AMD-Hack: Mitarbeiter- & Kundendaten, Produktinfos, Specs gestohlen
Es ist heutzutage leider alles andere als ungewöhnlich, dass große Unternehmen zum Opfer von Hacks werden und damit auch Kundendaten in Gefahr kommen. Im Fall von AMD dürfte es sich aber aktuell um einen Vorfall handeln, der selbst in Zeiten wie diesen außergewöhnlich ist.
Denn gegenüber PC Mag bestätigte AMD einen Sicherheitsvorfall: "Wir wissen von einer kriminellen Organisation, die behauptet, im Besitz gestohlener AMD-Daten zu sein. Wir arbeiten eng mit den Strafverfolgungsbehörden und einem externen Hosting-Partner zusammen, um die Behauptung und die Bedeutung der Daten zu untersuchen."
Die Behauptungen von IntelBroker sollen auch mit mehreren Screenshots belegt sein. Darauf sind u. a. E-Mail-Adressen und interne Telefonnummern von ("inaktiven") AMD-Mitarbeitern zu sehen. Zu sehen sind auch Bildschirmaufnahmen von "Spezifikationsfreigaben" für eine Reihe von AMD-Chips, darunter auch für die Ryzen- und EPYC-Chip-Serien. Kundendaten werden indes nicht auf Screenshots gezeigt, es ist deshalb unklar, welche Details die Hacker entwenden konnten.
Siehe auch:
Umfangreicher Angriff auf AMD
Es ist mittlerweile schwierig geworden, mit einem Hackerangriff in die Schlagzeilen zu kommen, so beinahe alltäglich sind diese geworden. Im Fall des Chiphersteller AMD ist das aber dennoch der Fall. Das liegt einerseits daran, dass das Unternehmen aus dem kalifornischen Santa Clara einer der wenigen relevanten CPU- sowie auch GPU-Hersteller ist, andererseits scheint das Ausmaß des nun vermeldeten Hacks besonders groß zu sein.Denn gegenüber PC Mag bestätigte AMD einen Sicherheitsvorfall: "Wir wissen von einer kriminellen Organisation, die behauptet, im Besitz gestohlener AMD-Daten zu sein. Wir arbeiten eng mit den Strafverfolgungsbehörden und einem externen Hosting-Partner zusammen, um die Behauptung und die Bedeutung der Daten zu untersuchen."
Screenshots als Beweis
Zuvor war auf Twitter bzw. X ein Beitrag bzw. Screenshot aufgetaucht, in dem es heißt, dass "IntelBroker" in einem einschlägigen Forum die gestohlenen Daten verkauft. Dabei soll es sich um ein besonders umfangreiches Angebot an sensiblen Informationen handeln, und zwar Details zu zukünftigen AMD-Produkten, Spezifikationsblätter, Mitarbeiterdatenbanken, Kundendatenbanken, Eigentumsdateien, ROMs, Quellcode, Firmware und Finanzdaten.Die Behauptungen von IntelBroker sollen auch mit mehreren Screenshots belegt sein. Darauf sind u. a. E-Mail-Adressen und interne Telefonnummern von ("inaktiven") AMD-Mitarbeitern zu sehen. Zu sehen sind auch Bildschirmaufnahmen von "Spezifikationsfreigaben" für eine Reihe von AMD-Chips, darunter auch für die Ryzen- und EPYC-Chip-Serien. Kundendaten werden indes nicht auf Screenshots gezeigt, es ist deshalb unklar, welche Details die Hacker entwenden konnten.
Zusammenfassung
- Große Unternehmen werden oft Opfer von Hacks, auch AMD ist betroffen
- Der Vorfall bei AMD ist besonders außergewöhnlich und umfangreich
- AMD bestätigte gegenüber PC Mag den Sicherheitsvorfall
- Eine kriminelle Organisation behauptet, gestohlene AMD-Daten zu besitzen
- Die Daten sollen auf Twitter bzw. X von "IntelBroker" verkauft werden
- Angeblich umfassen die Daten Details zu zukünftigen AMD-Produkten
- Screenshots zeigen E-Mail-Adressen und interne Telefonnummern von AMD-Mitarbeitern
Siehe auch:
- AMD enthüllt Ryzen 9000: Neue Zen-5-Prozessoren kommen im Juli
- Riesendeal für Samsung: AMD erster großer Kunde für neue 3nm-Chips?
- China: 'Wenn ihr Huawei rauswerft, verbieten wir Intel, AMD & Co'
- AMD-Mainboards werden endlich auch gegen LogoFAIL geschützt
- AMD und Intel: Neues China-Verbot trifft Chiphersteller hart
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