Nach Trump-Attentat: Musk spendet, X verbreitet Verschwörungstheorie
Bei einer gestrigen Wahlkampfveranstaltung wurden Schüsse auf Donald Trump abgefeuert. Er erlitt leichte Verletzungen am linken Ohr. Ein anderer Mann wurde getötet. Jetzt kursieren wilde Verschwörungstheorien auf X, die von der Plattform befördert werden.
Aber auch andere Beiträge, die behaupten, die demokratische Partei habe Trump umbringen wollen, kursieren. Es sollte niemanden wundern, dass dabei keine der Behauptungen durch irgendwelchen Fakten gestützt werden.
Ganz nach Elon Musks Vorstellung von Redefreiheit werden diese Theorien durch den Algorithmus auf X dennoch im großen Stile weiterverbreitet und könnten für noch mehr Zündstoff zwischen den beiden Lagern der Trump-Anhänger und dessen Gegnern sorgen.
Auch Meta führte seine Nutzer auf Facebook eher zu Beiträgen vertrauenswürdigen Ursprungs. Selbst auf Threads, dem direkten Konkurrenten von X, gab es nur vereinzelt Verschwörungstheorien, die im Trends-Bereich auftauchten.
Auch Elon Musk selbst meldete sich nach dem Attentat über X zu Wort und versicherte Trump seine volle Unterstützung.
Siehe auch: Bitcoin auf Höhenflug nach Angriff auf Trump
Siehe auch:
X verbreitet Verschwörungstheorien
Gerade findet man in der Trend-Sektion der Social-Media-Plattform etliche Posts zu dem Vorfall rund um Donald Trumps Wahlkampfauftritt. Unter Hashtags wie #falseflag sind auch solche Nachrichten, die davon sprechen, das Attentat sei inszeniert gewesen und von Trump selbst geplant worden.Aber auch andere Beiträge, die behaupten, die demokratische Partei habe Trump umbringen wollen, kursieren. Es sollte niemanden wundern, dass dabei keine der Behauptungen durch irgendwelchen Fakten gestützt werden.
Ganz nach Elon Musks Vorstellung von Redefreiheit werden diese Theorien durch den Algorithmus auf X dennoch im großen Stile weiterverbreitet und könnten für noch mehr Zündstoff zwischen den beiden Lagern der Trump-Anhänger und dessen Gegnern sorgen.
Anderer Umgang bei Facebook und Co.
Andere Social-Media-Plattformen gehen dagegen anders mit etwaigen Behauptungen um. Laut The Verge lenkte YouTube die Zuschauer vor allem zu News-Beiträgen und anderen Video-Inhalten von verifizierten Quellen und Nachrichtenagenturen.Auch Meta führte seine Nutzer auf Facebook eher zu Beiträgen vertrauenswürdigen Ursprungs. Selbst auf Threads, dem direkten Konkurrenten von X, gab es nur vereinzelt Verschwörungstheorien, die im Trends-Bereich auftauchten.
Auch Elon Musk selbst meldete sich nach dem Attentat über X zu Wort und versicherte Trump seine volle Unterstützung.
Musk spendet für Trump
Zudem berichtet Bloomberg, dass der Milliardär hinter Tesla und SpaceX im Rahmen des US-Wahlkampfs eine Spende an America PAC geleistet hat, eine Gruppe, die Trump vor allem in den sogenannten Swing-States unterstützt. Damit könnte Musks Einfluss in der Politik weiter wachsen. Schon in der Vergangenheit hatte er Trump in dessen Zeit als US-Präsident zu Themen wie Kryptowährungen beraten.Siehe auch: Bitcoin auf Höhenflug nach Angriff auf Trump
Was genau ist passiert?
Bei einer Wahlkampfveranstaltung in Butler, Pennsylvania, wurde Ex-US-Präsident Donald Trump Ziel eines Attentats. Während seiner Rede fielen plötzlich mehrere Schüsse, die Trump am rechten Ohr verletzten.
