'Nur 4 Buchstaben auf Box':
EA-Chef sagt, FIFA-Lizenz sei Bremsklotz
EA besitzt seit mittlerweile fast 30 Jahren die FIFA-Lizenz und diese ist sicherlich auch wertvoll. Denn die Fußball-Spiele von EA sind und bleiben der Goldstandard bei dieser Art von Sport-Games. Doch um die wertvollen Rechte gibt es schon länger Streit. Und EA will nicht nachgeben.
Im vergangenen Herbst sorgte Electronic Arts für Aufsehen, denn man gab offen zu Protokoll, dass man erwägt, sich nach fast 30 Jahren von der so wertvollen Marke bzw. Lizenz zu trennen. EA teilte im Oktober 2021 mit, dass man erwägt, seine beliebte Fußballreihe umzubenennen. Damals sahen die meisten Branchenkenner diese Ankündigung als Drohung an, mit der das Spieleunternehmen versucht, beim Fußball-Weltverband die Lizenzkosten zu drücken.
Wilson sagte: "Was wir von der FIFA in einem Nicht-WM-Jahr bekommen, sind im Grunde die vier Buchstaben auf der Vorderseite der Schachtel." Der Chef des Entwicklers und Publishers meinte in einem internen Meeting, dass man fast 30 Jahre lang eine gute Beziehung zur FIFA gehabt hätte und eine der größten Spielemarken des Planten erschaffen habe, aber die Lizenz auch immer mehr zur Bremse wird.
Das sei für beide Seiten lange profitabel gewesen, vielleicht für den Verband mehr als EA: "Ich würde behaupten - und das mag vielleicht etwas voreingenommen sein - dass die Marke FIFA als Videospiel mehr Bedeutung hat als als Fußballverband. Wir sehen das nicht als selbstverständlich an und wir versuchen, nicht arrogant zu sein. Wir haben wirklich hart daran gearbeitet, der FIFA klar zu machen, was wir für die Zukunft brauchen."
Siehe auch:
Viel Geld für nichts?
Doch entweder die FIFA lässt sich nicht beeindrucken oder Electronic Arts sieht in der Lizenz tatsächlich keinen echten Mehrwert mehr. Denn VGC berichtet, dass EA-CEO Andrew Wilson intern klargestellt hat, dass man viel bezahlt, aber nicht genug dafür bekomme und mit zu vielen Einschränkungen und Vorgaben leben müsse. Die Kommentare, die erst jetzt bekannt geworden sind, stammen allerdings aus dem vergangenen November, es ist also nicht auszuschließen, dass Wilson seine Meinung mittlerweile geändert hat.Wilson sagte: "Was wir von der FIFA in einem Nicht-WM-Jahr bekommen, sind im Grunde die vier Buchstaben auf der Vorderseite der Schachtel." Der Chef des Entwicklers und Publishers meinte in einem internen Meeting, dass man fast 30 Jahre lang eine gute Beziehung zur FIFA gehabt hätte und eine der größten Spielemarken des Planten erschaffen habe, aber die Lizenz auch immer mehr zur Bremse wird.
Das sei für beide Seiten lange profitabel gewesen, vielleicht für den Verband mehr als EA: "Ich würde behaupten - und das mag vielleicht etwas voreingenommen sein - dass die Marke FIFA als Videospiel mehr Bedeutung hat als als Fußballverband. Wir sehen das nicht als selbstverständlich an und wir versuchen, nicht arrogant zu sein. Wir haben wirklich hart daran gearbeitet, der FIFA klar zu machen, was wir für die Zukunft brauchen."
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Thema:
Witold PryjdaSenior Redakteur
Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.
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