Überraschende Wende: FIFA setzt nach EA-Aus auf Konamis eFootball

Die FIFA geht nach dem Ende der Partnerschaft mit EA neue Wege: In Zusammenarbeit mit Konami wird der FIFAe World Cup 2024 auf Basis von "eFootball" ausgetragen. Die Qualifikation für das E-Sport-Turnier startet bereits heute. Deutschland ist überraschend nicht dabei.
Electronic Arts, Ea, Fifa, Fifa 22
EA Sports

Neuausrichtung im digitalen Fußball

Der Fußball-Weltverband FIFA und der japanische Spieleentwickler Konami haben eine überraschende Partnerschaft für den E-Sport-Bereich bekannt gegeben. Nach dem Ende der langjährigen Zusammenarbeit mit Electronic Arts (EA) setzt die FIFA nun auf Konamis Free-to-Play-Fußballsimulation "eFootball" als Plattform für künftige E-Sport-Turniere.

Die Kooperation sieht vor, dass der FIFAe World Cup 2024 sowohl auf Mobilgeräten als auch auf Konsolen mit "eFootball" ausgetragen wird. Dabei sollen Spieler die Möglichkeit haben, ihre Nationen in E-Sport-Wettbewerben zu vertreten. Die Qualifikation für das Turnier hat bereits begonnen.

Diese Zusammenarbeit passt perfekt zu unserer Mission, den Fußball weltweit zu fördern und Spielern eine Plattform zu bieten, auf der sie ihr Können zeigen können.
Romy Gai, Chief Business Officer bei der FIFA
eFootball: FIFAe World Cup 2024 - Eröffnungs-Trailer

Teilnehmende Nationen und Qualifikationsprozess

Für das erste Jahr wurden 18 teilnehmende Nationen ausgewählt, darunter Fußballgrößen wie Argentinien, Brasilien, England, Frankreich und Spanien. Auffällig ist das Fehlen des deutschsprachigen Raums sowie Italiens in der Liste der Teilnehmer. Die Auswahl basiert laut FIFA auf verschiedenen Faktoren, wie der Spielerbasis und bisherigen eFootball-Leistungen der Teilnehmer aus diesen Ländern.

Der Qualifikationsprozess für den FIFAe World Cup 2024 umfasst drei Phasen mit In-Game-Events. Am Ende des Turniers wird ein Belohnungspool an alle Teilnehmer verteilt, wobei die Verteilung von der Endplatzierung der Teams abhängt. Details zum Preisgeld sollen in Kürze bekannt gegeben werden.

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Zukunft der FIFA im Videospielbereich

Diese unerwartete Kooperation wirft Fragen zur Zukunft der FIFA im Videospielbereich auf. Nach dem Ende der Partnerschaft mit EA, die zur Umbenennung der bekannten Spielereihe in "EA Sports FC" führte, hatte FIFA-Präsident Gianni Infantino vollmundig ein neues, eigenes Videospiel angekündigt.

Seien Sie sich einer Sache sicher: Das neue FIFA-Spiel - FIFA 25, FIFA 26, FIFA 27, wie auch immer - wird immer das beste E-Game sein, die beste Erfahrung für jeden Jungen und jedes Mädchen, die das Gaming lieben.
Gianni Infantino, FIFA-Präsident
Die aktuelle Entwicklung deutet jedoch darauf hin, dass die FIFA möglicherweise Schwierigkeiten hat, diese ambitionierten Pläne kurzfristig umzusetzen. Die Partnerschaft mit Konami könnte als Zwischenschritt gesehen werden, um im E-Sport-Bereich präsent zu bleiben, während man nach Lösungen für ein eigenes Videospiel sucht.


Herausforderungen für ein neues FIFA-Spiel

Experten sehen die Herausforderungen für ein neues FIFA-Spiel vor allem in der komplexen Lizenzsituation. EA hatte über Jahre hinweg exklusive Verträge mit zahlreichen Ligen und Vereinen abgeschlossen, die nun nicht ohne Weiteres für ein Konkurrenzprodukt zur Verfügung stehen. Zudem verfügt die FIFA selbst nur über begrenzte Lizenzen, was die Entwicklung eines konkurrenzfähigen Spiels erschwert.

Gerüchte über mögliche Partnerschaften der FIFA mit anderen Spieleentwicklern, wie beispielsweise Take-Two Interactive (bekannt für die NBA 2K-Serie), halten sich hartnäckig. Bisher gibt es jedoch keine konkreten Ankündigungen zu einem neuen FIFA-Videospiel.

Was denkt ihr über die Zusammenarbeit zwischen FIFA und Konami? Könnte daraus ein ernsthafter Konkurrent für EA Sports FC entstehen? Teilt eure Meinungen in den Kommentaren!

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Zusammenfassung
  • FIFA kooperiert mit Konami statt EA für E-Sports
  • FIFAe World Cup 2024 wird auf "eFootball" basieren
  • Qualifikation für das Turnier hat bereits begonnen
  • 18 Nationen teilnahmeberechtigt, Deutschland fehlt
  • Kooperation könnte Zwischenschritt für FIFA sein
  • Komplexe Lizenzsituation erschwert neue Spiele
  • Gerüchte über weitere Partnerschaften der FIFA

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