Der mutmaßliche Attentäter feuerte von einer erhöhten Position außerhalb des Versammlungsorts. Sicherheitskräfte reagierten schnell und brachten Trump in Sicherheit. Der Vorfall ereignete sich kurz vor dem Nominierungsparteitag der Republikaner.
Der mutmaßliche Attentäter feuerte von einer erhöhten Position außerhalb des Versammlungsorts. Sicherheitskräfte reagierten schnell und brachten Trump in Sicherheit. Der Vorfall ereignete sich kurz vor dem Nominierungsparteitag der Republikaner.
Wer ist der mutmaßliche Täter?
Das FBI identifizierte den mutmaßlichen Täter als den 20-jährigen Thomas Matthew Crooks aus Pennsylvania. Er stammt aus Bethel Park, etwa 70 Kilometer südlich des Tatorts.
Crooks war im Wählerverzeichnis als Mitglied der Republikaner eingetragen. Interessanterweise spendete er mit 17 Jahren an eine Gruppierung, die Geld für linksgerichtete Politiker sammelt. Über sein genaues Motiv ist noch nichts bekannt.
Crooks war im Wählerverzeichnis als Mitglied der Republikaner eingetragen. Interessanterweise spendete er mit 17 Jahren an eine Gruppierung, die Geld für linksgerichtete Politiker sammelt. Über sein genaues Motiv ist noch nichts bekannt.
Wie verlief die Tat genau?
Die Schüsse fielen um 18:08 Uhr Ortszeit, kurz nach Beginn von Trumps Rede. Insgesamt wurden sechs Schüsse abgefeuert. Trump ging zunächst in Deckung und wurde dann von Sicherheitskräften abgeschirmt.
Etwa 22 Sekunden nach den ersten Schüssen wurde Trump von der Bühne zu seinem Wagen eskortiert. Der mutmaßliche Schütze wurde laut Secret Service "neutralisiert". Ein Video soll den Täter bewaffnet auf einem Dach liegend zeigen.
Etwa 22 Sekunden nach den ersten Schüssen wurde Trump von der Bühne zu seinem Wagen eskortiert. Der mutmaßliche Schütze wurde laut Secret Service "neutralisiert". Ein Video soll den Täter bewaffnet auf einem Dach liegend zeigen.
Gibt es weitere Opfer?
Neben dem getöteten mutmaßlichen Attentäter starb auch ein Zuschauer. Zwei weitere Personen wurden schwer verletzt. Augenzeugen berichteten von einem Mann mit tödlichem Kopfschuss und einer Frau mit Verletzungen an Arm oder Hand.
Ein anwesender Notarzt eilte einem Verletzten zu Hilfe, der zwischen Bänken eingeklemmt war und ebenfalls einen Kopfschuss erlitten hatte. Die genaue Zahl der Verletzten ist noch nicht abschließend geklärt.
Ein anwesender Notarzt eilte einem Verletzten zu Hilfe, der zwischen Bänken eingeklemmt war und ebenfalls einen Kopfschuss erlitten hatte. Die genaue Zahl der Verletzten ist noch nicht abschließend geklärt.
Wie geht es Donald Trump?
Laut seinem Team ist Trump wohlauf. Er erlitt eine Verletzung am rechten Ohr, die er selbst als Durchbohrung durch eine Kugel beschrieb. Trump schilderte, er habe ein zischendes Geräusch gehört und sofort gespürt, wie die Kugel die Haut durchschlug.
Trotz des Schocks zeigte sich Trump nach dem Vorfall kämpferisch und reckte die Faust in Richtung seiner Anhänger. Er wurde zur Behandlung seiner Verletzung in Sicherheit gebracht.
Trotz des Schocks zeigte sich Trump nach dem Vorfall kämpferisch und reckte die Faust in Richtung seiner Anhänger. Er wurde zur Behandlung seiner Verletzung in Sicherheit gebracht.
Wie reagierte das Weiße Haus?
Präsident Joe Biden wurde um 18:50 Uhr über den Vorfall informiert. Er verurteilte die Tat scharf und betonte, es gebe in den USA "keinen Platz für diese Art von Gewalt". Biden bezeichnete die Tat als "krank".
