Windows 11-Nutzer mit 21H2/22H2 werden mit 23H2 zwangsbeglückt
Microsoft beendet den Support für ältere Windows 11-Versionen. Ab Oktober 2024 werden Geräte mit den Windows 11-Versionen 21H2 und 22H2 automatisch auf Version 23H2 aktualisiert. Das hat Microsoft nun in einem Support-Beitrag klargestellt.
Um die Sicherheit der Systeme zu gewährleisten, plant Microsoft eine automatische Aktualisierung auf Windows 11 Version 23H2 für alle betroffenen Geräte. Dies betrifft in erster Linie nicht verwaltete PCs, also Geräte von Privatnutzern oder solche, die nicht von einer IT-Abteilung supportet und gesteuert werden.
Die Situation für verwaltete Geräte in Unternehmen gestaltet sich etwas komplexer. Diese Systeme haben in der Regel einen längeren Supportzyklus, und IT-Abteilungen haben mehr Spielraum bei der Planung von Updates. Obwohl Microsoft auch von diesen Kunden erwartet, dass sie auf unterstützten Windows-Versionen bleiben, liegt die Verantwortung für die Aktualisierung hauptsächlich bei der IT-Abteilung. Microsoft betont, dass dieser Schritt notwendig ist, um die Sicherheit und Produktivität der Nutzer zu gewährleisten.
Diese Zwangsupdates sind nicht neu für Microsoft. Bereits bei Windows 10 setzte das Unternehmen auf eine ähnliche Strategie, um die Fragmentierung des Betriebssystems zu reduzieren und die Sicherheit zu erhöhen. Allerdings führte dies auch zu Kritik von Nutzern, die mehr Kontrolle über ihre Systeme wünschten.
Für Nutzer, die mehr Kontrolle über ihre Updates wünschen, bietet Windows 11 Pro, Enterprise und Education die Möglichkeit, Updates bis zu einem gewissen Grad zu verzögern. Dies kann besonders für Unternehmen und Organisationen wichtig sein, die ihre Systeme vor dem Rollout neuer Versionen gründlich testen müssen.
Was haltet ihr von Microsofts Updatestrategie? Seht ihr die automatischen Updates als notwendigen Sicherheitsschritt oder als Eingriff in eure Freiheit als Nutzer? Fällt euch eine Lösung ein, wie man das anders handhaben könnte?
Siehe auch:
Support-Ende für ältere Windows 11-Versionen
Microsoft hat eine wichtige Ankündigung für Nutzer älterer Windows 11-Versionen gemacht. Wie das Unternehmen im Windows Health Dashboard mitteilt (via Thurrott), läuft der Support für Windows 11 Version 21H2 (Enterprise, Education und IoT Enterprise) sowie für Version 22H2 (Home und Pro) am 8. Oktober 2024 aus. Das bedeutet vor allem, dass diese Versionen nach diesem Datum keine monatlichen Sicherheitsupdates mehr erhalten werden.Um die Sicherheit der Systeme zu gewährleisten, plant Microsoft eine automatische Aktualisierung auf Windows 11 Version 23H2 für alle betroffenen Geräte. Dies betrifft in erster Linie nicht verwaltete PCs, also Geräte von Privatnutzern oder solche, die nicht von einer IT-Abteilung supportet und gesteuert werden.
Unterschiede Privat- und Unternehmensnutzer
Für Privatanwender und kleine Unternehmen bedeutet dies, dass ihre Geräte automatisch auf die neueste unterstützte Version aktualisiert werden. Microsoft setzt dabei auf die bewährte Strategie, für erzwungene Updates die älteste noch unterstützte Version zu verwenden.Die Situation für verwaltete Geräte in Unternehmen gestaltet sich etwas komplexer. Diese Systeme haben in der Regel einen längeren Supportzyklus, und IT-Abteilungen haben mehr Spielraum bei der Planung von Updates. Obwohl Microsoft auch von diesen Kunden erwartet, dass sie auf unterstützten Windows-Versionen bleiben, liegt die Verantwortung für die Aktualisierung hauptsächlich bei der IT-Abteilung. Microsoft betont, dass dieser Schritt notwendig ist, um die Sicherheit und Produktivität der Nutzer zu gewährleisten.
Blick in die Zukunft
Während Microsoft sich darauf konzentriert, ältere Versionen auf den neuesten Stand zu bringen, steht bereits das nächste große Update an. Windows 11 Version 24H2 wird voraussichtlich ebenfalls im Oktober 2024 veröffentlicht. Einen Überblick über die wichtigsten Features von 24H2 haben wir kürzlich in einem großen Artikel veröffentlicht.Diese Zwangsupdates sind nicht neu für Microsoft. Bereits bei Windows 10 setzte das Unternehmen auf eine ähnliche Strategie, um die Fragmentierung des Betriebssystems zu reduzieren und die Sicherheit zu erhöhen. Allerdings führte dies auch zu Kritik von Nutzern, die mehr Kontrolle über ihre Systeme wünschten.
Für Nutzer, die mehr Kontrolle über ihre Updates wünschen, bietet Windows 11 Pro, Enterprise und Education die Möglichkeit, Updates bis zu einem gewissen Grad zu verzögern. Dies kann besonders für Unternehmen und Organisationen wichtig sein, die ihre Systeme vor dem Rollout neuer Versionen gründlich testen müssen.
Was haltet ihr von Microsofts Updatestrategie? Seht ihr die automatischen Updates als notwendigen Sicherheitsschritt oder als Eingriff in eure Freiheit als Nutzer? Fällt euch eine Lösung ein, wie man das anders handhaben könnte?
Zusammenfassung
- Supportende für Windows 11 Versionen 21H2 und 22H2 am 8. Oktober 2024
- Automatische Updates auf Windows 11 Version 23H2 für ältere Versionen
- Betroffen sind vor allem Privatnutzer und kleine Unternehmen
- Verwaltete Geräte in Unternehmen erhalten längeren Support
- Nächstes großes Update, Windows 11 Version 24H2, erscheint Oktober 2024
- Möglichkeit zur Verzögerung von Updates bei Pro, Enterprise und Education-Versionen
- Ähnliche Updatestrategie bereits bei Windows 10 praktiziert
Siehe auch:
- Achtung!: Zwei Windows 11-Editionen fallen bald aus dem Support
- Snapdragon X ARM-PCs mit Windows 11: Preise endlich unter 1000 Euro
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- Diskussion um Windows 11 Hardware-Anforderungen entbrannt
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