So geht die Suche der NASA nach bewohnbaren Exoplaneten jetzt weiter
Die Suche nach Leben außerhalb der Erde geht weiter: Astronomen suchen mithilfe des Chandra-Röntgenobservatoriums der NASA und dem XMM-Newton der ESA nach potenziell bewohnbaren Exoplaneten und schaffen so die Grundlage für künftige Projekte.
Das Chandra-Röntgenteleskop und auch das ESA-XMM-Newton-Teleskop werden derzeit dafür eingesetzt, um der Erde nahe Sternkonstellationen zu untersuchen, die möglicherweise bewohnbare Planeten beherbergen. Die Forscher schauen dabei auf die ausgehende Strahlung der Sterne in unserer Nachbarschaft. Damit hoffen sie einfacher festzustellen, ob ein Exoplanet, der diese Sterne umkreist, bewohnbar sein könnte oder nicht.
Röntgenstrahlen und ultraviolettes Licht könnten bei ausreichender Intensität die Atmosphäre eines Exoplaneten schädigen und damit die Möglichkeit von Leben (wie wir es kennen) verringern - damit fallen also viele Exoplaneten schon aus der Liste derer Planeten, die genauer untersucht werden sollen.
"Ohne die Charakterisierung der Röntgenstrahlung seines Wirtssterns würde uns ein Schlüsselelement dafür fehlen, ob ein Planet wirklich bewohnbar ist oder nicht", erklärt die Astronomin Breanna Binder von der California State Polytechnic University, die diese Exoplanetenstudie leitet. "Und wir müssen uns ansehen, welche Art von Röntgendosis diese Planeten erhalten."
Bislang hat das Team 57 nahe gelegene Sterne untersucht und die Helligkeit und Energie ihrer Röntgenemissionen analysiert. Dabei wurden Sterne identifiziert, bei denen die Röntgenstrahlung in der bewohnbaren Zone ähnlich oder sogar milder ist als auf der Erde. Infografik Mars, Saturn, Neptun & Co.: Die entfernten Nachbarn unserer Erde
Auch wenn nur für einige der 57 Sterne bewohnbare Exoplaneten bekannt sind, gibt es wahrscheinlich noch viel mehr bewohnbare Exoplaneten da draußen - wir haben sie nur bislang nicht gefunden.
Die neu gesammelten Röntgendaten helfen dabei, die Liste der Ziele zu verfeinern und zu priorisieren. Damit könnte der erdähnliche Planeten schneller erforscht werden, als man sich das bislang vorstellen kann.
Siehe auch:
- Suche nach bewohnbaren Exoplaneten mit Chandra und XMM-Newton
- Chandra untersucht nahe Sterne auf bewohnbare Exoplaneten
- Analyse der Strahlung nahegelegener Sterne zur Planetenfindung
- Intensive Röntgenstrahlen schädigen potenzielle Exoplaneten
- Röntgenstrahlung entscheidend für Planetenbewertung
- 57 nahe Sterne untersucht, einige mit milder Röntgenstrahlung
- Milliarden Exoplaneten in der Milchstraße, viele unentdeckt
Sternkonstellationen beobachten
Könnten auch uns nahe Sterne bewohnbare Exoplaneten haben? Das Chandra-Röntgenobservatorium der NASA soll es herausfinden, in dem nun genauer geschaut wird.Das Chandra-Röntgenteleskop und auch das ESA-XMM-Newton-Teleskop werden derzeit dafür eingesetzt, um der Erde nahe Sternkonstellationen zu untersuchen, die möglicherweise bewohnbare Planeten beherbergen. Die Forscher schauen dabei auf die ausgehende Strahlung der Sterne in unserer Nachbarschaft. Damit hoffen sie einfacher festzustellen, ob ein Exoplanet, der diese Sterne umkreist, bewohnbar sein könnte oder nicht.
Röntgenstrahlen und ultraviolettes Licht könnten bei ausreichender Intensität die Atmosphäre eines Exoplaneten schädigen und damit die Möglichkeit von Leben (wie wir es kennen) verringern - damit fallen also viele Exoplaneten schon aus der Liste derer Planeten, die genauer untersucht werden sollen.
"Ohne die Charakterisierung der Röntgenstrahlung seines Wirtssterns würde uns ein Schlüsselelement dafür fehlen, ob ein Planet wirklich bewohnbar ist oder nicht", erklärt die Astronomin Breanna Binder von der California State Polytechnic University, die diese Exoplanetenstudie leitet. "Und wir müssen uns ansehen, welche Art von Röntgendosis diese Planeten erhalten."
Bislang hat das Team 57 nahe gelegene Sterne untersucht und die Helligkeit und Energie ihrer Röntgenemissionen analysiert. Dabei wurden Sterne identifiziert, bei denen die Röntgenstrahlung in der bewohnbaren Zone ähnlich oder sogar milder ist als auf der Erde. Infografik Mars, Saturn, Neptun & Co.: Die entfernten Nachbarn unserer Erde
Auch wenn nur für einige der 57 Sterne bewohnbare Exoplaneten bekannt sind, gibt es wahrscheinlich noch viel mehr bewohnbare Exoplaneten da draußen - wir haben sie nur bislang nicht gefunden.
Liste für Untersuchungen
Zum Vergleich: Die Wissenschaftler kennen bereits rund 5.500 Exoplaneten, aber es gibt noch mindestens 10.000 weitere Kandidaten, die derzeit untersucht werden. Letztlich gibt es - wahrscheinlich - Milliarden von Exoplaneten allein in der Milchstraßengalaxie.Die neu gesammelten Röntgendaten helfen dabei, die Liste der Ziele zu verfeinern und zu priorisieren. Damit könnte der erdähnliche Planeten schneller erforscht werden, als man sich das bislang vorstellen kann.
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Nadine Juliana DresslerRedakteurin für Windows & Netzwerke
Seit 2001 im Journalismus, klassisch ausgebildet, Autorin eines Windows-Buches. Ihre Themen reichen von Insider-Builds über die FritzBox bis zu DSL und Starlink.
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