Später am Abend telefonierte Biden mit Trump und kehrte vorzeitig nach Washington zurück. Das Weiße Haus betonte die Ernsthaftigkeit der Situation und die Notwendigkeit, solche Gewalttaten zu verhindern.
Später am Abend telefonierte Biden mit Trump und kehrte vorzeitig nach Washington zurück. Das Weiße Haus betonte die Ernsthaftigkeit der Situation und die Notwendigkeit, solche Gewalttaten zu verhindern.
Gab es Sicherheitslücken?
Das FBI zeigte sich überrascht über den Freiraum, den der Schütze offenbar hatte. Agent Kevin Rojek bezeichnete es als "erstaunlich", dass so viele Schüsse abgegeben werden konnten. Es scheint, als hätten die Behörden den Schützen erst bemerkt, als die Schüsse fielen.
Die genauen Umstände, die zu dieser Sicherheitslücke führten, sind noch Gegenstand der Ermittlungen. Der Secret Service war für die Überwachung des Veranstaltungsortes verantwortlich, unterstützt von der Staatspolizei Pennsylvania.
Die genauen Umstände, die zu dieser Sicherheitslücke führten, sind noch Gegenstand der Ermittlungen. Der Secret Service war für die Überwachung des Veranstaltungsortes verantwortlich, unterstützt von der Staatspolizei Pennsylvania.
Wie gehen die Ermittlungen weiter?
Die Ermittlungen konzentrieren sich auf den Heimatort des mutmaßlichen Täters in Bethel Park. Dort sind zahlreiche Polizeifahrzeuge und Spezialisten zur Entschärfung von Sprengsätzen im Einsatz. Die Umgebung des Wohnsitzes wurde abgesperrt.
Die Flugaufsicht FAA hat den Luftraum über Bethel Park aus Sicherheitsgründen gesperrt. Die Ermittler suchen nach Hinweisen auf das Motiv des Täters und mögliche Verbindungen oder Vorbereitungen für die Tat.
Die Flugaufsicht FAA hat den Luftraum über Bethel Park aus Sicherheitsgründen gesperrt. Die Ermittler suchen nach Hinweisen auf das Motiv des Täters und mögliche Verbindungen oder Vorbereitungen für die Tat.
Zusammenfassung
- Donald Trump bei Wahlkampf in Pennsylvania beschossen
- Er erlitt leichte Verletzungen am linken Ohr
- Ein anderer Mann wurde bei dem Vorfall getötet
- Social-Media-Plattform X fördert die Verbreitung von Verschwörungstheorien
- Hashtags wie #falseflag zeigen Posts mit haltlosen Attentatsvorwürfen
- Andere Plattformen wie YouTube und Facebook fördern verifizierte Quellen
- Elon Musk unterstützt Trumps Wahlkampf jetzt finanziell durch Spenden
Siehe auch:
- Hohe Strafe droht: EU stellt bei Twitter/X schwerwiegende Verstöße fest
- Twitter/X erlaubt offiziell Verbreitung von Erotik und Pornografie
- Tschüss Twitter! Umzug zu X.com nun nahezu abgeschlossen
- Twitter/X: Nur zahlende Nutzer sollen Beiträge veröffentlichen können
- Twitter/X: Nutzer-Tweets werden ohne Ankündigung einfach verändert
Thema:
Beiträge aus dem Forum
Interessante Links
Neue Nachrichten
- Aktuelle Technik-Blitzangebote von Amazon im Überblick
- The Witcher: CD Projekt plant angeblich neues Multiplayer-Spiel
- Forscher bauen aus alten Handys erstaunlich leistungsstarke Server
- Xbox-Exodus: Chef von Microsofts Spielestudios geht
- Galaxy A27: Samsung leakt sein neues Jedermann-Smartphone selbst
- Spiele als Dauerwerbesendung: EA plant Reklame 'direkt im Gameplay'
- Nutzen umstritten, UK bannt dennoch Social Media für Unter-16-Jährige
Videos
Neueste Downloads
Beliebte Nachrichten
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen