KI auf X: Grok analysiert all eure Posts - so geht der Opt-out
Seit Längerem nutzt der Kurznachrichtendienst die öffentlichen Posts all seiner Nutzer, um die hauseigene KI namens Grok zu trainieren. Wer das nicht will, muss dem aktiv widersprechen. Wir zeigen, wo die entsprechende Option in den Einstellungen zu finden ist.
"Widersprechen" ist an dieser Stelle mit Absicht gewählt. Denn standardmäßig ist die Option aktiviert. Wer also nicht aktiv in die Einstellungen geht, zum betreffenden Unterpunkt navigiert und den richtigen Haken deaktiviert, der "stimmt zu", dass Grok alle öffentlichen Posts des eigenen Profils analysieren darf.
Rechts in der sich jetzt öffnenden Leiste findet man unter der Überschrift "Datenfreigabe und Personalisierung" den Unterpunkt "Grok". Klickt man darauf, kann man über das Abwählen des Häkchens die Erlaubnis zur Verwendung der eigenen Posts entziehen.
Hier kann man Grok die Erlaubnis entziehen, die eigenen Posts zum Training zu nutzen.
Im Gegensatz zu dem recht simplen Abwählen eines Kästchens war der Prozess bei der Social-Media-Plattform von Meta jedoch deutlich komplizierter. So musste ein Formular ausgefüllt werden und Anwender wurden gezwungen, Gründe für ihren Widerspruch anzuführen. Generell scheint jedoch ein Opt-out die Wahl der Konzerne zu sein, wenn es um das Trainieren einer KI mit Nutzerdaten geht.
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Siehe auch:
Grok trainiert mit Nutzerposts
Schon vor einigen Monaten hatte die Social-Media-Plattform X von Elon Musk damit begonnen, seine KI namens Grok mit den öffentlichen Posts seiner Nutzer zu trainieren. Erst kürzlich fügte die Plattform eine Option in den Einstellungen hinzu, mit der Nutzer der Verwendung ihrer Posts durch Grok jetzt widersprechen können."Widersprechen" ist an dieser Stelle mit Absicht gewählt. Denn standardmäßig ist die Option aktiviert. Wer also nicht aktiv in die Einstellungen geht, zum betreffenden Unterpunkt navigiert und den richtigen Haken deaktiviert, der "stimmt zu", dass Grok alle öffentlichen Posts des eigenen Profils analysieren darf.
So geht der Opt-Out
Wer das nicht möchte, kann sein Profil entweder auf komplett privat stellen oder X die Erlaubnis entziehen. Dazu klickt man Links in der Leiste auf "Mehr" und navigiert anschließend zum Punkt "Einstellungen und Datenschutz". Von hier aus geht es weiter zu "Datenschutz und Sicherheit".Rechts in der sich jetzt öffnenden Leiste findet man unter der Überschrift "Datenfreigabe und Personalisierung" den Unterpunkt "Grok". Klickt man darauf, kann man über das Abwählen des Häkchens die Erlaubnis zur Verwendung der eigenen Posts entziehen.
Hier kann man Grok die Erlaubnis entziehen, die eigenen Posts zum Training zu nutzen.
Noch kein Opt-Out per App möglich
Erst am Freitag hatte sich der offizielle Safety-Account von X mit einem Post gemeldet. Darin heißt es, die Option zum Opt-out sei momentan nur in der Web-Version der Plattform verfügbar, soll aber bald auch in den Apps auf Mobilgeräten hinzugefügt werden.Facebook mit ähnlicher Regelung
Erst vor gut zwei Monaten gab es bei Facebook eine weitestgehend identische Situation. Auch hier mussten Nutzer der Verwendung ihrer Daten, Bilder und Posts zu KI-Trainingszwecken explizit widersprechen.Im Gegensatz zu dem recht simplen Abwählen eines Kästchens war der Prozess bei der Social-Media-Plattform von Meta jedoch deutlich komplizierter. So musste ein Formular ausgefüllt werden und Anwender wurden gezwungen, Gründe für ihren Widerspruch anzuführen. Generell scheint jedoch ein Opt-out die Wahl der Konzerne zu sein, wenn es um das Trainieren einer KI mit Nutzerdaten geht.
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Zusammenfassung
- Social-Media-Plattform X trainiert KI Grok mit Nutzerposts
- Option zum Widerspruch gegen Datenverwendung versteckt
- Standardmäßig ist die Zustimmung zur Datennutzung aktiv
- Zum Widerspruch muss man tief in die Einstellungen gehen
- Opt-Out derzeit nur in der Web-Version von X verfügbar
- Facebook hatte kürzlich eine ähnliche Situation
- Facebook informierte Nutzer über KI-Datennutzung, X nicht
Siehe auch:
- Hohe Strafe droht: EU stellt bei Twitter/X schwerwiegende Verstöße fest
- Twitter/X erlaubt offiziell Verbreitung von Erotik und Pornografie
- Tschüss Twitter! Umzug zu X.com nun nahezu abgeschlossen
- Twitter/X: Nur zahlende Nutzer sollen Beiträge veröffentlichen können
- Twitter/X: Nutzer-Tweets werden ohne Ankündigung einfach verändert
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