1200-PS-Sportwagen startet:
China will nun auch Supercars erobern
Der Aufstieg der chinesischen Elektroautohersteller ist seit einigen Jahren das Thema schlechthin in der Branche, doch bisher war das auf das Billigsegment beschränkt. Das soll sich ändern, denn die Unternehmen nehmen sich jetzt auch die Klasse der Supersportwagen vor.
Laut BYD sei es nun an der Zeit, "dass Chinas Supercars ernst genommen werden". Wie CarNewsChina (via Electrek) berichtet, hat BYD deshalb als erster chinesischer Hersteller umfangreiche Tests auf dem Nürburgring durchgeführt. Es ist das erklärte Ziel von BYD, Ferrari, Porsche, Lamborghini und Co. herauszufordern, dafür hat man sich auch ein halbes Jahr auf der bekanntesten Rennstrecke der Welt Zeit genommen, um das Fahrzeug zu testen.
Bei der Marke Yangwang handelt es sich um den Anfang 2023 gestarteten Luxusableger von BYD, es verwundert deshalb nicht, dass der U9 gemeinsam mit einem SUV sowie einem Mercedes G-Klasse-Konkurrenten vorgestellt worden ist. Dass der Yangwang U9 nicht viel mit dem restlichen BYD-Angebot zu tun hat, zeigt sich auch am Preis: Denn der Sportwagen kostet 1.680.000 Yuan, das sind umgerechnet rund 212.000 Euro - die herkömmlichen Modelle von BYD starten irgendwo bei 10.000 bis 25.000 Euro.
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BYD-Tochter Yangwang will die Europäer herausfordern
Ferrari, Lamborghini, McLaren, Porsche und wie sie alle heißen: In der Regel stammen edle und extrem schnelle Supersportwagen aus Europa und teilweise auch den USA, China spielte in diesem Bereich bislang nicht ansatzweise eine Rolle. Doch das soll sich nach Vorstellung von BYD ändern: Denn der derzeit bekannteste Hersteller aus dem Reich der Mitte steht vor dem Start seines ersten elektrischen Supercars, des Yangwang U9.Laut BYD sei es nun an der Zeit, "dass Chinas Supercars ernst genommen werden". Wie CarNewsChina (via Electrek) berichtet, hat BYD deshalb als erster chinesischer Hersteller umfangreiche Tests auf dem Nürburgring durchgeführt. Es ist das erklärte Ziel von BYD, Ferrari, Porsche, Lamborghini und Co. herauszufordern, dafür hat man sich auch ein halbes Jahr auf der bekanntesten Rennstrecke der Welt Zeit genommen, um das Fahrzeug zu testen.
Bei der Marke Yangwang handelt es sich um den Anfang 2023 gestarteten Luxusableger von BYD, es verwundert deshalb nicht, dass der U9 gemeinsam mit einem SUV sowie einem Mercedes G-Klasse-Konkurrenten vorgestellt worden ist. Dass der Yangwang U9 nicht viel mit dem restlichen BYD-Angebot zu tun hat, zeigt sich auch am Preis: Denn der Sportwagen kostet 1.680.000 Yuan, das sind umgerechnet rund 212.000 Euro - die herkömmlichen Modelle von BYD starten irgendwo bei 10.000 bis 25.000 Euro.
Auf 100 km/h in 2,36 Sekunden
Der U9 basiert auf einer 800-V-Plattform und dem Yunan-X-System von BYD und bietet eine Hubkraft von über einer Tonne pro Rad mit präziser Reaktionszeit. Das Fahrzeug hat vier Elektromotoren mit zusammengerechnet 1200 PS, das ergibt eine Beschleunigung von null auf 100 km/h in 2,36 Sekunden. Der Akku hat eine Kapazität von 80 kWh und leistet eine Reichweite von bis zu 450 Kilometern.
Zusammenfassung
- BYD will mit dem Yangwang U9 europäische Sportwagen herausfordern
- Yangwang U9 ist der erste elektrische Supercar von BYD
- BYD hat umfangreiche Tests auf dem Nürburgring durchgeführt
- Yangwang U9 kostet rund 212.000 Euro, weit über dem üblichen BYD-Preis
- Der U9 hat vier Elektromotoren mit insgesamt 1200 PS
- Beschleunigung von 0 auf 100 km/h in nur 2,36 Sekunden
- Der Akku des U9 ermöglicht eine Reichweite von bis zu 450 Kilometern
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