AMD enthüllt Ryzen 9000:
Neue Zen-5-Prozessoren kommen im Juli
AMD kündigt im Rahmen der Computex 2024 seine neuen Ryzen 9000-Prozessoren mit Zen-5-Architektur an. Bereits im Juli sollen die ersten Desktop-CPUs Ryzen 9 9950X, Ryzen 9 9900X, Ryzen 7 9700X und Ryzen 5 9600X erscheinen - das sind die Neuheiten.
Den Anfang machen die vier Desktop-Chips Ryzen 9 9950X, Ryzen 9 9900X, Ryzen 7 9700X und Ryzen 5 9600X. Auf die vor allem bei Gamern beliebten X3D-CPUs muss man also noch länger warten. Gleiches gilt für die Preise der neuen Prozessoren, die in den nächsten Wochen bekannt gegeben werden. Immerhin sollen die Zen-5-Chips bereits im Juli in den Regalen stehen.
Die ersten Benchmarks von AMD zeigen bis zu 35 Prozent Leistungszuwachs
Mit dem Upgrade auf die Zen-5-Architektur wird unter anderem die Instruktions- und Cache-Bandbreite deutlich erhöht. Die Instructions per Cycle (kurz IPC) sollen im Vergleich zur Zen-4-Technologie um 16 Prozent gesteigert werden können. Im Alltag erwartet AMD dadurch eine allgemeine Leistungssteigerung zwischen 10 und 35 Prozent - je nach Anwendung.
In Spielen will sich AMD erneut gegen Intel durchsetzen
Weiterhin bestätigt AMD, dass die neuen CPUs der Ryzen 9000-Familie mit allen am Markt erhältlichen AM5-Mainboards kompatibel sein werden - entsprechende BIOS-Updates vorausgesetzt. Mit den Chipsätzen X870E und X870 sollen aber auch neue Modelle erscheinen. Beide Platinen bieten PCIe 5.0 für Grafikkarten und M.2 Slots sowie USB 4.0, was die alten Chipsätze auch schon konnten, allerdings nur in den "Luxus"-Versionen.
Schließlich werden die AMD Ryzen 9000 Prozessoren DDR5-5600 RAM unterstützen. Bisher konnten die Ryzen 7000 CPUs nur mit DDR5-5200 arbeiten. Dementsprechend kann der Arbeitsspeicher per XMP- oder EXPO-Übertaktung auch auf DDR5-8000 erhöht werden. Wie sich das Zusammenspiel auf die Performance in Apps und Spielen auswirkt, bleibt nach ersten Tests abzuwarten.
Siehe auch:
Vier neue Ryzen-Prozessoren für den Sommer
Zum Auftakt der diesjährigen IT-Messe Computex in Taiwan präsentiert der Chiphersteller AMD seine ersten Desktop-Prozessoren der Ryzen 9000-Familie. Im Vergleich zum Vorgänger (Ryzen 7000) soll vor allem das Upgrade von der Zen-4- auf die Zen-5-Architektur einen deutlichen Leistungsschub bringen, während die Anzahl der Kerne, der Cache und die Taktraten den alten CPUs ähnlich sind.Den Anfang machen die vier Desktop-Chips Ryzen 9 9950X, Ryzen 9 9900X, Ryzen 7 9700X und Ryzen 5 9600X. Auf die vor allem bei Gamern beliebten X3D-CPUs muss man also noch länger warten. Gleiches gilt für die Preise der neuen Prozessoren, die in den nächsten Wochen bekannt gegeben werden. Immerhin sollen die Zen-5-Chips bereits im Juli in den Regalen stehen.
| AMD Ryzen 9000-Familie (Zen 5) | |||||
|---|---|---|---|---|---|
| Prozessor | Architektur | Kerne / Threads | Takt / Turbo | Cache | TDP |
| AMD Ryzen 9 9950X | Zen 5 | 16 / 32 | 4,3 / 5,7 GHz | 16 + 64 MB | 170 W |
| AMD Ryzen 9 9900X | Zen 5 | 12 / 24 | 4,4 / 5,6 GHz | 12 + 64 MB | 120 W |
| AMD Ryzen 7 9700X | Zen 5 | 8 / 16 | 3,8 / 5,5 GHz | 8 + 32 MB | 65 W |
| AMD Ryzen 5 9600X | Zen 5 | 6 / 12 | 3,9 / 5,4 GHz | 6 + 32 MB | 65 W |
Alles beim Alten - oder doch nicht?
