Sony PlayStation 4/5: Neues DRM erzwingt Online-Check alle 30 Tage
Der Elektronikgigant Sony hat offenbar mit der Einführung eines neuen DRM-Systems für alle über das PlayStation Network (PSN) digital erworbenen Spiele begonnen. Ab sofort wird die Lizenz wohl alle 30 Tage über das Internet abgeglichen.
Bisher liegen laut Berichten von Wccftech und IGN nur wenige öffentlich nachvollziehbare Details vor, doch scheint alles darauf hinzudeuten, dass das System eine Online-Validierung der Lizenz für jedes Spiel verlangt. Wird die jeweilige Konsole also nicht rechtzeitig vor Abkauf der 30-tägigen Frist wieder mit dem Internet verbunden, kann nach Ende des Countdowns ein Start des jeweiligen Spiels unterbunden werden.
Demnach greift das System für alle nach einem im März 2026 erfolgten Update erworbenen Spiele. Auch wenn eine Konsole als "primäres" Gerät des jeweiligen Users festgelegt wurde, greift die sogenannte "Gültigkeitsperiode". Normalerweise verschaffte die Einstellung die Möglichkeit, Spiele auch auf Dauer offline zu nutzen.
Die Nutzer kritisieren in diversen Foren Sonys Vorgehen und ziehen Vergleiche mit dem bei der Xbox One von Microsoft im Jahr 2013 eingeführten vergleichbaren System. Sony hatte die Redmonder damals im Rahmen seines Marketings ebenfalls als übergriffig kritisiert, bevor Microsoft die extrem strikten DRM-Maßnahmen später aufgab.
Sony selbst geriet seit 2021 mehrfach in die Schlagzeilen, als bekannt wurde, dass viele Spiele nicht mehr nutzbar waren, wenn die in den Spielkonsolen des Unternehmens verbaute Knopfzelle für das CMOS nicht mehr funktionierte und dadurch die interne Uhr des jeweiligen Geräts ausfiel. Damals hatte Sony auf die Kontroverse mit einem still ausgerollten Update reagiert, um das Problem aus der Welt zu schaffen.
Siehe auch:
Sony verlangt offenbar Lizenzprüfung alle 30 Tage
Noch hat sich Sony zu dem Thema nicht mit einer offiziellen Stellungnahme zu Wort gemeldet, doch was zahlreiche Gaming-Fans in Foren und bei Plattformen wie Reddit melden, deutet auf drastische neue Kopierschutzmaßnahmen für über PSN gekaufte Spieltitel hin. Sowohl bei Titeln für die PlayStation 4 als auch bei solchen für die aktuelle PS5 wird nun ein "Lizenz-Timer" mit einer Laufzeit von 30 Tagen verwendet.Bisher liegen laut Berichten von Wccftech und IGN nur wenige öffentlich nachvollziehbare Details vor, doch scheint alles darauf hinzudeuten, dass das System eine Online-Validierung der Lizenz für jedes Spiel verlangt. Wird die jeweilige Konsole also nicht rechtzeitig vor Abkauf der 30-tägigen Frist wieder mit dem Internet verbunden, kann nach Ende des Countdowns ein Start des jeweiligen Spiels unterbunden werden.
Neues DRM-System greift für alle Käufe seit März
Angeblich sind nur Spiele betroffen, die die Kunden nach dem Monat März 2026 erworben und installiert haben. Sony hat das Ganze zwar noch nicht offiziell bestätigt, es machen jedoch angeblich von einem PlayStation-Support-Assistenten gemachte Angaben die Runde, laut denen der 30-Tage-Lizenzzähler keineswegs eine Art Bug ist.Demnach greift das System für alle nach einem im März 2026 erfolgten Update erworbenen Spiele. Auch wenn eine Konsole als "primäres" Gerät des jeweiligen Users festgelegt wurde, greift die sogenannte "Gültigkeitsperiode". Normalerweise verschaffte die Einstellung die Möglichkeit, Spiele auch auf Dauer offline zu nutzen.
Die Nutzer kritisieren in diversen Foren Sonys Vorgehen und ziehen Vergleiche mit dem bei der Xbox One von Microsoft im Jahr 2013 eingeführten vergleichbaren System. Sony hatte die Redmonder damals im Rahmen seines Marketings ebenfalls als übergriffig kritisiert, bevor Microsoft die extrem strikten DRM-Maßnahmen später aufgab.
Sony selbst geriet seit 2021 mehrfach in die Schlagzeilen, als bekannt wurde, dass viele Spiele nicht mehr nutzbar waren, wenn die in den Spielkonsolen des Unternehmens verbaute Knopfzelle für das CMOS nicht mehr funktionierte und dadurch die interne Uhr des jeweiligen Geräts ausfiel. Damals hatte Sony auf die Kontroverse mit einem still ausgerollten Update reagiert, um das Problem aus der Welt zu schaffen.
Zusammenfassung
- Sony hat ein neues DRM-System für digital erworbene PS4- und PS5-Spiele eingeführt
- Die Lizenz wird alle 30 Tage über eine Online-Verbindung mit dem Internet abgeglichen
- Wird die Konsole nicht rechtzeitig verbunden, kann das Spiel nach Ablauf nicht gestartet werden
- Betroffen sind angeblich nur Spiele, die nach dem 31. März 2026 erworben und installiert wurden
- Auch als primäres Gerät festgelegte Konsolen unterliegen weiterhin der 30-Tage-Frist
- Nutzer kritisieren das Vorgehen und ziehen Vergleiche zum Xbox-One-DRM von 2013
- Sony hatte Microsoft damals wegen übergriffiger DRM-Maßnahmen kritisiert, bevor diese aufgegeben wurden
- 2011 sorgte ein CMOS-Knopfzellen-Problem für Kontroversen, als Spiele nicht mehr nutzbar waren
Siehe auch:
- Windows 11-Bug: Updates stoppen Wiedergabe von DRM/HDCP-Videos
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