, wenn diese Musks Plattform, auf der der erneut gewählte US-Präsident Trump eines der Konten mit den meisten Abonnenten innehat und seit einiger Zeit nach einer langen Sperre auch wieder nutzen darf, weiter als Werbekunden fernbleiben.
Musk schickte Werbekunden einst in die Wüste
Als die großen Firmen vor rund einem Jahr ihren Rückzug von X/Twitter als Werbeplattform verkündeten, hatte Musk sie noch mit einem "go fuck yourself" reagiert. Allerdings hatte er auch vor der Wahl von Trump vorhergesagt, dass der Werbeboykott bei einem Sieg wohl schnell wieder aufgegeben werden dürfte.Ein besonders prominentes Beispiel dafür ist der britische Konzern Unilever, der ursprünglich Teil einer Gruppe von Firmen war, die sich von X verabschiedet hatten, inzwischen aber mit seinen Marken seit Kurzem ebenfalls wieder Werbung dort schaltet. Dass Musk entscheidenden Einfluss auf Trump haben könnte, lässt sich auch daran erkennen, dass er als Co-Chef einer neu zu schaffenden Behörde für die Steigerung der Effizienz der Regierung Teil des Teams des künftigen US-Präsidenten werden soll.
Dieses "Department of Government Efficiency" (kurz DOGE) dürfte hingegen dafür zuständig sein, möglichst viele bisher selbstverständliche Teile der Regierungsarbeit und staatlichen Aufgaben in den USA abzuschaffen. Dadurch dürften viele Firmen aus den USA und dem Ausland auch ihre Einnahmen aus Staatsaufträgen bedroht sehen, weshalb sie nun Wege suchen, sich mit Musk und damit auch Trump gut zu stellen.
Zusammenfassung
- Große Marken kehren als Werbekunden zu X/Twitter zurück
- Musk sieht Rückkehr der Werbetreibenden als Erfolg eigener Bemühungen
- Tatsächlicher Grund: Wachsender Einfluss Musks auf neue US-Regierung
- Firmen wollen sich Gunst von Musk und Trump sichern
- X/Twitter entwickelt sich zur Plattform für Rassismus und Propaganda
- Musk soll Teil des Teams des künftigen US-Präsidenten werden
- Unternehmen fürchten Verlust von Staatsaufträgen durch neue Behörde 'DOGE'
Siehe auch:
- Musk schießt Eigentor: Trumps Social Network mehr Wert als Twitter/X
- X-Exodus: Elon Musk scheucht mit neuer Idee über 1 Mio. Nutzer davon
- Niedergang geht weiter: Elon Musks X hat 79 Prozent an Wert verloren
- Bizarre Situation: Elon Musks Starlink blockiert jetzt Elon Musks X
- Dreiste YouTube-Kopie? Neue Streaming-App von Elon Musks X startet
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