AMD hält zum Start an den Modellen mit 6, 8, 12 und 16 Rechenkernen fest und auch der L2- und L3-Cache bleibt im Vergleich zur Ryzen 7000-Serie unverändert. Ähnlich verhält es sich mit den Basis- und Turbo-Taktraten, die zum Teil sogar deutlich gesenkt wurden. Im Detail verspricht das Unternehmen jedoch zahlreiche Änderungen, vor allem bei den CPU-Kernen selbst.
Die ersten Benchmarks von AMD zeigen bis zu 35 Prozent Leistungszuwachs
Mit dem Upgrade auf die Zen-5-Architektur wird unter anderem die Instruktions- und Cache-Bandbreite deutlich erhöht. Die Instructions per Cycle (kurz IPC) sollen im Vergleich zur Zen-4-Technologie um 16 Prozent gesteigert werden können. Im Alltag erwartet AMD dadurch eine allgemeine Leistungssteigerung zwischen 10 und 35 Prozent - je nach Anwendung.
TDP, Sockel AM5 und DDR5-8000
Während das neue Flaggschiff AMD Ryzen 9 9950X eine TDP von 170 Watt aufweist und im Basistakt leicht zulegt, zeigen sich die Prozessoren Ryzen 9 9900X, Ryzen 7 9700X und Ryzen 5 9600X mit Verbrauchswerten zwischen 120 und 65 Watt deutlich sparsamer. Im Vergleich zum Ryzen 7000er-Pendant senkt AMD dafür den Basistakt der CPUs um bis zu 800 MHz.
In Spielen will sich AMD erneut gegen Intel durchsetzen
Weiterhin bestätigt AMD, dass die neuen CPUs der Ryzen 9000-Familie mit allen am Markt erhältlichen AM5-Mainboards kompatibel sein werden - entsprechende BIOS-Updates vorausgesetzt. Mit den Chipsätzen X870E und X870 sollen aber auch neue Modelle erscheinen. Beide Platinen bieten PCIe 5.0 für Grafikkarten und M.2 Slots sowie USB 4.0, was die alten Chipsätze auch schon konnten, allerdings nur in den "Luxus"-Versionen.
Schließlich werden die AMD Ryzen 9000 Prozessoren DDR5-5600 RAM unterstützen. Bisher konnten die Ryzen 7000 CPUs nur mit DDR5-5200 arbeiten. Dementsprechend kann der Arbeitsspeicher per XMP- oder EXPO-Übertaktung auch auf DDR5-8000 erhöht werden. Wie sich das Zusammenspiel auf die Performance in Apps und Spielen auswirkt, bleibt nach ersten Tests abzuwarten.
Zusammenfassung
- AMD stellt auf der Computex 2024 die neuen Ryzen 9000-Prozessoren vor
- Ryzen 9000-Familie basiert auf der neuen Zen-5-Architektur
- Erste Modelle Ryzen 9 9950X, 9900X, Ryzen 7 9700X und Ryzen 5 9600X
- CPUs erscheinen im Juli, Preise werden noch bekannt gegeben
- Zen-5-Architektur verspricht 16% mehr Instructions per Cycle (IPC)
- Ryzen 9000-Prozessoren unterstützen DDR5-5600-RAM
- Kompatibel mit allen AM5-Mainboards, neue Chipsätze X870E und X870
Siehe auch:
- Ryzen-Treiber-Update: AMD behebt Windows 11-Aufwachproblem
- AMD bringt erste Chips für das KI-Windows - die Ryzen 8040-Serie ist da
- Ryzen 7000 laufen immer noch heiß: Ein BIOS-Update war nicht genug
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